Fünf Kandidaten – Vorstellung Open Air

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Drei der fünf Bewerber um den Chefsessel im Rathaus lauschen am Montag aufmerksam dem Wahlausschuss (v.l.): Wolfgang Barth, Stefan Jenninger und Tobias Feldmeyer. Sie erfuhren auch gleich die Modalitäten für die besondere Kandidatenvorstellung.
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Wer sich beworben hat für die Nachfolge von Werner Jekel auf dem Chefsessel im Rathaus und wie es nun mit dem Wahlkampf unter Coronabedingungen weiter geht.

Schechingen

Schlag 18 Uhr öffnet Bürgermeister Werner Jekel am Montag den Rathausbriefkasten. Gähnende Leere blickt ihm entgegen. Trotzdem hat der Schechinger Schultes gut lachen. Denn, das wird er später im Wahlausschuss sagen, die Gemeinde könne sich glücklich schätzen über das hochkarätige Bewerberfeld.

Immerhin fünf Kandidaten haben mit der Abgabe ihrer Unterlagen bekundet, dass sie Werner Jekel gerne nachfolgen möchten auf dem Chefsessel im Rathaus. Der Bürgermeister gab dem Ausschuss bekannt, dass diese fünf Bewerber in der Reihenfolge auf dem Stimmzettel stehen, in der sie ihre Unterlagen abgegeben haben.

Als erster tat dies Stefan Jenninger. Der 35-jährige Kreisamtsrat aus Adelmannsfelden arbeitet aktuell im Landratsamt in Aalen und hat drei Tage nach Beginn der Frist, nämlich am 20. Juli, seine Bewerbung abgegeben. Ihm folgte am 17. August der 46-Jährige Stadtoberamtsrat Wolfgang Barth, der seit 2015 in Schechingen wohnt und in der Kämmerei der Stadt Aalen beschäftigt ist. Einen Tag später, am 18. August, hat der bei der Stadt Heidenheim beschäftigte, 41-jährige Stadtoberamtsrat Tobias Feldmeyer sich beworben. Es folgte am 24. August die Bewerbung des 33-jährigen Papiertechnologen Simon Salzmann. Er stammt aus Unterschneidheim. Am 28. August hat schließlich der 66-jährige Handelssschulrat Albert Seitzer sein Interesse am Bürgermeisterposten kundgetan. "Alle Unterlagen sind geprüft und vollzählig. Es gibt keinerlei Gründe für die Zurückweisung einer Bewerbung", sagte Werner Jekel und erntete durchweg Kopfnicken im Wahlausschuss.

Das Gremium zog sich zu einer kurzen Abstimmung zurück und gab dann einige Modalitäten des Wahlkampfs unter Coronabedingungen bekannt:

Die Gemeinde kann sich glücklich schätzen.

Werner Jekel, Bürgermeister

Die öffentliche Kandidatenvorstellung wird am Sonntag, 13. September sein – und zwar "Open Air" auf dem Marktplatz. Vor dem Rathauseingang werde eine Tribüne aufgestellt, auf der die Kandidaten und der Moderator Platz finden. Für die Besucher sind Plätze eingerichtet. Es werden Zugänge organisiert, an denen die Hygienebestimmungen kontrolliert und die Personalien registriert werden.

Um möglichst wetterfest zu bleiben, soll die Vorstellung um 10 Uhr starten. Wenn es regnet, gebe es um 16 Uhr einen zweiten Versuch, erklärt Jekel. Jeder der fünf Kandidaten hat 12 Minuten Redezeit. Anschließend stehe dem Publikum eine Stunde Zeit für Fragen zur Verfügung.

Obendrein könne, als Zugeständnis an diese besondere Zeit, jeder Kandidat die Gemeindehalle ein mal kostenlos für seine eigenen Zwecke buchen.

Alle Schechinger bekommen Briefwahlunterlagen zugesandt. Am Wahltag, dem 27. September, gibt es dann nur noch ein Wahllokal und das mit viel Platz: die Gemeindehalle.

Bürgermeister Werner Jekel kontrolliert den Briefkasten.

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