Jetzt ist der Ortseingang erkennbar

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Gemeinsam durchschneiden Anwohner, Baubeteiligte, Vertreter des Gemeinderats und der Bürgermeister das Absperrband. Die Baumaßnahme in Leinweiler ist abgeschlossen.
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Große Freude im Schechinger Teilort Leinweiler über die Fertigstellung des seit 2015 geplanten Verkehrsteilers, der den Ortseingang sicherer machen soll.

Schechingen-Leinweiler

Das halbe Dorf hat sich versammelt zu diesem „Freudentag“. Während die Erwachsenen dem Bürgermeister lauschen, testen die Kinder mit Schleppern und Fahrrädern schon mal gründlich aus, was hier am Ortseingang aus Richtung Schechingen geschaffen wurde: Ein nagelneues Stück Straße, das um eine Verkehrsinsel beidseitig verschwenkt ist: „Das bremst den Verkehr, weil immer eine Lenkbewegung nötig ist. Das wirkt optisch wie ein Portal und macht damit den Ortseingang erkennbar. Und die neue Beleuchtung signalisiert ganz klar: Hier geht Leinweiler los“, erläutert Ingenieur Frank Biekert vom Büro LK&P. Wie der Bürgermeister freut er sich über die gelungene Maßnahme und bekräftigt das Lob, das Nico Kopp, der Geschäftsführer der Baufirma Astra den Bürgerinnen und Bürgern von Leinweiler gezollt hat: „Die Unterstützung war wirklich einmalig. In Leinweiler ist die Welt noch in Ordnung.“

Das Miteinander nützt allen, denn die Maßnahme wurde drei Wochen schneller fertig als geplant und konnte, wie Stefan Jenninger bilanziert, mit rund 208 000 Euro Gesamtkosten auch günstiger abgeschlossen werden, als in der langen Planungszeit seit 2015 zwischenzeitlich befürchtet. Für Fördermittel vom Land (39 500 Euro) und vom Ostalbkreis (insgesamt 70 000 Euro) bedankt sich der Bürgermeister gerne. Dass in der Dorfstraße und in der Weihergasse gleichzeitig wackelnde Kanaldeckel und Schadstellen ausgebessert werden konnten, freut ihn zusätzlich. Bedauerlich findet Jenninger nur, dass der Schaden im Brunnenfeldweg zu groß war, um auch auf diesem Weg geflickt werden zu können. Und dass das Ortsschild nicht noch weiter in Richtung Schechingen gesetzt werden konnte. Besonders schön findet der Bürgermeister, dass das Feldkreuz von Ottmar Klotzbücher während der Maßnahme hergerichtet wurde und nun auch wieder in ganzer Pracht am Wegrand steht.

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