Vereinsheim des FC Schechingen: Schöner - größer - praktischer

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Umbau Vereinsheim FC Schechingen
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Warum der FC Schechingen sein Vereinsheim grundlegend umgebaut hat, was dabei erneuert worden ist und wann die Arbeiten abgeschlossen sein sollen.

Schechingen

So geht das: Aus allem das Beste draus machen, wenn sich eine Situation nicht ändern lässt. Genau so, wie es die Jungs und Mädels vom FC Schechingen gemacht haben. Statt über die Pandemie zu jammern, haben sie gründlich geplant und dann in die Hände gespuckt und bauen seit April ihr Vereinsheim komplett um – immer mit Rücksicht auf die Hygieneregeln und in kleinen Gruppen.

Wenn Vorsitzender Michael Sachsenmaier mit Spielleiter Sebastian Geiger und Schriftführer Maximilian Maier jetzt durch die fast fertigen Räume geht, ist er stolz auf seinen Verein und auf alle, die das Vorhaben unterstützt oder aktiv angepackt haben. „Das hat uns noch mehr zusammengebunden. Und man sieht den gemeinsamen Erfolg“, sagt er und freut sich auf den Sommer, wenn hoffentlich viele Gäste kommen und den nun freien Blick auf den Sportplatz genießen. Denn nicht nur durch eine jetzt übergroße Glasfront, sondern auch von der mit einer Pergola überdachten Holzterrasse kann das Spielgeschehen verfolgt werden.

Perfekt versorgt von den FC-Mitgliedern, die das Vereinsheim ja von Beginn an in Eigenregie betreiben. Deshalb war es für die vereinseigene Architektin auch kein Problem, die vielen Kleinigkeiten einzuplanen, die den Bewirtungsteams künftig das Leben leichter machen. „An der Theke und in der Küche wird nun alles viel praktischer“, versichert Michael Sachsenmaier. Zuletzt soll sogar noch der Kühlraum aus dem Keller in einen ebenerdig angrenzenden Geräteschuppen verlagert werden, damit das Kistenschleppen einfacher ist.

Man sieht den gemeinsamen Erfolg.“

Michael Sachsenmaier,, Vorsitzender

Quasi abgeschafft haben die Umbauer das Nebenzimmer. Es ist nun in den großen Gastraum integriert und mit einem Beamer bestückt, so dass Fußballspiele gemeinsam geguckt, aber auch Seminare und Tagungen abgehalten werden können. Vergrößert wurde der Gastraum darüber hinaus um die Fläche der alten Terrasse. Auch sie ist jetzt integriert und sie bietet einen ebenerdigen, behindertengerechten Zugang. Direkt im Anschluss, unter den schattigen Bäumen hier im Süden Richtung Horner Weg könnte zukünftig das eine oder andere Gartenfest steigen, meinen die FC-Planer.

Hinter der Theke im Vereinsheim gibt es mehr Platz, so dass auch bei größeren Veranstaltungen nicht so häufig Nachschub herbeigeschafft werden muss. Die Küche wird modernisiert und bekommt mehr Arbeitsfläche. Fotovoltaik aufs Dach, Heizstäbe im Brauchwasser, moderne Fenster – das ganze für die Umwelt wichtige Programm war für die FC'ler, die bereits mehr als 1500 Arbeitsstunden investiert haben, sowieso Ehrensache. Investiert wurden „sehr viel Nerven und ein mittlerer sechsstelliger Betrag“, sagen die Verantwortlichen. Regelmäßig haben um die 50 Leute mitgeholfen, auch um den ehrgeizigen Zeitplan einzuhalten: Zum ersten Heimspiel am 13. März sollen die Gäste hier bewirtet werden können. Regulär, ohne Notbetrieb. Dass letzterer in Coronazeiten über Außenbewirtschaftung möglich war, dafür danken die FC'ler besonders der Gemeinde, die die Holzhütten unentgeltlich gestellt habe. Ab Frühjahr gibt es wieder regelmäßige Öffnungszeiten. Die Arbeiten an der Terrasse und draußen sollen bis Sommer fertig sein.

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