Schwierige Sanierung erfolgreich beendet

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Die Arbeiten am Schlossberg und am Panoramaweg sind abgeschlossen. Klaus Deis (v.l.), Geschäftsführer des Büros für Ingenieurgeologie (BFI) Zeiser, Bürgermeister Armin Kiemel, Ortsvorsteher Thomas Bacher, Ortsbauamtsmitarbeiter Tobias Nagel und Jörg Lang (Hubert Schmid Bauunternehmen) ) zeigten sich bei der Abnahme der Maßnahmen sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Schlossberg und Panoramaweg stellt Arbeiter vor Herausforderungen.

Abtsgmünd. Seit dem Frühjahr waren der Untergröninger Schlossberg und der Panoramaweg für den Verkehr gesperrt, da umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden mussten. Aufgrund von größeren Hangrutschungen war es zu erheblichen Setzungen gekommen, die dringend behoben werden mussten. Die aufwendigen Arbeiten sind nun erfolgreich abgeschlossen.

Für die Umsetzung der Maßnahmen hat die Mitarbeiter der Fachfirma Hubert Schmid aus Marktoberdorf zunächst die bestehende Asphaltdeckschicht entfernt. Aufgrund des steilen Geländes war große Vorsicht geboten. Statt schwerem Gerät kamen oft Schaufel und Spitzhacke zum Einsatz.

Im Anschluss wurde im Bereich des Schlosses, talseitig der bestehenden Straße, eine 35 Meter lange Pfahlwand errichtet. Die Pfähle wurden abwechselnd vertikal und mit einer Neigung bis in 2 Meter Tiefe in den Boden eingebracht. Oben wurden sie mit einem Kopfbalken verbunden, an dem dann die Leitplanke befestigt werden konnte. Eine über 50 Meter lange, beschädigte Kanalhaltung wurde in diesem Zuge ebenfalls ausgetauscht. Zusätzlich wurden auch gleich Breitbandleerrohre für das schnelle Internet, Straßenbeleuchtungs- und Stromkabel neu verlegt.

Der Panoramaweg unterhalb des Wohngebietes Kolonie war ebenfalls betroffen. Dort sollte eigentlich das gleiche Verfahren angewendet werden. Aufgrund der sehr beengten Platzverhältnisse konnten die Pfähle hier jedoch nur vertikal in den Boden eingebracht werden, dies gelang auf 30 Meter. Im weiteren Verlauf Richtung Süden waren die Platzverhältnisse derart beengt, dass lediglich eine Sicherung durch eine Natursteinmauer erfolgte. Diese ist nun 20 Meter lang und besteht aus quaderförmigen, frostsicheren Blocksteinen. Auf der gesamten Wegstrecke wurde außerdem ein neues Geländer angebracht.

Die Kosten in den beiden Bereichen belaufen sich auf insgesamt rund 285.000 Euro. Bei der Abnahme der Baumaßnahmen Mitte September freuten sich alle Beteiligten über den guten Fortgang.

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