Spielplatz verkaufen?

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Weil das größte Spielgeräte marode und die Fläche insgesamt klein ist, steht der Spielplatz im Fuchsbau zur Disposition.
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Ruppertshofen. Das Stimmungsbild ist vielsagend im Gemeinderat: Gegen den Vorschlag, den Spielplatz „Im Fuchsbau“ aufzulösen und das Areal inmitten der Siedlung als Bauplatz zu verkaufen, regt sich zumindest spontan wenig Widerstand.

Auslöser für die Idee ist das kaputte Großspielgerät auf der lauschigen Wiesenfläche. Dieses müsste man auf jeden Fall ersetzen, erklärte Bürgermeister Peter Kühnl, wobei von Kosten in Höhe von mindestens 2000 Euro auszugehen sei. Zugleich beobachte er einen Trend hin zu größeren Spielanlagen, argumentiert der Schultes weiter - verbunden mit dem Vorschlag, dafür lieber den Spielplatz im Jägerfeld zu erweitern und aufzuwerten. Dorthin könnten die Schaukel und das Spinnenklettergerät auch umgezogen werden. Die 611 Quadratmeter große Fläche „Im Fuchsbau“ eigne sich dagegen hervorragend als Bauplatz und lasse sich angesichts von 14 Interessenten auf der Warteliste sicher auch gut vermarkten.

„Mit einem Verkauf als Bauplatz wäre allen Interessen Genüge getan“, befand Jörg Friedrich und auch Heinz Weller konnte dieser Idee etwas abgewinnen. Inge Opp und Susanne Grupp hinterfragten, ob es anderweitige Interessen gebe - etwa der Anwohner.

Diese werde man nun kennenlernen, wenn das Thema öffentlich ist, meinte Bürgermeister Peter Kühnl. „Vielleicht bildet sich ja eine Initiative für den Erhalt?“ Das werde sich im nun notwendigen Verfahren abzeichnen. Weil die Fläche im Fuchsbau im Bebauungsplan offiziell als Spielplatz eingetragen ist, muss für die Umgestaltung eine Bebauungsplanänderung eingeleitet werden. Dazu beauftragte der Gemeinderat die Verwaltung. Anke Schwörer-Haag

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