Das Jubiläumskonzert wird diesmal zur „Feuerprobe“

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Die begehrte Jubiläumstasse des Musikvereins Spraitbach.

Musikverein Spraitbach geht mit Schwung ins Jubiläumsjahr. Rückblick auf schöne Ereignisse.

Spraitbach. Die Vorbereitungen auf die Jubiläumsfeier, aber auch der Spaß, den die Aktiven bei den derzeit gut besuchten Proben haben, waren Themen bei der Hauptversammlung des Musikvereins Spraitbach im Jahr seines 100-jährigen Bestehens. Vorständin Melanie Harich erinnerte zunächst nach der Begrüßung an Dr. Manfred Scholz, Martin Mohl und Karl Schuster, alle fördernde Mitglieder, die seit der letzten Versammlung aus dem Leben geschieden sind. Harich blickte aber auch auf das Weinfest in der Dorfmitte zurück, das 2021 anfangs mit etwas Zweifel geplant und dann zum vollen Erfolg wurde.

Schriftführer Siegfried Steiner rollte das abgelaufene Vereinsjahr kurz auf, sprach dabei unter anderem den Start von Dirigentin Beate Kühnhöfer als musikalische Leiterin an, aber auch die „neuen Uniformen“, die von den Musikerinnen und Musikern ausgesucht und in Auftrag gegeben wurden. „Es gab aber nicht nur Corona im Vereinsjahr 2021, sondern auch schöne Ereignisse, bei denen der Musikverein mitwirkte“, meinte er und zählte auf: den Einzug der Erstkommunion-Kinder in die St. Blasius-Kirche, die Mantelteilung zu St. Martin, den Volkstrauertag auf dem Friedhof, ein Hochzeitsständchen für die aktive Musikerin Stephanie und Steven, ein Geburtstagsständchen für den aktiven Andreas Kiemel und am Jahresende die Christmette in der katholischen Kirche in Spraitbach. Musikalische Leiterinnen war jeweils eine der Dirigentinnen Beate Kühnhöfer, Susanne Kiemel und Corinna Harsch. Steiner verwies darauf, dass am 23. April beim Jubiläumskonzert alle Ehrungen der vergangenen beiden Jahre nachgeholt werden.

Jugendleiterin Corinna Harsch berichtete über etliche Monate, in denen nur Online-Unterricht möglich war. Auch der „so sehr geliebte Ausflug“ mit den Kindern fiel aus. Nach den Sommerferien seien die Mädchen und Jungs motiviert in die Probearbeit und in den D1-Lehrgang eingestiegen, alle haben erfolgreich bestanden. Sie teilte mit, dass derzeit 18 Jugendliche an verschiedenen Instrumenten ausgebildet werden. Es laufen die Probevorbereitungen für das Jubiläumskonzert und vielleicht sei ein spontan organisierter Tagesausflug noch möglich. Sie dankte besonders der Gemeinde für die Unterstützung der Jugendarbeit, welche sehr kostenintensiv sei.

Erster Kassier Karl-Heinz Bareis berichtete von Einnahmen, auch in Spendenform von der Bevölkerung, welche den Verein unterstützten. Angesichts des Jubiläums sei mit Mehrkosten zu rechnen. Er verzeichnete bis jetzt ein Plus in der Vereinskasse und sehe den Verein im Jubiläumsjahr gut aufgestellt. Die Prüfer Michael Kurz und Wilhelm Schuster hatten keinerlei Mängel in der transparent geführten Kasse festgestellt und bezeugten eine tadellose Kassenführung.

Bürgermeister Johannes Schurr sprach in seiner Würdigung der Vereinsarbeit das Weinfest im September an, das endlich wieder viele Bürgerinnen und Bürger zusammengebracht habe. Er freue sich schon jetzt auf das Jubiläumsfest im Juni. Schurr sprach aber auch die aktuelle Situation in der Ukraine an, und er bat, freie Wohnungen und Hilfsgüter der Gemeinde zu melden, da bald mit der Aufnahme von Flüchtlingen im Ostalbkreis zu rechnen sei. Die vom Bürgermeister beantragte Entlastung war einstimmig.

Dirigentin Beate Kühnhöfer berichtete kurz über die sehr konzentrierte und äußerst harmonische Probenarbeit der letzten Monate und machte deutlich, dass mangels Auftrittsmöglichkeit das Jubiläumskonzert die „Feuerprobe“ für sie und die Aktiven sein wird.

Gewählt wurden: als erste Vorsitzende Michael Harsch (in Abwesenheit) und Nico Klink. Als Aktiven-Beisitzer Andreas Kiemel, Tobias Wahl, Oliver Hölldampf und Lukas Sachsenmaier. Als erster Kassier Karl-Heinz Bareis und als Kassenprüfer Wilhelm Schuster.

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