Neuer Name für Spraitbacher Weg

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Da muss Bürgermeister Johannes Schurr klettern: Er enthüllt das Schild "Jane und Volkmar Klaus Weg". Der Name soll das große Engagement des Ehepaares zum Ausdruck bringen.

Der Verbindungsweg zwischen Spraitbach und Hinterlintal trägt nun den Namen "Jane und Volkmar Klaus Weg". Der Bürgermeister lobt das Engagement des Ehepaares.

Spraitbach

Rund 600 Meter ist er lang, der ehemalige Flurbereinigungsweg zwischen dem Kohlparkplatz Spraitbach und Hinterlintal. Jahrzehntelang war der frühere Schulweg der Vorderlintaler Kinder namenlos, Der Weg trennt die in den 70er-Jahren entstandene Kohlsiedlung von der Bundesstraße. Am Montag konnte der Weg zu Ehren des langjährig in der Kohlsiedlung wohnenden Unternehmerehepaars Jane und Volkmar Klaus auf den Namen "Jane und Volkmar Klaus Weg" getauft werden.

Auf eine öffentliche Einladung musste aufgrund der Corona-Krise verzichtet werden, bedauerte Bürgermeister Johannes Schurr. Der Enthüllung des Schildes beizuwohnen, ließen sich der Gemeinderat sowie Wegbegleiter des Ehepaares Klaus nicht nehmen. Mehr als 40 Jahre wohnt das Ehepaar Klaus in Spraitbach. Viel haben die beiden mit der "Volkmar & Jane Klaus Foundation gGmbH" bewirkt.. Die Liste der "Wohltaten" sei "zu raumfüllend" und würde den Rahmen der Feierlichkeiten sprengen, meinte der Bürgermeister. Bereits zu seinem Amtsbeginn habe er sich mit dem Gedanken befasst, die Straßenbeleuchtung auf Led-Beleuchtung umzustellen. Volkmar Klaus habe sofort seine Unterstützung zugesichert, blickte Schurr dankbar zurück. Mit "ihrem tollen Engagement" habe die Familie Klaus in der Gemeinde "etwas von Dauer geschaffen, etwas, das den Ort sichtbar macht".

Der "Jane und Volkmar Klaus Weg" war der frühere Arbeitsweg des Ehepaares zum damaligen "Bullyland". Den Fußweg ziert eine weitere innovative Errichtung. Das Geländer bei den "Bullystäpfelen" hatte Klaus anbringen lassen, nachdem eine Bürgerin von ihrer Unsicherheit erzählt habe, "Treppen ohne Geländer zu nutzen", erinnert sich Volkmar Klaus.

Das Ehepaar greift unbürokratisch unter die Arrme.

Johannes Schurr, Bürgermeister

Die Enthüllung des Straßenschildes entpuppte sich als schwierig: Das Seil riss ab. Einen sportlichen Bürgermeister konnte das nicht abhalten, Schurr erklomm den Masten und entfernte das Tuch. Die Spraitbacher Vereine könnten immer auf die Unterstützung der Foundation zählen, erzählte Schurr. Unbürokratisch und schnell greife das Ehepaar "unter die Arme". Die Gemeinde sei dem Ehepaar "zu großem Dank verpflichtet".

Eine Infotafel mit den aufgelisteten Wohltätigkeiten soll zu einem späteren Zeitpunkt am Weg angebracht werden. Volkmar Klaus bedankte sich für die Ehre. Ihm sei es schon immer ein Anliegen gewesen, den Fußweg auszuleuchten. Dies sei nun unter Bürgermeister Schurr verwirklicht worden. Als nächstes könne er sich vorstellen, die Beleuchtung bis Hinterlintal auszubauen und somit "Spraitbach zum Leuchten bringen".

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