Spraitbachs höchste Ehrung geht an Doris Kurz

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Die Geehrten vom Bürgerabend
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After-work-Bürgerabend mit Rückblick und Ausblick, Dankesworten und vielen Auszeichnungen.

Spraitbach. „Spraitbach ist ein Ort, an dem es sich gut leben lässt“ hat, sagt Bürgermeister Johannes Schurr immer. Dass er recht hat, beweist die hohe Anzahl an Bürgern, die für ihren Einsatz beim After-work-Bürgerabend geehrt werden konnten. Statt Geschenken gab es „Zeit und einen schönen Abend“, mit dem schwäbischen Mundartkünstler Ernst Mantel.

Der Rückblick des Schultes auf die Coronajahre erinnerte an die großen Herausforderungen. Doch mithilfe einer wahren Helferflut habe eine stabile Nachbarschaftshilfe auf die Beine gestellt werden können. „Es gab mehr helfende Hände als Bürger, die Hilfe benötigten“, lobte Schurr den unbürokratischen mit Anerkennungsurkunden an Aloisia Brenner, Susanne Blinzinger, Tamara Eberhard, Tim Jakob, Anette Scheuvens, Arian Eßwein, Caroline Kuck, Gisa Nuding, Helga Arnet, Johannes Stollhof, Julia Eret, Lea Honold, Ronny Lubik, Sandra Mayer, Yvonne Sanwald, Manfred Nuding, Manuela Stütz und Nicole Großhabel.

Das Testzentrum funktionierte reibungslos dank Ralf Eggert, Hans Ziegler, Sarah Heide, Alexander Ziegler, Margit Ruscher, Ute Harich, Nicole Eret, Beate Beißwenger und Sonja Maurer. Und die Feuerwehr Spraitbach unterstützte durch ihren Fahrdienst zum Impfstützpunkt nach Mutlangen. Auch all das war eine Anerkennungsurkunde wert.

Die Jungs und die Macherinnen

„Die Jungs“ von der Bürgerwerkstatt sind immer am Start, wenn es „was zu tun gibt“, egal ob Zäune richten, Hütten bauen oder Bänke schreinern, lobte Schurr. Für dieses Engagement erhielten Dietmar Seeger, Peter Schuler, Georg Groß, Bruno Ocker, Walter Fritz und Klaus Wabersich die Bürgerurkunde.

Jessica Friedel ist „eine Frau, die eine große Familie hat und weiß wie man Kinder fördern kann. Und der es immer um den Mehrwert für die Gesellschaft geht“, betont der Bürgermeister. Auch dies ist der Gemeinde eine Bürgerurkunde wert. Eine weitere „Macherin“ ist Xandra Bauer, die immer bestrebt ist, noch mehr Menschen Gutes zukommen zu lassen. „Alles, was sie anpackt, ist ein Erfolg“ und Spraitbach eine Bürgerurkunde wert.

Für sein „Lebenswerk“ erhielt Raimund Schindler die Bürgerehrennadel. In den 1980er Jahren hat er begonnen, historische Bilder der Gemeinde zu sammeln, katalogisieren und zu beschriften. Über 3000 Bilder wurden von ihm so bearbeitet, die nun auf der Spraitbach-Homepage besichtigt werden können.

Die höchste Ehrung ging an Doris Kurz: die Bürgermedaille. Sie dient als Anerkennung der Leistungen von Kurz, die 1977 der Landjugend beitrat und 1989 Gründungsvorsitzende des Spraitbacher Landfrauenvereins ist. Unermüdlich sei sie in der ländlich geprägten Struktur „am Puls der Zeit“. Als Kommunalpolitikerin zog sie 1989 als „Stimmenkönigin“ in den Gemeinderat, wirkt mit in verschiedenen Ausschüssen und Verbandsversammlungen. Dazwischen war Kurz zweite stellvertretende Bürgermeisterin und ist Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler. „Doris Kurz hat sich für das Gemeinwohl in Spraitbach sehr verdient gemacht“, betonte der Bürgermeister. Die Geehrte selbst sprach von einer großen Freude und Herausforderung, „das Beste für die Mitbürger zu schaffen“.

Für das 725-jährige Gemeindejubiläum war ein Fotowettbewerb ausgeschrieben und die besten Bilder in einem Kalender gedruckt worden. Der Erlös kam den Vereinen zu Gute. Die Gewinner des Wettbewerbs waren Familie Lozykowski, Florian Schober, Johannes Zimmermann Rolf Steinmann, Raphael Giesbrecht und Adolf Hackl.

Überlebensnotwendig

Als „überlebensnotwendig“ bezeichnete Schurr die Blutspender, die lange auf ihre Ehrungen warten mussten. Für zehn Spenden wurden Helga Arnet, Michaela Hölldampf, Kerstin Linke, Verena Schurr und Jennifer Weinert geehrt. 25 Blutspenden leistete Michael Bender. 50 Mal zur Spende ging Claudia Bay. „Unglaubliche“ 100 Spenden leistete Dieter Steinle. Als weitere „Lebensretter“ ging eine Anerkennungsurkunde an die DRK-Ortsgruppe Spraitbach, die immer zur Stelle sind, oft als Erste und meist als Letzte. Kombiniert mit einer großartigen Jugendarbeit ist „auf unser DRK immer Verlass“. ⋌Andrea Rohrbach

Als "Geschenk" gabs gemeinsame Zeit und unterhaltsame Stunden mit Ernst Mantel

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