Täferrot benötigt dringend ein neues Löschfahrzeug

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Haushalt, Feuerwehr und Brandschutzbedarfsplan beschäftigen das Täferroter Gremium.

Täferrot. Eine Tagesordnung mit wichtigen Themen versprach der Täferroter Bürgermeister am Mittwoch dem Gemeinderat. Von Gemeinderat und Feuerwehrkommandant Michael Kochendörfer wurde der Brandschutzbedarfsplan überarbeitet und der aktuellen Situation angepasst. Dazu wurden Gefahrenlagen bei der Schule und dem Kindergarten eingearbeitet.

Gleichzeitig sieht der Bedarfsplan für das vorhandene Löschgruppenfahrzeug (LF) eine schnellstmögliche Ersatzbeschaffung vor. „Wir werden um ein neues Löschfahrzeug nicht herumkommen“, bilanzierte Bürgermeister Markus Bareis. Das derzeitige LF 8 mit Baujahr 1988 wird 34 Jahre alt. Üblicherweise liege die „magische Grenze“ für eine Ersatzbeschaffung bei 30 Jahren. Zudem konnten am Fahrzeug bereits Kabelbrände und erhebliche Rostschäden festgestellt werden. Bareis: „Eine gut ausgerüstete Feuerwehr ist für die Bevölkerung überlebenswichtig.“ Das Gremium sah dies genauso und beauftragte die Gemeindeverwaltung und den Feuerwehrausschuss mit der Erstellung eines Konzeptes zur Neubeschaffung eines LF 10.

Kanalnetz erneuern

Vor der einstimmigen Verabschiedung des Haushalts informierte Kämmerer Andreas Steidle über dessen Eckdaten. Der Kämmerer rechnet mit einem Zahlungsmittelüberschuss in Höhe von 148 403 Euro und einem Gesamtergebnis von 23 517 Euro mit einem ausgeglichenen Haushalt. Der Schuldenstand lag zum Jahresbeginn bei 523 941 Euro. Ein Schuldenstand zum Jahresende von 775 968 Euro würde eine Pro-Kopf-Verschuldung von 760 Euro bedeuten.

Investieren will Täferrot in die Ausstattung der Feuerwehr mit digitalem Funk. 20 000 Euro sind für den Erwerb eines gebrauchten Feuerwehrfahrzeuges geplant. Alternativ soll in der Finanzplanung von 2023 bis 2025 der Erwerb eines Neufahrzeuges mit einer Investition von 300 000 Euro berücksichtigt werden.

Beim Kanalnetz besteht ein Sanierungsbedarf in Höhe von 1,33 Millionen Euro. Sofern der Förderantrag in Höhe von 460 000 Euro für den Ortsteil Täferrot positiv beschieden wird, soll zum Herbst ein weiterer Antrag für Utzstetten gestellt werden. 13 000 Euro sollen für Spielgeräte am Spielplatz Täferrot eingesetzt werden. Als erste Rate für die Erschließung eines neuen Baugebietes stehen 31 200 Euro im Plan. 5000 Euro sind für einen Bauwagen oder ein Jugendhaus vorgesehen. 10 000 Euro sind zur Schaffung von Wohnraum für die verpflichtende Aufnahme von vier Flüchtlingen vorgesehen.

Revierförster Max Kronmiller, gab einen Rückblick: In den 130 eingeschlagenen Festmetern waren 40 Festmeter kranke Eschen enthalten, die im Zuge der Verkehrssicherheit entfernt werden mussten. „Erfreulicherweise konnten, dank der Witterung, wenig Dürreschäden und kein Käferholz verzeichnet werden“, erklärte der Förster. Das eingeschlagene Holz sei zu einem guten Preis verkauft worden. Für dieses Jahr sei ein Einschlag von 150 Festmetern vorgesehen. ⋌Andrea Rohrbach

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