Tierfreundin wird Opfer eines Betrugs

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Eine junge Frau hat im Internet ein neues Haustier gesucht. Dabei ist sie einem Betrüger aufgesessen.

Schwäbisch Hall. Insgesamt 1290 Euro hat eine 19-Jährige an Betrüger überwiesen, die ihr einen Yorkshire-Terrier-Welpen versprochen haben. Das teilte die Polizei mit. Den Hund hatte die Hallerin in einer Anzeige im Internet gesucht. Mehrere Anbieter meldeten sich bei der jungen Frau – und sie entschied sich letztlich für den, der sich als Betrüger herausstellen sollte.

Der Mann gab vor, dass sich das junge Tier derzeit noch in Australien befindet und sie für den Transport zunächst 350 Euro bezahlen müsse, was die gutgläubige Frau auch tat. Kurz darauf sollte die junge Frau weitere 390 Euro für eine Transportkiste zahlen. Auch diesen Betrag überwies die 19-Jährige. Wiederum einen Tag später meldete sich der angebliche Verkäufer ein weiteres Mal: Dieses Mal forderte er 750 Euro für den Transport des Tieres, welches sich nun angeblich in Österreich befand.

Nachdem die Frau die Summe überwiesen hatte, forderte der Unbekannte am selben Tag noch einmal 315 Euro für Futter und Betreuung. Erst jetzt lehnte die 19-Jährige eine Überweisung ab, was zur Folge hatte, dass sie wiederholt Nachrichten erhielt, in denen sie dafür verantwortlich gemacht wurde, dass es dem Hund jetzt schlecht gehe und sie sich strafbar gemacht habe, weil sie ein Tier aus dem Ausland kaufen wollte. Dadurch wurde sie so verunsichert, dass sie sich bei der Polizei erkundigte, wodurch der Betrug aufflog.

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