„Q-vadis“ bietet schon zum Start über 640 Touren für Wanderer und Radfahrer

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Q-vadis bietet im Schwäbischen Wald und im Naturpark digitale Informationen für Wanderer, Radfahrer, Besucher und Gäste. Der Aufbau des Portals soll höchste Qualität garantieren.
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Der Naturpark, die Region Schwäbischer Wald und der Rems-Murr-Kreis haben in drei Jahren gemeinsam eine digitale Datenbank für Touren und Sehenswürdigkeiten aufgebaut.

Schwäbischer Wald Drei Jahre Zeit haben sie sich genommen, um „einen tollen digitalen Wanderführer zu entwickeln, der sicher von vielen gefunden und von vielen genutzt wird“, beschreibt es Rems-Murr-Landrat Dr. Richard Sigel. Er spricht von „Q-vadis“, einer Datenbank, in der schon zum Start mehr als 640 Touren und 2700 Sehenswürdigkeiten aus dem Naturpark und dem Schwäbischen Wald zu finden sind. Vernetzt mit einschlägigen Portalen wie „outdooractive“ oder „meintoubiz“, dabei aufwendig betreut durch eine doppelte Redaktionskontrolle. Denn, so betont Dr. Richard Sigel, „Datenqualität ist das oberste Gebot. Ich habe kleine Kinder, ich weiß, was es bedeutet, wenn eine Tour nicht funktioniert.“

Was das Projekt besonders macht und dauerhaft Qualität garantieren soll, erklärt Projektmanagerin Kristina Faulhammer mit Blick auf die technische Umsetzung: Die Vertreter der beteiligten Kommunen und Verbände können aktuelle Hinweise direkt einpflegen. Eine doppelte Redaktionskontrolle bewertet die Informationen auf ihre Stimmigkeit. Bürgermeister Armin Mößner ist als Vorsitzender der Region Schwäbischer Wald überzeugt, dass diese für Nutzer kostenfreie Datenbank auch kleineren Kommunen die Möglichkeit gebe, ihre touristischen Angebote nach höchsten Qualitätsstandards zu präsentieren. Der enge Austausch der Partner garantiere, „dass nichts vergessen wird“. Auch Hinweise über Schutzgebiete, Tipps zu naturschonendem Verhalten und eine gewisse Besucherlenkung seien möglich.

Barbara Schunter, Schwäbischer-Wald-Geschäftsführerin, ist überzeugt, dass Q-vadis als Nachfolger des Wander-Walters sich dank seiner guten Inhalte als Marke etabliert und das Vertrauen der Nutzer bekommt. 100 000 Euro zu den Gesamtkosten von rund 230 000 Euro hat die Region Stuttgart beigesteuert, um, wie Verbandspräsident Thomas Bopp sagt, Teilräume zu stärken durch Impulse für dauerhafte Strukturen. ⋌Anke Schwörer-Haag

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