Wo der Flughafen aus alten Milchkartons besteht

+
Im Werkraum der Igginger Grundschule konnten die Viertklässler aus den Materialien, die das JKS Mobil mitgebracht hatte, viele kreative Ideen basteln. ÌÌFoto: privat

Der kreativ bestückte Sprinter der Jugendkunstschule machte Station an der Grundschule Iggingen.

Iggingen. Sich nach Herzenslust kreativ austoben - das konnten die Igginger Grundschüler, als jetzt die Jugendkunstschule mit dem JKS Mobil zu Gast war. Zwei Stunden lebten die Viertklässler im Technikraum der Schule mit sichtlich großem Spaß ihre tollen Ideen aus.

Verena Wunderlich, Kindheitspädagogin mit dem Schwerpunkt Kunst, und ihre Kollegin hatten nur das Thema vorgegeben: Was fehlt in Iggingen, was würdet ihr euch wünschen, fragten sie. Dazu viel den Viertklässlern natürlich eine Menge ein. Und so entstanden: ein Flughafen mit Restaurant aus einem Milchkarton, einem Pappbecher und einer Teeverpackung; eine Strandbar mit Meer und Sand aus Filz oder ein Modeladen. Eine Halfpipe würden sich einige wünschen ebenso ein Schwimmbad und eine Kneipe, die mit Stehtischen aus Korkenziehern und Knöpfen gebastelt wurde. Ein großes Lob für die kreativen Viertklässler und ihre Ideen gab es am Ende vom JKS-Team.

Zusammen mit sieben anderen Gemeinden ist Iggingen Kooperationspartner der Jugendkunstschule, die regelmäßig im Kindergarten und in der Grundschule zu Gast ist. Kinder in ihrer eigenen, spielerischen Entwicklung und kreativen, künstlerischen Erfahrung zu unterstützen, das ist das Ziel dieser Form einer Kunstwerkstatt.  Die Mädchen und Jungs bekommen malerisch, plastisch und zeichnerische Impulse, die zum eigenständigen Arbeiten anregen.  

Im großen JKS-Sprinter gibt es dafür viel Material - größtenteils aus der Natur oder Sachen, die sonst weggeschmissen werden wie Tee- und Kaffeebeutel, Naturmaterial oder Styropor aus Paketen. Nachhaltigkeit ist damit auch Thema in der JKS.

Zurück zur Übersicht: Schwäbischer Wald

Kommentare