Impulse für ein lebenswertes Wißgoldingen

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In Arbeitsgruppen beschäftigten sich Bürgerinnen und Bürgern mit einem auch zukünftig lebenswerten Wißgoldingen.
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Anregungen aus der Bürgerschaft unter dem Motto „Wir leben Dorfgemeinschaft“.

Waldstetten-Wißgoldingen. Mit der Aufnahme in das Landesförderprogramm „Quartiersimpulse“  kann Wißgoldingen jetzt die lebendige Dorfgemeinschaft weiterentwickeln. In einer Videokonferenz konnte sich am Montag die Marschrichtung unter dem Motto „Wir leben Dorfgemeinschaft“ herauskristallisieren.

Mit mehr als 70 Teilnehmern betraten mehr Interessierte den virtuellen Sitzungsraum als erwartet, zeigten sich Quartiersmanagerin Magdalene Rupp und Moderatorin Sandra Holzherr von der Prozessbegleitung Bürgerbeteiligung des Förderprogramms „Quartiersimpulse“ erfreut. Seit Waldstetten im Oktober 2018 gemeinsam mit der Stiftung Haus Lindenhof mit der Quartiersarbeit gestartet sei, sei aus dem Projekt „ein Baum gewachsen, der bereits Früchte trägt“, lobte Bürgermeister Michael Rembold. Mit der Bürgerschaft und dem Dorfverein Wißgoldingen wolle man nun den Prozess anstoßen, Wißgoldingen als Heimatdorf mit „sorgender Gemeinschaft zu gestalten“.

Dr. Achim Hollenbach, Bereichsleiter Wohnen und Pflege im Alter der Stiftung Haus Lindenhof, zeigte sich erfreut, als Begleiter der Gemeinde Waldstetten das Projekt Quartiersarbeit in Wißgoldingen fachlich und finanziell unterstützen zu können. Gemeinschaft sei ein Begriff, der immer mehr wächst, dazu benötige man engagierte Bürger, die sich einbringen.

Für Wißgoldingens Ortsvorsteherin Monika Schneider ist es eine große Freude, am Förderprogramm teilzunehmen und so Wißgoldingen „neu auf den Weg zu bringen“. Dabei gehe es darum dass sich „Jung und Alt“ bei der Mitgestaltung einbringen.

Gestaltung und Verantwortung

Mitgestalten bedeute auch Mitverantwortung, erklärte die Quartiersmanagerin, hierfür habe der Dorfverein mit seiner Umfrage bereits eine gute Grundarbeit geleistet. „Die menschlichen Bedürfnisse geben dabei die Richtung vor.“

In sechs Aktionsgruppen gab es dann die Möglichkeit Impulse, Anregungen und Ideen einzubringen. Im Aktionsraum „Treffpunkt“ unter der Moderation von Karl Fiedler gab es „spannende Diskussionen“ und tolle Anregungen, ein Termin zum nächsten Treff konnte in der vorgegebenen Zeit nicht ausgemacht werden.

Albrecht Reuß gab ein „Blitzlicht“ über die Ergebnisse der Aktionsgruppe„Wohnen im Dorf mit Schwerpunkt Löwenareal“. Hier hat sich als Schwerpunkt das „Löwenareal“ herauskristallisiert, die Gruppenteilnehmer sehen hier die größte Chance für die Dorfentwicklung mit einem generationenübergreifenden Wohnprojekt.

Rege Diskussionen gab es bei Stefanie Heilig zum Thema Nahversorgung. Von einem Verkaufsautomaten reichte hier die Bandbreite der Ideen weiter zur einstimmigen Ansicht, das Dorfmärktle in Wißgoldingen müsse nicht nur erhalten bleiben, sondern sollte um einen Metzger erweitert werden.

Eine große Gruppe rund um Alina Brühl setzte sich mit dem Thema Kinder- und Jugend-Kooperationen auseinander. Man sei sich einig, Aktionen für Kinder und Jugendliche getrennt wie auch gemeinsam anzubieten und dabei auch alte Traditionen an die jungen Menschen weiterzugeben. Das Thema Jugendraum solle wiederaufgegriffen werden, dieser sollte „sicher und für alle zugänglich sein“.

Eine kleine Gruppe versammelte sich zum Thema Kultur um Volker Pitzal. Um das Kulturangebot in Wißgoldingen zu verbessern, seien einige Ideen entwickelt worden, kam nach der Gruppenphase heraus.

Die Arbeitsgruppe „Natur“ um Thilo Störzer, Daniela Eisele und Vanessa Koch war sich einig, die vielen vorhandenen Orte und die Kulturlandschaft müssen aufgezeigt werden. Vorstellbar seien auch Kooperationen mit anderen Themen, die unter dem Aspekt Natur verwoben werden können. ⋌Andrea Rohrbach

  • Mitstreiter willkommen
  • Für eine erfolgreiche Umsetzung der Impulse und für weitere Ideen für ein lebenswertes Wißgoldingen, werden weiter Mitstreiter gesucht. Die nächsten Treffen der Aktionsgruppen sind für den Februar geplant. Interessierte können sich für weitere Auskünfte und genau Terminangaben bei der Quartiersmanagerin Magdalene Rupp unter Tel. (07171) 40357 E-Mail magdalene.rupp@haus-lindenhof.de melden

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