Mehr Wasser für Waldstetten

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Die Versorgungssicherheit soll durch eine Wasserleitung und einer Druckregelanlage verbessert werden.

Waldstetten. Lange wurde Waldstetten durch den Wasserhochbehälter Brunnengasse versorgt. Da die Sanierung aber teurer als eine neue Planung war, werden bis zum Wintereinbruch neue Leitungen verlegt und im Frühjahr eine neue Druckregelanlage aufgestellt.

Im Augenblick finden Tiefbauarbeiten zur Verlegung einer neuen Wasserleitung vom Straßenabzweig Kirchberg in das Wohnquartier Schlössle in Waldstetten statt. Mit dieser neuen Leitungszuführung wird eine wichtige Verbindung der Hochzone mit der Niederzone sowie ein Ringschluss der Wasserleitungen im Ort hergestellt. Leitungsgräben entlang der Zufahrt zum Schlössle, vorbei an der Waldstetter Mühle zum Wasserhydranten dort, zeugen gerade davon.

Hintergrund der Baumaßnahme ist die Stilllegung einer Versorgungskammer im Wasserhochbehälter Brunnengasse in Waldstetten aus dem Jahre 1930. Eine Sanierung jenes Behälters wäre wesentlich aufwendiger gewesen als die jetzt vorgenommene Tiefbaumaßnahme. Mit der Neuverlegung der Wasserleitung und der Errichtung einer Druckregelstation auf dem Kirchberg wird das seitherige Behältervolumen kompensiert. Durch die Herstellung einer Verbindung der beiden Zonen miteinander erhöht sich gar die Versorgungssicherheit in Waldstetten, wie Schultes Michael Rembold hervorhob.

Der Bürgermeister führte mit an, dass die Gesamtkosten der Maßnahme mit 240 000 Euro ohne Ingenieurleistungen zu Buche schlagen. Der Waldstetter Schultes dankte seiner Wasserversorgung, seinem Ortsbauamt und dem Ingenieurbüro Riker+Rebmann aus Murrhardt für die gute Vorplanung.

Hans-David Riker vom Büro aus Murrhardt bekräftigte das gute Miteinander mit den Anwohnern im Wohnquartier Schlössle sowie das kompetente und verlässliche Vorgehen der Waldstetter Wasserversorgung mit der Firma Weidler und dessen Subunternehmer, der Firma Gustav Schäfer.

Ganz Waldstetten profitiert von neuer Wasserleitung

Wassermeister Bruno Herkommer, der äußerst kompetent die Wasserversorgung mit seinem Stellvertreter Sascha Pflieger leite, betonte, dass die nun vorgenommene Leitungsverlegung zum Wohnquartier Schlössle ein langjähriger Wunsch von ihm war, der dem Gesamtort zu Gute käme.

Darauf ging Ortsbaumeisterin Maren Zengerle ein, welche eine deutliche Verbesserung der Wasserversorgung im Notfall und bei anstehenden Baumaßnahmen in der Ortsmitte ausmachte. Sie lobte die ausführenden Betriebe für das gute und einvernehmliche Miteinander.

Der Bau der neuen Versorgungsleitung ist im Zeitplan. Noch vor dem Wintereinbruch sollen sämtliche Straßengräben verbaut sein. Im kommenden Frühjahr kann sodann die neue Druckregelanlage in der Größe einer mit Holz verkleideten Garage errichtet werden.

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