Neue Ideen nach erfolgreicher Rallye

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Die Osterrallye des Heimatvereins kam gut an. Am Ende winkten Preise: Simone Dinser-Heim mit Sebastian und Magnus, Rainer Barth und Anne Gunzenhauser (von links).

Bei der Ostereiersuche des Heimatvereins Waldstetten/Wißgoldingen gibt es nur Gewinner. 174 Teilnehmer waren dabei und erhielten jetzt ihre Preise.

Waldstetten

Bereits in den jüngsten Herbstferien war es dem Heimatverein Waldstetten/Wißgoldingen ein Anliegen, ein Bewegungs- und Freizeitangebot für alle Altersklassen anzubieten. Nach der erfolgreichen Wasserrallye im Herbst lag es nun nahe, auch in den Osterferien für etwas Spaß, Spannung und Abwechslung zu sorgen. „Etliche Erlebniswege waren im Umland bereits zu finden“, meint Simone Dinser-Heim, Kassiererin des Heimatvereins, zudem habe man bemerkt, dass nach der Wasserrallye eine Station gefehlt habe, es musste etwas „Vandalismussicheres“, am besten hinter Glas, her.

Die besten Ideen kommen bei Nacht, lacht Dinser-Heim, und so entstand eine Osterrallye, die gute drei Wochen, bis zum Ende der Osterferien, von den Teilnehmern Spürsinn, ein gutes Auge und „Detektivarbeit“ erforderte. 37 Ostereier mussten an 15 Stationen im Ort gefunden und nach Farbe gezählt werden.

Nahezu alle Waldstetter Gewerbetreibenden, Organisationen und Institutionen hatten sich bereit erklärt, Ostereier hinter ihren Fenstern zu „verstecken“. Die Aktion war eingebettet in eine Geschichte von einem Osterhäschen und einer gefräßigen Katze. Der kleine Hase erfährt, dass in Waldstetten bunte Ostereier versteckt worden sind. Die Teilnehmer waren angehalten, das Häschen bei der Suche zu unterstützen und die Eier so vor der Katze zu retten. Eier und die tierischen Protagonisten wurden dankenswerterweise von Künstlerin Ilse Dörfler gestaltet.

174 Teilnahmezettel fanden den Weg zurück ins Heimatmuseum. „Alle Zettel gingen in die Wertung mit ein“, schmunzelt Simone Dinser-Heim, und alle Teilnehmer durften sich jetzt über eine kleine Überraschung, ausgeliefert von Anne Gunzenhauser, freuen. Die Tatsache, dass der jüngste Teilnehmer ein Jahr und der älteste 91 Lenze zählt, freut die Verantwortlichen genauso wie das Einzugsgebiet der Teilnehmer, die aus Waldstetten und Wißgoldingen,aber auch aus Gmünd, Lorch, Böbingen, Spraitbach und Heidenheim angereist waren. Die Rückmeldungen, die das Team vom Heimatverein erreicht haben, waren durchweg positiv. Das freute as ganze Team.

Start und Ziel am Museum

Die Kinder hatten ein richtiges „Detektivfieber“ entwickelt, freut sich Dinser-Heim. Das können zumindest Sebastian und Magnus Heim bestätigen. Die Suche habe „richtig Spaß gemacht“. Die „Belohnung“ - ein Eisgutschein - freut die Blondschöpfe noch mehr. Aber auch aus der Waldstetter Bevölkerung wurden Lobesbekundungen laut. Es sei eine große Freude gewesen, die Freude und Begeisterung der Kinder beobachten zu können, meint Anne Gunzenhauser.

Start und Ziel der Rallye befand sich am Heimatmuseum. So wurde der Bezug zum Veranstalter hergestellt. Auch das Museum hat coronabedingt finanzielle Ausfälle, meint der Vorsitzende des Heimatvereins, Rainer Barth. Mit der Aktion konnte das Museum wieder ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt werden. Dem Wunsch vieler Teilnehmer nach einer ähnlichen Aktion soll entsprochen werden. Ideen sind bereits vorhanden. So soll Familien nicht nur ein „sinnvolles Ziel“ angeboten werden. „Gleichzeitig können wir so junge Familien für den Heimatverein begeistern und die Verbundenheit zum Ort stärken“, findet Rainer Barth.

Die Osterrallye erforderte Spürsinn und ein gutes Auge.“

Simone Dinser-Heim,, Kassiererin

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