Sorge wegen des „verdammten Virus“

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Michael Rembold
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Waldstettens Bürgermeister Michael Rembold wendet sich mit einer Videobotschaft an die Bürger.

Waldstetten. Bürgermeister Michael Rembold hat sich in den sozialen Medien mit einer Videobotschaft an seine Mitbürger gewandt. In dem dreiminütigen Video appelliert der Schultes aus Sorge vor der aktuellen Entwicklung der Corona-Situation an den „großen Gemeinschaftsgeist“ und die Solidarität aller. Denn nur gemeinsam könne dem „verdammten Coronavirus“ Einhalt geboten werden.

Er habe das Gefühl, dass sich viele im privaten Bereich nicht mehr an die Corona-Verordnungen halten würden. Auch habe ihm das Landratsamt mitgeteilt, fügt Rembold im Gespräch mit der Gmünder Tagespost hinzu, dass es im Kreis „immer mehr Quarantäne-Brecher“ gebe, also Personen, die die Quarantäne-Regeln missachten würden. Ein Verhalten, das nicht folgenlos bleiben könnte, so Waldstettens Bürgermeister weiter. „Das führt dazu, dass weitere Einschränkungen kommen“, warnt er und führt als Beispiel eine „tägliche Ausgangssperre“ an – „und das wollen wir alle nicht“.

Daher ruft Michael Rembold in seiner nun veröffentlichten Videobotschaft alle Bürger dazu auf, sich auch weiterhin an die geltenden Corona-Regeln zu halten. Wohlwissend, dass viele mit Blick auf die Pandemie „müde“ seien „und das Wort Corona nicht mehr hören können“.

Diffuses Infektionsgeschehen

Aktuell gibt es in der Gemeinde Waldstetten 23 Corona-Fälle. Das Infektionsgeschehen sei dabei „vollkommen diffus“, sagt Rembold. Infizierte gebe es derzeit in allen Altersgruppen und in den unterschiedlichsten Schichten. Hauptsächlich trete in der Gemeinde unterm Stuifen die ursprüngliche SARS-CoV-2-Variante auf – doch auch die britische Mutation B.1.1.7 des Coronavirus sei bereits nachgewiesen worden. Jan Sigel

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