Vorbereitung fürs Herbstfest laufen

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So kennen Besucher das Waldstetter Herbstfest aus Vor-Pandemiezeiten: mit viel Trubel und Modenschau.
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Was das Waldstetter Herbstfest an Neuem bieten soll und wie die Verwaltung das Großereignis nach zwei Jahren Zwangspause plant.

 

Waldstetten

Kaum sind die Wintertage gezählt, geht es in Waldstetten auch schon um den Herbst. Um das Großereignis schlechthin, zumindest in normalen, pandemiefreien Zeiten: das Waldstetter Herbstfest. Das will organisiert sein, schließlich lockt es mit verkaufsoffenem Sonntag und reichlich Rahmenprogramm regelmäßig tausende Besucher aus der Region unter den Stuifen. "Wir haben viel vor", sagt Ira Herkommer als Veranstaltungsorganisatorin der Waldstetter Verwaltung. Die hatte erstmals 2019 die Organisation vom örtlichen Handels- und Gewerbeverein übernommen, weil für dessen Mitglieder der Aufwand zu groß geworden war. Eine ganze Reihe neuer Ideen sollte in das Konzept einfließen. So hatten sich etwa Kinderaktivitäten in der Hauptstraße zwischen "Schnappschuß" und Heimatmuseum konzentriert, sagt Herkommer. 2020 hätte ein italienischer Abend dazukommen sollen, der bereits am Samstag auf den großen Festsonntag einstimmen sollte.  Der steht nun erneut auf der Agenda. Auf dem Gelände vor dem Getränkemarkt Maier in der Hauptstraße sollen italienische Musik, Speis und Trank  für das entsprechende Ambiente sorgen. Eine Anregung des Jugendbeirats, eine Party ins Programm aufzunehmen, sei der Auslöser für die Idee des italienischen Abends gewesen, ergänzt Herkommer. Im Raum stehe außerdem, die Waldstetter Partnergemeinden Malzéville in Frankreich und Frankenblick in Thüringen in das Herbstfest einzubinden. Die hatten bereits 2020 signalisiert, „dass sie sich einbringen würden“, sagt Herkommer. Außerdem wichtig am neuen Konzept: Der Ortskern soll über den Hotspot vom Rathaus in Richtung Hauptstraße außerdem weiter in die Gmünder Straße hinein, Richtung Kreuzung Bettringer Straße, belebt werden.    

Ideen im rappelvollen Foyer

Die Verwaltung hatte 2020 – im ersten Lockdown - bis Anfang Mai die Pandemiesituation beobachtet und abgewartet. Doch als klar war, dass zumindest bis 31. August alle größeren Veranstaltungen untersagt sein würden, musste die Absage kommen, erinnert sich Herkommer. Noch Ende Januar 2020 hatte sich die Verwaltung mit Interessierten aus Vereinen und Handel getroffen, die etwas zum Herbstfest beitragen wollten. „Da waren tolle Ideen dabei“, erinnert sich Herkommer an das Treffen  „im rappelvollen Foyer“ des Waldstetter Rathauses. Vor diesem Punkt steht Herkommer nun erneut. Denn bis Anfang März sollen sich alle Interessierten melden, die etwas zum Waldstetter Herbstfest beitragen wollen. Ende März soll es eine entsprechende Veranstaltung geben, in der es darum gehen wird, was die Teilnehmenden konkret machen wollen und an welchem Standort in Waldstetten. Angeschrieben seien dafür alle Vereine und die Mitglieder des Handels- und Gewerbevereins. Angesprochen fühlen dürfen sich noch mehr. „Wir öffnen uns für alle Gewerbetreibenden“, auch über den HGV hinaus, sagt Herkommer.  Der HGV wartet  derzeit ebenso auf Rückmeldung von seinen Mitgliedern dazu, ob und wie sie sich eine Beteiligung des Gewerbes vorstellen könnten, bestätigt HGV-Schriftführer Olaf Hunck auf Nachfrage.

Und dann ist da ja immer noch die Pandemie. Bereits im vergangenen Jahr hätte das Waldstetter Herbstfest, was geltende Regeln betrifft,  steigen könne. Die Verwaltung hatte es dennoch im Mai angesichts einer unter den damaligen Bedingungen – für Impfungen gab es noch Priorisierungen - hohen Inzidenz von 165  und der ungewissen Situation erneut abgesagt. Weil die Situation nun eine andere ist und das Herbstfest größtenteils draußen oder höchstens  im Zelt sein wird, sagt Herkommer: "Wir hoffen, dass wir durchstarten dürfen.“

 

Wir hoffen, dass wir durchstarten dürfen.“

Ira Herkommer, Veranstaltungsorganisatorin

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