Bürger lassen die Gemeinde erblühen

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Bei der diesjährigen Preisverleihung des Blumenschmuckwettbewerbes, den der Waldstetter Obst- und Gartenbauverein zusammen mit der Gemeindeverwaltung auslobt, wurden acht Gärten bzw Balkone mit einem 1. Preis mit Auszeichnung belohnt. Leider konnten nur drei Preisträger an der Verleihung teilnehmen (v.l.): Schultes Michael Rembold, Meta Hauber, Berthold Abele, Maria Herrmann sowie der OGV-Vorsitzende Martin Mager mit seiner Enkelin.
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144 kreative Bürger beteiligen sich am Blumenschmuckwettbewerb der Gemeinde Waldstetten und sind nun von Bürgermeister Michael Rembold dafür ausgezeichnet worden. V

Waldstetten

Dass eine blühende Pracht in Gärten und auf Balkonen aufwändig ist, wissen die Mitglieder aller Obst-und Gartenbauvereine. Umso mehr freute es den Waldstetter Vorsitzenden Martin Mager sowie Rita Mager, die stellvertretende Leiterin des Referats Bildung und Beratung im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, und Bürgermeister Michael Rembold, dass 144 Preise an fleißige Bürger übergeben werden durften. 

Es gebe nur noch wenige Kommunen, die das ehrenamtliche Engagement der Bürgerschaft für blühende Gärten und Beete in der Ortsmitte auszeichnen, weiß der Bürgermeister. Daher sei es ihm umso wichtiger, diesen Menschen seinen Dank auszusprechen und die Begrünung des Ortes weiterhin zu fördern: „Wenn es grünt und blüht - das ist etwas ganz Besonderes.“ Sein Dank ging dabei auch an die Kommission - bestehend aus Franz-Josef Klement, Ulrike Lang, Elke Maier und Kurt Nuding - die alljährlich zwei bis dreimal durch alle Straßen in  Waldstetten, Weilerstoffel und Tannweiler fährt, um die blühende Pracht zu erfassen und bewerten. Dankbar ist er auch den Haupterwerbs- und Hobbylandwirten, die die Landschaft erblühen lassen.

Rita Mager betonte in ihrem Rückblick auf das Jahr 2022, dass die Blumen in ihrer Blüte bewertet werden und dankte in diesem Zuge den Preisträgern für deren Mühe, denn das Jahr war von Dürre begleitet. Doch ein schöner Garten bedürfe einer Vorplanung: Auswahl der Pflanzen, Aufzucht im Haus oder Gewächshaus, Umsetzung ins Freie und die anschließende Pflege. Dies betreiben vorwiegend betagte Mitbürger, weiß die Referentin. Gerade in den Neubaugebieten sei zu sehen, dass viele Gärten von Firmen angelegt werden und Blumen dort sowie auf Balkonen keinen Platz finden. Vielleicht fehle das Wissen, vielleicht die Zeit. Wobei Bewässerungssysteme Berufstätigen die Arbeit erleichtern. Nicht zu vergessen, dass Blumen für Bienen und Hummeln lebensnotwendig sind.

Daher lud Martin Mager, Vorsitzender des Waldstetter Obst- und Gartenbauvereins sowie des Bezirksverbandes für Obst- und Gartenbau Schwäbisch Gmünd, „alle ein, einmal bei uns vorbeizuschauen und unsere Anlage, unsere Sorten, neue Methoden im Beerenobstanbau und unser Fachwissen zu nutzen. Sie können mit Sicherheit davon profitieren und einige Anregungen für den eigenen Garten mit nach Hause nehmen.“

Buntes Bühnenprogramm

Doch nicht nur Informationen und die Preisverleihung gab es auch „die Gemeinschaft, Unterhaltung und Fröhlichkeit sind wichtig“, betonte Rembold. Und dafür sorgten die Gestalter des Bühnenprogrammes: Die mehrfachen Preisträgerinnen bei Jugend musiziert, Leonie Menrad und Hannah Barth, die TSGV-Tanzgruppen Tanzmäuse und Dancing Girls unter der Leitung von Lea Straubmüller sowie die Jugendgruppe des Musikvereins Gingen/Fils unter dem Dirigat von Hannah Adametz. 

Die Preisträgerdes Wettbewerbs

Jeweils einen ersten Preis mit Auszeichnung (Note 0,50 bis 0,75) ging an die Familien Pall, Hauber, Abele, Herrmann, Holzner, Hirner, Huber und Kottmann.

Mit bebilderten Tafeln zu Wildobst, Lebensräumen und Nahrungsquellen von Nützlingen, Erntetipps sowie über 20 neuen Apfelsorten informierte der Obst- und Gartenbauverein die interessierten Besucher.

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