CO2-Ampeln für gute Luft an der Gemeinschaftsschule

Förderverein übergibt Spendenscheck an die Waldstetter Verwaltung.

Waldstetten. Eine Anschaffung über Corona hinaus sollen die neuen CO2-Ampeln sein, die eine Spende des Fördervereins der Gemeinschaftsschule Unterm Hohenrechberg möglich gemacht hat. Seit kurzem verfügt die Schule in allen Klassen- und Fachräumen in Waldstetten und Wißgoldingen sowie in der Mensa über diese Geräte. Deren Anschaffungspreis in Höhe von 4000 Euro wird vom Land Baden-Württemberg mit 50 Prozent bezuschusst, sodass für die Gemeinde Waldstetten noch 2000 Euro zu Buche schlagen.

Nun hat sich der Förderverein der Gemeinschaftsschule auf die Fahnen geschrieben, „sich an sinnhaften Sachen zu beteiligen“, wie dessen Vorsitzende Simone Werz bei der Scheckübergabe an Gemeindekämmerer Gerhard Seiler erklärt. „Da keiner mehr einen absoluten Lockdown haben möchte“, sehen die Vereinsmitglieder in der Beteiligung an den Anschaffungskosten „die bestmögliche Unterstützung für die Schule“. Diese CO2-Ampeln sichern den Bestand des Schulalltags, bieten Sicherheit für die Kinder und vermeiden eine Dauerbelüftung der Räume, was gerade in der Herbst- und Winterzeit nicht förderlich sei, begründet Werz die Zuwendung.

Auch Waldstettens Bürgermeister Michael Rembold sieht in der Anschaffung der CO2-Ampeln eine unumstrittene Maßnahme im Kampf gegen Corona an den Schulen. Er dankte den anwesenden Vertretern des Fördervereins für deren „sehr wichtige, aber auch freundliche Unterstützung“.

Schulleiterin Stefanie Bleicher blickte über Corona hinaus in die Zukunft, denn für sie werden die kleinen Geräte auch nach der Pandemie ihre Aufgabe in den Klassen- und Fachräumen behalten: „Sie sagen uns Lehrkräften, wann gelüftet werden muss und wann die Fenster wieder geschlossen werden können.“

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