Dem Plan zwei Monate voraus

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Planer, Firmen und Anlieger haben gut an einem Strang gezogen. Die Stuifenstraße in Waldstetten dürfte Ende September fertig saniert sein - zwei Monate früher als geplant..
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Auf der größten Straßenbaustelle in Waldstetten geht es voran. Momentan wird in der Stuifenstraße an der Asphaltdecke gearbeitet.

Waldstetten

Die Bauarbeiten sind losgegangen wie eine Rakete“, findet Bürgermeister Michael Rembold. Im Moment liegt das Projekt zwei Monate vor dem Bauzeitplan. Offenbar sind beim Ausbau der Stuifenstraße tatkräftige Bauarbeiter am Werk. Man sei von Anfang an mit zwei Trupps vor Ort gewesen, erklärt Oliver Eichele. Er freut sich ebenso wie Ingenieur Wolfgang Bartsch, dass wohl bis spätestens Ende September alles erledigt sein wird.

Durch die schnelle Arbeit konnte das meiste auf der großen Agenda bereits abgehakt werden. „Und bislang gab es nicht eine Beschwerde von Anliegern“, hebt Bürgermeister Rembold hervor. Dies führt er zurück auf die „gute Kommunikation“ zwischen Baufirma und Anwohnern. Bereits im Vorfeld seien kritische Punkte ausgeräumt worden, der Polier war stets in enger Absprache mit den Bewohnern.

Leerrohre für schnelles Internet

So wurden mittlerweile etwa 300 Meter Wasserleitung in der Straße verlegt, sieben neue Hydrantenschächte gesetzt und 19 neue Hausanschlüsse sowie 2300 Quadratmeter Asphaltfläche hergestellt, wie Ingenieur Wolfgang Bartsch aus Heubach, dem die Bauleitung obliegt, aufzählt. Zudem gab es 300 Meter Leerrohre fürs schnelle Internet, die dann von der Telekom bestückt werden. Und es kommt noch eine Gasleitung der Gmünder Stadtwerke hinzu.

Bürgermeister Rembold erinnert daran, dass die Kanalsanierung im Inlinerverfahren bereits 2020 durchgeführt werden konnte. Gerhard Horlacher von der EnBW/ODR informiert, dass alle Dachständer abgebaut sind und dafür eine 450 Meter lange Erdverkabelung erfolgte. Und Oliver Eichele kündigt an: „Der Asphalt wird bis Ende dieser Woche vollends aufgetragen sein.“

Nach den Handwerkerferien folgen dann die Restarbeiten. Ursprünglich war das Bauende für Ende November anvisiert. Doch das zügige Arbeiten und die gute Kooperation zwischen den am Bau beteiligten Firmen, bringt nun ein sehr viel früheres Bauende. Ortsbaumeisterin Maren Zengerle spart nicht mit Lob für den Bautrupp – „eine gute Baustelle steht und fällt mit dem Polier“. Sie dankt auch den Anlieger, die mitgezogen hätten.

Gesamtkosten 1,1 Millionen Euro

„Das ist eine mächtige Straßenbaustelle. Und die Stuifenstraße hatte es wirklich nötig“, stellte Bürgermeister Rembold fest. Um so mehr freut er sich über das frühere Bauende. Dann kann ein großer Haken hinter diese Baustelle gemacht werden, die insgesamt rund 1,1 Millionen Euro kosten wird.

Rembold dankt noch einmal für die gute Kommunikation im Vorfeld und während den Bauarbeiten. Dies sei „das A und O auf der Baustelle“, ist er sich sicher. Vorzüge hat die neue runderneuerte Stuifenstraße zuhauf: Parkstreifen und ein neuer, einseitiger Gehweg mit einer Breite von 1,50 Meter sorgt geordnetes Parken und für die Sicherheit der Fußgänger.

Der Asphalt wird bis Ende dieser Woche vollends aufgetragen sein.“

Oliver Eichele,, Bauleiter

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