Der Briefkasten weist den Weg

+
Das Gerüst am Interimsrathaus ist bereits abgebaut, nun folgen letzte Arbeiten innen und außen, dann kann die Waldstetter Verwaltung im Juli einziehen.
  • schließen

Die letzten Arbeiten am Übergangssitz der Waldstetter Verwaltung laufen.

Waldstetten.Ein kräftiges Grün an der nach innen gewandten Ecke des ansonsten in zartem Gelb gehaltenen Gebäudes signalisiert: Hier geht‘s rein ins neue Waldstetter Interimsrathaus an der Bettringer Straße. Große Lettern über der Eingangstür werden nicht von der vorübergehenden Verwaltungsschaltzentrale künden, denn schließlich soll das Gebäude als Sozialwohnraum dienen, wenn das Rathausteam letztendlich ins neu gebaute Rathaus im Ortskern umgezogen sein wird. Darum gibt‘s eine einfache Lösung für das Interimsrathaus: Die Briefkastenanlage vom alten Gebäude zieht mit um zum Übergangsstandort, erklärt Ortsbaumeisterin Maren Zengerle. „So schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe“. Denn auf der Anlage prangt groß das Wort „Rathaus“. Und darin finden auch große Postsendungen, wie sie die Verwaltung öfters erreichen, Platz. Etwa Angebote von Firmen zu Bauaufträgen würden in die für ein Wohnhaus üblichen Briefkästen am Gebäude in der Bettringer Straße gar nicht hineingehen, erklärt die Ortsbaumeisterin. „Es läuft gut“ auf der Baustelle, sagt Zengerle. Das Gerüst ist bereits teilweise abgebaut, außen am Gebäude fehlen noch Balkone, Fahrzeug-Stellplätze und Außenanlagen stehen ebenfalls noch auf dem Plan, ebenso seien im Gebäudeinneren noch einige Arbeiten zu erledigen.

In der vorletzten Juli-Woche soll die Verwaltung ins Interimsrathaus umziehen. Von dort aus laufen die Waldstetter Amtsgeschäfte, bis das neue Rathaus im Ortskern steht. Die Arbeiten dazu könnten, wenn die Finanzen das in der pandemiebedingt schwer einschätzbaren Situation zulassen, im September 2022 beginnen. Wenn das Rathausteam schließlich dort einziehen kann, soll das Provisorium in neun Sozialwohnungen umgebaut werden. Anja Müller

Zurück zur Übersicht: Waldstetten

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL

Kommentare