Der neue Blitzer geht in Betrieb

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neuer Blitzer Waldstetten
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Der Landkreis hat eine moderne Geschwindigkeitsmessanlage mit Lasertechnik am Waldstetter Ortseingang aus Richtung Straßdorf installiert.

Waldstetten

Unübersehbar steht seit kurzem ein neuer Blitzer am Waldstetter Ortseingang aus Richtung Straßdorf. Und wer sich nicht grundsätzlich an die Verkehrsregeln halten mag, sollte aufpassen: Im Verlauf dieser Woche sollte der Blitzer in Betrieb gehen, sagt Susanne Dietterle als Sprecherin des Landratsamtes Ostalbkreis.

Unübersehbar ist das Gerät nicht nur, weil die alte Geschwindigkeitsmessanlage, gemeinhin Starenkasten genannt, durch eine Lasertechnik-Anlage ersetzt wurde. Sondern auch, weil der Standort gewechselt hat. „Der alte stand etwa zehn Meter weiter innerorts“, sagt Hauptamtsleiterin Tamara Stöckle. Der neue ist weiter an das Ortsende gerückt und wird nicht mehr von Bäumen verdeckt.

Die Modernisierung der stationären Anlagen im Ostalbkreis hatte der Kreistag 2018 beschlossen, bei einer Verkehrsschau im Mai 2021  habe die Untere Straßenverkehrsbehörde im Landratsamt gemeinsam mit der Gemeinde die von der Ortsverwaltung beantragte Modernisierung beraten und in der Folge die Umsetzung abgestimmt, sagt Dietterle. Und nennt weitere Fakten:

Die Fahrtrichtung: Die Geschwindigkeitsmessanlage kann eine Fahrtrichtung – wie bisher die Richtung Ortskern - überwachen.

Die Kosten für die Blitzer-Säule betragen rund 30 000 Euro und werden, da es sich um eine Ersatzbeschaffung handelt, vom Landkreis getragen.

Die Kamera: Der Blitzer wird mit einer vorhandenen Kamera  bestückt, die im rollierenden Einsatz ist.

Die Wartung: Zum Betrieb eines stationären Messplatzes sind keine regelmäßigen Wartungen erforderlich. 

Vandalismus: Ein hundertprozentiger Schutz gegen Vandalismus ist nie möglich.

Der neue Blitzer sei leicht zu begründen gewesen, weil der Standort bereits vorhanden war, sagt Tamara Stöckle. Was nicht möglich war: „Wir wollten eigentlich noch einen zweiten Standort in der Bettringer Straße“, sagt die Hauptamtsleiterin. Seit Jahren laufen Bemühungen, den Verkehr dort zu verlangsamen. Doch eine Zählung habe kein ausreichend hohes Verkehrsaufkommen ergeben und es gebe zudem kein geeignetes gemeindeeigenes Gelände, das als Blitzer-Standort dienen könnte. Dass die Gemeinde bereits einen Blitzer hat, sei kein Kriterium für oder gegen einen zweiten, sagt Dietterle. Kriterien bei der Prüfung seien unter anderem Straßentyp, Verkehrsaufkommen, Beanstandungen und Geschwindigkeitsüberschreitungen, technische Voraussetzungen, besondere Örtlichkeiten, aktuelles Geschwindigkeitsniveau und  Unfallgeschehen.

 

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