Ein neuer Chef und ein neues Fahrzeug

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Hauptamtsleiterin Tamara Stöckle (v.l.) und Ortsbaumeisterin Maren Zengerle stellen gemeinsam mit Bürgermeister Michael Rembold (r.) den neuen Bauhofleiter (2.v.l.) Christian Horan, und seinen Stellvertreter Joachim Feifel vor.
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Christian Horan ist neuer Bauhofleiter in Waldstetten. Ein neuer Teleskop-Radlader für 110 000 Euro gehört zum Fuhrpark des Bauhofes.

Waldstetten

Christian Horan ist seit Dezember 2021 neuer Bauhofleiter in Waldstetten. Was bedeutet, dass der 28-jährige Zimmermeister die organisatorischen Fäden des zehnköpfigen Teams in Händen hält. Sein großer Vorteil ist, dass er die Strukturen und Abläufe des Bauhofs bestens kennt, ist er doch bereits 2019 dazugestoßen und seit Anfang 2021 stellvertretender Bauhofleiter.

So tritt er nun in die Fußstapfen von Michael Calwin, der als Bauhofleiter ausschied. Und unter dessen Ägide der neue Bauhof in Waldstetten entstand, wie Bürgermeister Michael Rembold erinnert. Durch diese Veränderung hat sich das Personalkarussell auch weitergedreht. So ist nun Joachim Feifel seit Dezember 2021 der erste stellvertretende Bauhofleiter und Martin Arnold zweiter Stellvertreter.

Doch es gibt noch eine Neuerung im Bauhof: Ein neuer Teleskop-Radlader wurde für 110 000 Euro angeschafft. Als Ersatz für den alten, der knapp 20 Jahre auf dem Tacho hatte. So ist das Bauhofteam laut Schultes nun nicht nur personell, sondern auch maschinell bestens vorbereitet für die vielfältigen Aufgaben, die unterm Jahr anstehen. In erster Linie wird in den nächsten Tagen der Winterdienst auf dem Plan stehen. „In Waldstetten werden alle Straßen geräumt, inklusive dem Rundwanderweg um den Stuifen“, wie Ortsbaumeisterin Maren Zengerle betont. Dann werden die zehn Bauhofmitarbeiter mit großen und kleinen Fahrzeugen dafür sorgen, dass es ein gutes Durchkommen für Fußgänger, Radler und Autofahrer am Ort gibt. Vom großen Schieber bis zum „Handbetrieb“ mit der Schneeschaufel ist dann für das Team alles Mögliche an Arbeit angesagt.

Der große Vorteil des neu angeschafften Radladers sei, dass er wichtiges Zubehör einsetzen kann. Vom Korb, mit dem Bäume geschnitten werden können, bis zum Schneeschild. „Eine eierlegende Wollmilchsau“, bestätigt Bürgermeister Michael Rembold.

Auch außerhalb der Wintermonate hat das Waldstetter Bauhof-Team viele Aufgaben: vom Pflegen der Grünanlagen auf dem Friedhof, übers Pflegen der Bäume und Erstellen eines Baukatasters bis hin zu Spielplatz-Überprüfungen und der Überwachung elektrischer Gerätschaften, etwa der Tore. Da ist die Tatsache, dass alle Mitarbeiter eine Fachausbildung mitbringen, ein unschlagbares Kriterium, wie Rembold schildert. „Wir haben auch eine eigene Werkstatt“, bemerkt Mechaniker Joachim Feifel.

Was Rembold besonders gefällt? Dass die Bürgerschaft den Bauhofmitarbeitern große Wertschätzung entgegenbringt. „Deren Professionalität ist bekannt.“ Und deren Flexibilität. Aktuell kümmern sie sich etwa um das Ausbringen von Holzhackschnitzeln auf den Krippenwegen, damit man trockenen Fußes auf diesen spazieren kann. Außerdem reparieren sie auch marode Dinge in gemeindlichen Liegenschaften, kümmern sich um die Friedhöfe, mähen, schneiden Hecken, säubern Bachläufe oder pflegen beispielsweise öffentliche Grünanlagen.

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