Eine Schnitzeljagd durch die Vergangenheit

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Das Team des Dino-Rundwegs (von links): Ilse Dörfler, Rainer Barth, Ingrid Weber und Simone Ginzer-Heim mit ihren Söhnen.
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Das Heimatmuseum Waldstetten/Wißgoldingen begeistert mit dem Dino-Rundweg.

Waldstetten. „Der Dino-Rundweg war in Waldstetten und in der Umgebung ein voller Erfolg“, sagt Rainer Barth, Vorsitzender des Heimatvereins Waldstetten/Wißgoldingen. Mit dem Beginn der Pfingstferien wurde der Weg für die Waldstetter freigegeben. Insgesamt knapp drei Kilometer war er lang und führte vom Heimatmuseum einmal um Waldstetten herum und wieder zurück zum Museum. Das Besondere daran: „Dieser Rundweg erinnert mehr an eine Art Schnitzeljagd“, sagt Ideengeberin Simone Ginzer-Heim. Spannende Rätsel erwarteten die Besucherinnen und Besucher, für die es dabei etwas zu gewinnen gab. 16 Gewinner stehen fest.

Auf dem Rundweg waren insgesamt elf selbstgesägte und selbstbemalte Dinosaurierfiguren verteilt. Von dem fleischfressenden Tyrannosaurus bis hin zum langhalsigen Brachiosaurus war alles dabei. Passend zum Dinosaurier-Weg gab es ein Quiz. „An der Stelle, wo eine Dino-Figur war, gab es auch ein Rätsel“, sagt die Ideengeberin. Die Antworten des Quiz' ergaben zum Schluss ein Lösungswort. Wer das herausbekommen hatte, warf seine Lösung in den Briefkasten des Museums und nahm so automatisch am Gewinnspiel teil.

„Die Zahl der Teilnehmer war überwältigend“, sagt Barth. Die Besucher kamen von überall. „Neben den Einwohnern kamen auch welche aus Stuttgart, Köln und sogar Konstanz“, sagt er. Insgesamt 307 Familien und Einzelpersonen nahmen teil. Für die 16 Gewinner gibt es nun Preise, passend zum Dino-Weg: Dinosaurierfiguren von Schleich oder Playmobil. „Wer auch noch eine Urkunde möchte, kann sich diese auf der Webseite des Heimatmuseums ausdrucken“, ergänzt Barth.

Wie die Idee entstanden ist? Die kam Simone Ginzer-Heim aus der Not heraus. Denn durch die Corona-Pandemie sei das Angebot des Museums stark geschrumpft. Und so kam ihr der Gedanke, auf Vorlage des Osterwegs einen Dino-Weg zu gestalten. „Wir haben für die Holzfiguren das Holz gestiftet bekommen“. Und Ilse Dörfler als Künstlerin hat es detailreich bemalt.

Die Sorge, dass die Holzfiguren geklaut werden könnten, war groß. „Wir sind regelmäßig den Weg abgelaufen, um zu schauen ob noch alles an seinem Platz ist“, sagt Simone Ginzer-Heim. Zur Freude aller waren bis zuletzt alle Dinos ganz und vollständig. „Damit hätten wir niemals gerechnet“, sagt sie.

Auch die Resonanz der Teilnehmer fiel positiv aus. „Über die Laufzettel gab es großes Lob oder auch einfach zu hören, wie toll es war“, berichtet Simone Ginzer-Heim. Dass es einen weiteren Rundweg geben könnte, schließt Simone Ginzer-Heim nicht aus. „Vielleicht wird es noch einen in den Herbstferien geben“, deutet sie an. Ihre Söhne Sebastian und Magnus jedenfalls seien bereits jetzt an der Planung dran. Zoe Kapoor

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