Großes Packen auf dem Schlatthof

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Großes Gewusel auf dem Schlatthof: Knapp 50 Helfer hatten sich eingefunden, um für den Verein „Hilfe für Togo“ den mittlerweile 52. Container zu packen. Darin zum Beispiel Werkzeug, ein Notstromaggregat und medizinisches Gerät.

46 Helfer im Alter von drei bis 85 Jahren sind für den Verein „Hilfe für Togo“ am Start und beladen den 52. Container mit einer Vielzahl an praktischen Dingen, vom Fahrrad bis zur Solaranlage.

Waldstetten

Wieder einmal wuselte es allenthalben, denn auf dem Schlatthof wurde ein Container für Togo beladen. Es war der 52. 46 Helfer im Alter von drei bis 85 Jahren hatten sich am Schlatthof eingefunden, um den Container zu bestücken. Der Inhalt konnte sich sehen lassen: Eine Solaranlage, komplett mit Solarplatten inklusive Befestigungsmaterial, ein Wasserschlauch und mehr für den Bau einer Brunnenanlage an einer Schule, ein Notstromaggregat, ein Formatkreissäge, Schweißtisch, Wasserpumpe, Motorsense, zehn Bohrmaschinen und dazu noch sehr viel Werkzeug für Handwerker. Ferner wurden verladen: 116 Fahrräder samt Zubehör sowie 22 Nähmaschinen, ein EGK-Gerät, ein Sterilisationsgerät, medizinische Kleinteile wie Scheren, Pinzetten, Spritzen, Behandlungsliegen, Krankenhausbetten für Erwachsene und Kinder und wieder sehr viel Verbandsmaterial, Windeln, Einlagen, Rollstühle, Krücken und vieles andere mehr. Es waren auch über 100 Wolldecken dabei, die von Strickkreisen in Bettringen und Herlikofen gefertigt worden waren.

Großer Helferkreis

Bemerkenswert waren die rund 1000 Schulranzen, befüllt mit Schulmaterial und gespendet von Schülern der vierten Klassen aus dem ganzen Ostalbkreis.

Der Vorsitzende des Vereins „Hilfe für Togo“, Anton Weber, und seine Stellvertreter, Deborah Siller und Ulf Neumann, waren begeistert und bedankten sich bei allen Helfern. Denn nicht nur am Ladetermin waren viele dabei, sondern es gab darüber hinaus auch viele Helfer , die bei den über 100 Packstunden im Vorfeld mitgeholfen hatten. Da sind die Spendengüter sortiert, verpackt, beschriftet worden und versandfertig für den Zoll gemacht worden. Dass diese Arbeiten sehr wichtig sind, zeigt sich jedes Mal aufs Neue am Ladetag. Was Barbara und Anton Weber besonders bemerkenswert fanden, dass der Helferkreis inzwischen aus einem Umkreis von über 100 Kilometern auf den Schlatthof kommt, eine Helferin war sogar eigens aus München angereist.

Innerhalb von knapp fünf Stunden wurden rund 72 Kubikmeter Hilfsgüter verladen, was aufgrund der herausfordernden Temperaturen nicht immer ganz einfach war, zumal im Container selbst geradezu afrikanische Temperaturen herrschten.

Allenthalben herrschte eine tolle Stimmung und zwischendurch gab es Getränke und Kaffee und Kuchen, die gespendet worden waren.

Ein kleines Manko gibt es allerdings: derzeit können keine Hilfsgüter angenommen werden, wie das Ehepaar Weber verlauten lässt.

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