In Waldstetten steht die Null

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Die Gemeinde Waldstetten sei "seither ganz ordentlich durch die Pandemie-Zeit gekommen", meint Bürgermeister Michael Rembold.

Seit dem 22. April gibt es keine Neuinfektionen in der Gemeinde unterm Stuifen. Nun verkündet Bürgermeister Michael Rembold verschiedene Lockerungen.

Waldstetten

Seit mehreren Wochen gilt die Gemeinde Waldstetten als coronafrei. Der letzte positiv getestete Fall ist seit dem 22. April aus häuslicher Isolation. Seitdem sind keine neuen Infizierten hinzugekommen. "Dafür dürfen wir als Bürgergemeinschaft alle dankbar und zufrieden sein. Denn Gesundheit ist das höchste Gut eines Menschen und mit nichts zu ersetzen", schreibt Bürgermeister Michael Rembold in einem offenen Brief an die Bürgerschaft. Gleichzeitig verkündet der Schultes weitere Lockerungen in der Gemeinde.

Nachdem der Re-Start an der Gemeinschaftsschule Unterm Hohenrechberg "gut geglückt" sei und auch die Musikschule ihren Präsenzunterricht wieder aufgenommen habe, so Rembold, soll am Montag, 29. Juni, auch in der Grundschule der Regelbetrieb wieder aufgenommen werden. Die Vorbereitungen hierfür seien bereits getroffen worden. Gleiches gelte für alle Kindergärten. Auch dort sollen Kinder ab dem 29. Juni wieder betreut werden.

Ein Stück "Normalität"

Auch im Freizeitbereich will die Gemeindeverwaltung in den kommenden Tagen weitere Schritte in Richtung "Normalität" gehen: So wird im Rathaus bereits seit geraumer Zeit eifrig an der Grundschulferienbetreuung in Waldstetten und Wißgoldingen gearbeitet – "und diese findet definitiv statt", betont der Schultes. Zudem könnten sport- und kulturtreibende Vereine unter Einhaltung der geltenden Corona-Verordnungen ab sofort wieder die Gemeindeinfrastruktur nutzen. Die Hallen, Pavillons und der Bürgersaal seien allesamt wieder geöffnet. Ebenso sämtliche Bolz- und Spielplätze sowie die Skateranlage in Wißgoldingen. Und nicht zuletzt hat im Waldstetter Freibad zu Beginn der Woche die Badesaison 2020 begonnen – "auch wenn die Witterung dafür nicht gerade einladend war", meint Rembold.

"Ich finde es wichtig, dass gerade in dieser Zeit ausreichend Bewegungsangebote vorhanden sind", so der Bürgermeister weiter, der davon ausgeht, "dass Zug um Zug weitere Lockerungen kommen werden". Allerdings mahnt er gleichzeitig zur Vorsicht: "Wichtig ist jetzt nur, dass mit diesen umsichtig und nicht allzu sorglos umgegangen wird."

Keine Hauptversammlungen

Schlechte Neuigkeiten hat der Waldstetter Schultes allerdings für die vielen Vereine der Gemeinde. Haupt- und Mitgliederversammlungen "können nach der heutigen Rechtslage noch nicht durchgeführt werden", verkündet Rembold, bei dem in den vergangenen Tagen mehrere Anfragen diesbezüglich eingegangen sind. Rembold bittet die Vereinsvorstände "daher noch um etwas Geduld".

Bisher, so das Fazit des Schultes, sei die Gemeinde Waldstetten "ganz ordentlich durch die Pandemie-Zeit gekommen" – auch wenn der eine oder andere unterm Stuifen "nicht alles gutheißen möge, was uns die Politik so auferlegt".

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