Leben um die Schule neu modelliert

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Auf der Rückseite der Waldstetter Gemeinschaftsschule laufen die Pflasterarbeiten am Parkplatz, die kompletten Arbeiten an den Außenanlagen sollen im Herbst beendet sein.

Neuer Spielbereich, Sitzgelegenheiten vor der Mensa und mehr: Was derzeit an der Waldstetter Gemeinschaftsschule passiert und wie viel Geld die Gemeinde dafür ausgibt.

Waldstetten

Rund 400 Schülerinnen und Schüler besuchen die Waldstetter Gemeinschaftsschule Unterm Hohenrechberg einschließlich der Schüler der Grundschul-Zweigstelle in Wißgoldingen. Die Gemeinde habe sich in den vergangenen zehn Jahren große Investitionen für den Waldstetter Nachwuchs "als Schwerpunkt gesetzt", sagt Bürgermeister Michael Rembol. Neben Investitionen in die Gemeinschaftsschule auch die in Kindergärten und Betreuungseinrichtungen.

Seit 2017 sind in die Gemeinschaftsschule für Umbau und Erweiterung zehn Millionen Euro geflossen, bis Ende September sollen die Maßnahmen im Außenbereich in Richtung Rosensteinstraße abgeschlossen werden. 2019 konnte ein Mehrfachspielgerät am vorderen Pausenhof installiert werden. Mit Blick auf den Rechberg sei dieses Spielgerät "toll platziert" und werde gut angenommen, freut sich der Bürgermeister. Der hintere Bereich bei der Mensa werde vorrangig von den Schülern der Sekundarstufe genutzt und sei daher für diese geplant worden, erläutert Ortsbaumeisterin Maren Zengerle. Konrektor Martin Hofmann sagt, "die Mensa ist der Mittelpunkt der Schule" und "die Schule lebt von den Außenanlagen". Der Gemeinderat habe immer alle Entscheidungen zu Kinderbetreuung und Schulentwicklung mitgetragen, sagt Rembold, auch die jetzigen Kosten in Höhe von 320 000 Euro.

Die mit der Planung der Außenanlagen betraute Landschaftsarchitektin Sigrid Bombera erläutert die jetzt dem Ende entgegengehenden Maßnahmen. Anstelle der alten, desolaten sind fünf PKW-Stellplätze und ein Stellplatz für Behinderte entstanden. Der Fußweg an der Trafostation wurde in den der Straße abgewandten Bereich vor den Parkplätzen verlegt und gewährleistet so mehr Sicherheit für Fußgänger. Der Zugang zur Trafostation wurde optimiert und es wurden Erdkabel dorthin verlegt. Bei der Pflasterung der Parkplätze sei "Vorsicht geboten", gewesen. Erdkabel und Rohre kamen beim Abtragen der alten Oberfläche zum Vorschein. Das Gelände wurde neu modelliert, die Randsteine im Bereich des neu gestalteten Pausenhofes bei der Mensa können Schüler jetzt als Sitzgelegenheiten nutzen. Ein Sonnensegel kann dort gespannt werden, unter dem die Schüler geschützt ihre Mittagspause verbringen können, ergänzt Zengerle.

Mit einem barrierefreien Fußweg und ergänzender Beleuchtung zum Schulgelände wurde dem Wunsch der Lehrer entsprochen. Der Zugang zum Pausenhof über die Rosensteinstraße dient als Feuerwehrzufahrt und musste entsprechend breit gestaltet werden. Im Herbst soll die Bepflanzung erfolgen die fünf neue Bäume beinhaltet.

Die Schule lebt von den Außenanlagen.

Martin Hofmann, Konrektor

Thomas Beyer von der ausführenden Firma spricht von einem reibungslosen Ablauf der Maßnahmen. Probleme seien "schnell und unbürokratisch" gelöst worden.

Dass finanzielle Aufwendungen zum Wohlbefinden der Waldstetter Jugend "kein Lippenbekenntnis" seien, werde in dem wunderschönen Schulareal sichtbar, lobt Rembold. Hier seien großzügige Bewegungsräume im Freien und im Gebäude entstanden. Er dankte allen dort Tätigen, die nun vier Jahre ständig mit einer Baustelle leben und arbeiten mussten.

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