Mit Gebärden auf den Salvator

+
Pressebericht Kreuzweganbetung der Kolpingsfamilie Waldstetten

Auf dem Kreuzweg zum Gmünder Salvator gestaltete die Kolpingfamilie Waldstetten zum mittlerweile elften Mal ihre Kreuzweganbetung.

Waldstetten

Bereits im elften Jahr in Folge sind Mitglieder der Kolpingsfamilie Waldstetten und Menschen mit Hörschädigung den Kreuzweg gemeinsam hinauf zur Felsenkapelle St. Salvator gelaufen. So auch nun wieder. Zu dieser kleinen Wanderung konnte der Gehörlosenseelsorger der Region Ostwürttemberg–Hohenlohe und frühere Präses der Waldstetter Kolpingsfamilie, Diakon Herbert Baumgarten, 20 Hörende und Gehörlose begrüßen.

In Gebärden- und Lautsprache betete er mit den Anwesenden die 14. Kreuzwegstationen. In diesem Jahr verknüpfte er dabei gekonnt das Leiden und Sterben Christi mit dem unsäglichen Angriffskrieg Russlands. „Der Krieg ist ein Alptraum aller Mütter, die mit ansehen müssen, wie ihre Kinder in den Tod gehen und sterben“, so Baumgarten. „Der Krieg bedeutet auch Tränen, so wie Jesus den weinenden Frauen begegnet ist.“ Heute weinten Frauen, Männer und Kinder, denen außer Tränen oft nichts geblieben ist. „Jesus komm, bewege unsere Welt zum Frieden“, betete Baumgarten mit den Anwesenden. Der Abschluss der gut einstündigen Kreuzweganbetung fand oben vor der Felsenkapelle im gemeinsamen Gebet statt.

Zur vorösterlichen Einstimmung der Kolpingsfamilie Waldstetten gehört noch an diesem Donnerstag, 14. April, um 21 Uhr in der Waldstetter St. Laurentiuskirche die Gründonnerstagsbetstunde. Hierzu ergeht herzliche Einladung an Mitglieder, Freunde, Bekannte und alle Interessierten.

Zurück zur Übersicht: Waldstetten

Mehr zum Thema

Kommentare