Pilgerspaß mit dem Pilgerpass

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Sie haben das Pilger-Angebot zusammengestellt: das Kinderkirche-Team der Seelsorgeeinheit Schwäbisch Gmünd-Mitte.

Die Seelsorgeeinheit Schwäbisch Gmünd-Mitte hat ein Programm für die Sommerferien zusammengestellt. Die Idee dazu kommt aus Waldstetten.

Schwäbisch Gmünd/Waldstetten

Während des Corona-Lockdowns war vieles nicht möglich. Neben einem normalen Gottesdienstbesuch konnten auch keine Kinderkirchen gefeiert werden – also besondere Gottesdienste für die Kleinsten. Ganz kreativ hat das Kinderkirche-Team aus Waldstetten darauf reagiert und für Kinder und ihre Familien eine Pilgerreise im Ort und drumherum zusammengestellt. In vier Stationen konnten die Familien besondere, religiöse Orte entdecken und dabei religiöse Erfahrungen machen.

Und ihre Idee behielten die Waldstetter nicht für sich. Sie gaben ihre Planung und sämtliche Vorlagen für die Umsetzung an andere Kirchengemeinden weiter. So erfuhr auch das Kinderkirche-Team (KiKi) der Seelsorgeeinheit Schwäbisch Gmünd-Mitte davon und war sofort Feuer und Flamme. "In den vergangenen beiden Wochen haben wir uns richtig ins Zeug gelegt, um ein Pilger-Angebot in und um Schwäbisch Gmünd zu entwerfen," erzählt Silke Weihing, die als hauptberufliche Mitarbeiterin das KiKi-Team begleitet. "Uns war es wichtig, dies bis zu den Sommerferien hinzukriegen, damit gerade Familien, die in diesem Jahr zu Hause bleiben wollen oder müssen, ein Angebot haben," berichtet die Pastoralreferentin, die wie alle im Team selber Freude daran gefunden hat, besondere Orte zu entdecken und sich etwas dazu auszudenken.

Entstanden ist nun für die Seelsorgeeinheit Schwäbisch Gmünd-Mitte ein Pilger-Heft mit neun Stationen. Zwei davon liegen außerhalb Schwäbisch Gmünds: Die Reiterles-Kapelle wurde aus der Waldstetter Vorlage übernommen und auch ein Besuch auf dem Hohenrechberg steht auf dem Programm. Die übrigen sieben Stationen befinden sich in der Stadt – manche wohl bekannt wie das Heilig-Kreuz-Münster, andere vielleicht eher unbekannt wie die Dreifaltigkeitskapelle in der Dominikus-Debler-Straße oder ein Bildstöckle in der Weststadt.

Es geht darum, Orte aus einem anderen Blickwinkel zu entdecken.

Silke Weihing über die Idee hinter der Aktion

Glauben miteinander teilen

"Es geht nicht darum, alle neun Stationen abzuarbeiten," erläutert Silke Weihing die Idee der Aktion. "Es geht darum, Orte aus einem anderen Blickwinkel zu entdecken, Orte kennen zu lernen, die schon eine lange Geschichte haben und an denen Menschen miteinander den Glauben geteilt haben." Sie selbst habe zum Beispiel darüber gestaunt, "als ich mir bewusst gemacht habe, wie lange es die Wallfahrt auf den Hohenrechberg schon gibt und wie viele ‘Ave Maria' dort schon gesprochen wurden".

Wer sich auch auf den Weg machen möchte, findet das Pilgerheft der Seelsorgeeinheit Schwäbisch Gmünd-Mitte in den Auslagen im Heilig-Kreuz-Münster oder kann die einzelnen Stationen auch über die Website der Seelsorgeeinheit ausdrucken. Die Aktion läuft bis Ende September. Ausgefüllte Pilgerpässe dürfen in den Briefkasten des Pfarramts am Münsterplatz eingeworfen werden.

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