Quartiersentwicklung kann gemeinsam weitergehen

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Vertragsunterzeichnung Quartiersentwicklung in der Gemeinde Waldstetten

Gemeinde Waldstetten und Stiftung Haus Lindenhof unterzeichnen Kooperationsvereinbarung.

Waldstetten. „Aus einer ganz kleinen Pflanze wurde innerhalb von drei Jahren ein Baum, der mittlerweile schon ein bisschen geerntet werden kann“, freute sich Waldstettens Bürgermeister Michael Rembold im Vorfeld der Vertragsunterzeichnung zur Fortsetzung der erfolgreichen Quartiersarbeit in der Gemeinde Waldstetten. Neben der seinen trägt der weitere zwei Jahre geltende Kontrakt die Unterschrift von Dr. Achim Hollenbach, dem Bereichsleiter der Stiftung Haus Lindenhof. Der ein großer Fan der Quartiersarbeit ist, wie er nach der beeindruckenden Auftaktveranstaltung der Quartierimpulse in Wißgoldingen gerne bestätigte.

Der Quartiersentwicklungsprozess bewege in der Gemeinde viel, bekannte der Bürgermeister. Besonders freue ihn die Infrastruktur in Wißgoldingen, auf der sich aufbauen lasse. In diesem Zusammenhang nannte er das Bezirksamt, das Pfarramt, das wöchentliche Dorfmärktle, die Tankstelle und insbesondere den Arzt im Ort. Und er weiß, dass heute Gastronomie, Metzgerei, Bäckerei und Apotheke keine Selbstverständlichkeit in jedem Ort mehr sind und die Quartiersentwicklung an Wichtigkeit zunehme: „Auf die Stiftung kommt immer mehr zu.“

Dr. Achim Hollenbach sagte, er sei schon lange in der Quartiersarbeit tätig, aber was er bei der digitalen Auftaktveranstaltung erlebt habe in der bürgerschaftlichen Beteiligung, „war beeindruckend“. In den vergangenen Tagen seien dazu bereits Anfragen verschiedener Kommunen gekommen, staunt er ob der Strahlkraft, die Waldstetten überregional erzeuge. Daher kam ihm auch die Aussage leicht über die Lippen, dass sich die Stiftung Haus Lindenhof im Angebot in Waldstetten noch stärker einbringen möchte. Eine Aussage, die Quartiersmanagerin Magdalene Rupp freute: „Ich fühle mich sehr wohl im Rathaus und genieße die tolle Zusammenarbeit mit der Verwaltung, aber besonders das gute Miteinander mit den Waldstettern“, meinte sie. Es gebe eine Vernetzung an vielen Stellen in der Gemeinde, wobei ihr markante Aktionen sehr wichtig seien.

Voll des Lobes auf die zurückliegenden drei Jahre Quartiersarbeit waren auch Waldstettens Kämmerer Gerhard Seiler und Hauptamtsleiterin Tamara Stöckle. Beide freuen sich, dass es weitergeht. Stöckle betonte außerdem, dass es diese Stelle langfristig geben müsse und sich andere Kommunen eine Scheibe abschneiden könnten.

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