Spenden und lernen, wo es Armut gibt

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Tätige Nächstenliebe: Spendenaktion der Franz von Assisi-Schule für Bedürftige.Ì

Spendenaktion der Franz-von-Assisi-Schule Waldstetten für bedürftige Menschen.

Waldstetten. Schülerinnen und Schüler der Event-AG der Franz von Assisi-Schule hatten eine Spendenaktion für bedürftige Menschen gestartet - und damit ein Zeichen der Mitmenschlichkeit gesetzt. Dank des Einsatzes der AG, die geleitet wird von Claudia Stegmaier-Bareiß und Daniela Ziesel, konnten viele Menschen zu deren Freude beschenkt werden.

Durch der zahlreichen Spenden der Schüler und Schülerinnen und deren Familien gab es fünf bis unters Dach vollgepackte Autos.

Im Rahmen der Aktion konnten die Schüler und Schülerinnen auch die Arbeit der Suchtberatungsstelle besser kennen lernen und dadurch auch erfahren, wie viel Armut es direkt bei uns gibt. Die Sozialberatung Schwäbisch Gmünd e.V. bietet ein niedrigschwelliges bis hochschwelliges Angebot im Bereich Suchthilfe, alles unter einem Dach. Dazu gehören die Drogenberatungsstelle, der Kontaktladen „Lim!T“, die psychosoziale Begleitung Substituierter, die ambulante Suchttherapie, Präventionsangebote, MPU Vorbereitung, die Beratung bei Computerspiel- und Internetabhängigkeit und die Behandlungsauflage Sucht. Der zweite große Aufgabenbereich ist die Straffälligenhilfe. Dieser Bereich beinhaltet eine teilstationäre Wohneinrichtung, die Betreuung im Individualwohnraum sowie die das Nachsorgeprojekt und das Eltern-Kind-Projekt „Chance“, die Projekte INSA+2, „Schwitzen statt Sitzen“ sowie Schuldenberatung in Haft.

Die Spendenübergabe fand mit dem Schulleiter Stefan Willbold und der Leiterin des Ganztagesbereiches der Franz von Assisi-Schule, Diana Biekert, statt. Gespendet wurde von Schülern innen und deren Eltern sowie von den Firmen Reissmüller und Schnappschuß aus Waldstetten.

Scheck über 200 Euro

Ebenso wurde bei diesem Anlass ein Spendenscheck von 200 Euro überreicht. Darüber hinaus bekam das Obdachlosenheim St. Elisabeth einen großen Teil der Spenden.

Geschäftsführerin Sibylle Roth bedankte sich für dieses Zeichen der Menschlichkeit und freute sich über das Engagement der Schülerinnen und Schüler und der Schule.

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