Vor 50 Jahren gab's die vertragliche Eingemeindung

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Rathaus Waldstetten
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Waldstetten und Wißgoldingen sind in einem halben Jahrhundert zur starken Gemeinschaft zusammengewachsen. Das Jubiläumsfest wird von Februar auf den Sommer verschoben.

Waldstetten. In den 1970er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts waren Kommunen im Zuge einer Reform gehalten, sich zusammenzuschließen. Und so kam oft zusammen, was vormals getrennt und eigenständig war. Keine Ausnahme machte da Wißgoldingen, das 1972 zu Waldstetten eingemeindet wurde. Der einstige Hauptamtsleiter Friedrich Kopper, der sich mittlerweile ums Archiv der Gemeinde Waldstetten kümmert, trug die damaligen Ereignisse zusammen. Angereichert mit mancher Anekdote, die zum Schmunzeln anregt.

Eine Riesenarbeit

„Eine Riesenarbeit“, bezeichnet Bürgermeister Michael Rembold sein Unterfangen. Doch dies geschah aus gutem Grund, schließlich jährt sich heuer am 1. Februar die Unterzeichnung des Eingemeindungsvertrags zum 50. Mal.

Feierlichkeit verschoben

Eigentlich wollte man diesen 50. Geburtstag der Eingemeindung „am 6. Februar in der Kaiserberghalle groß feiern“, beschreibt Rembold. Doch die Pandemie macht der Gemeinde einen dicken Strich durch die Rechnung. Kurzerhand werden die Feierlichkeiten somit auf den Sommer verschoben. Am Programm wird bereits gefeilt, wie der Bürgermeister durchblicken ließ. Mehr werde allerdings noch nicht verraten.

Wißgoldingens Ortsvorsteherin Monika Schneider beschreibt, wie sie selbst als Achtjährige miterlebte, welche Irrungen und Wirrungen vor der Eingemeindung „ganze Familien spalteten“. Denn die einen wollten zu Donzdorf gehören, andere wiederum mit Waldstetten verschmelzen. Um so erfreuter zeigt sie sich heute, wie auch Bürgermeister Rembold, wie man in den vergangenen 50 Jahren immer mehr zusammengerückt ist.

Agieren auf Augenhöhe

„Wir agieren auf Augenhöhe“, beschreibt Rembold, dass momentan ein starker Fokus auf Wißgoldingen liegt, nachdem die Quartiersentwicklung vorangetrieben wird. Nicht zuletzt durch das Programm „Quartiersimpulse“, das am 31. Januar um 19 Uhr seine digitale Auftaktveranstaltung hat. ⋌Anja Jantschik

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