Waldstetten macht Weihnachtswünsche wahr

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Am Waldstetter Weihnachtswunschbaum (v. l.): Bürgermeister Michael Rembold, Tamara Stöckle, Michaela Lämmerhirt, Benjamin Ruof, Betha Abele und Magdalene Rupp.
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Die Wunschbaumaktion der Gemeindeverwaltung und der PTS Prüftechnik nimmt sich der Bedürftigen in der Gemeinde an.

Waldstetten

Das Waldstetter Interimsrathaus hat sich in ein wahres Weihnachtswunderland verwandelt. Hübsch geschmückte Gestecke und ein liebevoll dekorierter Weihnachtsbaum stimmen auf die besinnliche Zeit ein.

Zwischen Kerzen und Weihnachtssternen sticht eine zauberhaft dekorierte Bockleiter aus Holz mit vielen Wunschzetteln besonders ins Auge. Der „Wunschbaum to go“ wurde von der verwaltungseigenen „Deko-Fachfrau“ Betha Abele geschmückt.

Die Waldstetter Wunschbaum-Initiative sei eine der schönsten Gemeinschaftsaktionen der Gemeinde, meint Bürgermeister Michael Rembold, und eine Zeit, zu der man den Menschen eine Freude machen kann, die am „sozialen Rand“ stehen. Rembold zeigt sich nachhaltig berührt von den letztjährigen Wunschbaumaktionen. In diesem wie in den vergangenen Jahren seien viele Wünsche von Kindern eingegangen, die sich statt Spielzeug warme Kleidung gewünscht haben. Dies sei das sichtbare Zeichen „uns geht es nicht gut“ von Familien. Viele der Wunschbaum-Teilnehmer scheuen aber den Gang zum Amt aus Sorge, als „Bittsteller“ bewertet zu werden.

Ein „wunderbares Team“ aus einem örtlichen Betrieb, der PTS Prüftechnik, und der Gemeindeverwaltung gehen auch in diesem Jahr Hand in Hand, um Menschen in der Gemeinde, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, einen Weihnachtswunsch zu erfüllen. Der Dank des Bürgermeisters richtet sich auch an Quartiersmanagerin Magdalene Rupp, mit der die Verwaltung eine wertvolle Mitarbeiterin an der Seite habe, deren Anliegen es ist, die Menschen zu begleiten und ihnen Gutes tun. Auch Hauptamtsleiterin Tamara Stöckle unterstütze die Aktion Wunschbaum mit Rat und Tat, für den Bürgermeister der Beweis einer „großartigen Gemeinschaftsaktion der Gemeinde“, deren Steckenpferd - Ehrenamt und Miteinander - ein hohes Gut sei.

Die Welt etwas besser machen

Seit Herbst stehe die Belegschaft schon in den Startlöchern, erklären Michaela Lämmerhirt und Benjamin Ruof von der Geschäftsführung der PTS Prüftechnik. Alle möchten „die Welt im eigenen Umfeld ein Stück besser machen“. Ruof verweist auf die Schicksale, die mit den Wunschkarten verknüpft sind. Hier könne man „zielgerichtet Gutes tun“.

Von 38 auf 60 Wünsche

Quartiersmanagerin Magdalene Rupp nennt die Zahlen: Im Jahr 2019 startete der Wunschbau mit 38 Wünschen, für dieses Jahr hängen 60 Wunschzettel von Kindern und Senioren aus der Gemeinde am Baum. Viele der Wünsche kommen aus kinderreichen Familien, die sich warme Kleidung und Gutscheine für Lebensmittel des Grundbedarfs wünschen.

40 Gutscheine werden von PTS Prüftechnik „abgepflückt“, Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung werden sich ebenfalls an der Wunscherfüllung beteiligen, die verbleibenden Wünsche können gerne in Absprache mit Magdalene Rupp oder Betha Abele im Rathaus abgeholt und weihnachtlich verpackt dort wieder abgegeben werden.

„Hier kann man zielgerichtet etwas Gutes tun“.

Benjamin Ruof , , Prokurist der PTS Prüftechnik

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