Waldstetter Kindergarten wächst in „Rekordzeit“

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Kinder, Eltern sowie Vertreter der Baufirmen und der Gemeinde feiern gemeinsam das Richtfest des neuen Kindergartens.
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Um dem Bedarf an Betreuungsplätzen gerecht zu werden, wird in der Rosensteinstraße gebaut.

Waldstetten. Um den steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen in der Gemeinde Waldstetten gerecht zu werden, wird in der Rosensteinstraße ein neuer Kindergarten gebaut. Mit Freude konnte Bürgermeister Michael Rembold nun zum Richtfest Kinder und deren Eltern, die ausführenden Baufirmen, Mitglieder der Gemeinderates und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung begrüßen, die allesamt den „Meilenstein“ am Bau mit dem Richtfest feiern wollten.

Den zukünftigen Bewohnern des neuen Kindergartens sicherte Bürgermeister Rembold einen „Ort der Heimat und Geborgenheit“ zu, in dem sie sich wohlfühlen sollten. Für Waldstetten als eine „große Familie“ stünden die Kleinsten schon immer im Fokus, betonte der Schulter.

Investition in „Stein und Beton“

Rund 1,9 Millionen Euro investiert Waldstetten in den Bau der neuen Einrichtung. Die Investition in „Stein und Beton“ sei eine wichtige für die Jüngsten der Gemeinde, so Rembold. Für die Verwaltung stehe es außer Frage, für die notwendige Betreuung die notwendigen Grundlagen zu schaffen. Für die anvisierte „Zielmarke“, der Fertigstellung bis Mitte September, möchte Rembold aber „nicht ins Wort genommen werden“.

Konventioneller Kindergarten

Und wie wird die neue Waldstetter Kinderbetreuungseinrichtung ausgerichtet sein? Zumal während der Planung auch die Varianten eines Natur- oder Waldkindergartens im Raum standen. Man habe sich nun bewusst für einen konventionellen Kindergarten entschieden, um allen Altersgruppen gerecht zu werden, erklärt Rembold.

Alle Entscheidungen bezüglich der neuen Einrichtung seien in „Rekordzeit“ über die Bühne gegangen. Begonnen bei den Beschlüssen im Gemeinderat und der Verwaltung, bis hin zu den Bauarbeiten an dieser „wunderbaren Baustelle“, an der kaum fünf Monate nach dem Spatenstich im Dezember jetzt Richtfest gefeiert werden konnte.

In die Gestaltung der Einrichtung flossen auch Ideen und Wünsche aus der Elternschaft, des Vereins Rentenretter und eines Arbeitskreises aus dem Gemeinderat mit ein. Dies verdeutliche einmal mehr, betonte der Schultes, dass in Waldstetten „alle an einem Strang ziehen“.

Rembold erwähnte die Besonderheit des neuen „mitwachsenden Kindergartens“. Die derzeitige Planung sieht zwei Betreuungsgruppen vor, eine für Kleinkinder im Alter von einem bis drei Jahren und eine Ü3-Gruppe für Kinder bis zum Grundschulalter. Bei entsprechendem Bedarf könne der Bau um zwei weitere Gruppen erweitert werden, fügt der Bürgermeister hinzu.

Gute Stimmung auf dem Bau

Bei einem Architekturwettbewerb um die Gestaltung des Kindergartens war das Planungsbüro Klaiber + Oettle als Sieger hervorgegangen. Architekt Martin Oettle bedankte sich im Rahmen des nun gefeierten Richtfests bei allen Beteiligten. Sein Dank galt den ausführenden Firmen für das gute Miteinander und die gute Stimmung auf dem Bau. Mit dem Zeitplan sei man „auf Kurs“, so der Architekt, der hofft, dass der Kindergarten im September eingeweiht werden kann. Martin Oettle ist aber guter Dinge, „alles ins Ziel zu bringen“.

Die Verkündung des Richtspruchs oblag Jonas Blessing von der Zimmerei Frey, der sein Glas auf alle am Bau Beteiligten erhob. Das zum Zersplittern vorgesehene Glas ging erst im dritten Anlauf kaputt – ein gutes Omen meint der Zimmermann, denn „aller guten Dinge sind drei“.

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