Was eine Raupe mit der Pandemie gemeinsam hat

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Damit's trotz Pandemie-Regeln hübsch bunt wird, haben wenige Akteure das Waldstetter Graneggle österlich dekoriert, aber auf den aufwändigen Osterbrunnen verzichtet.
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Corona-Regeln und Buchsbaumzünsler sorgen für sparsame Version des Waldstetter Osterbrunnens.

Waldstetten. Corona-Pandemie und Buchsbaumzünsler machen die Gestaltung des Graneggles schwer. Seit 2004 haben Landfrauen und Heimatverein an dem grünen Eck am Kirchberg gemeinsam einen Osterbrunnen aufgebaut. "Das ging letztes Jahr gar nicht", sagt Anne Schupp von den Landfrauen mit Blick auf den ersten Lockdown. Damit es dort trotz Pandemie österlich wird, haben die Ehrenamtlichen sich coronakonform auf wenige Akteure beschränkt. So haben Landfrauen nun Schmuck "aus den Vorräten des Osterbrunnens" am Graneggle aufgebaut, erzählt Schupp. Hasen und eine Hühnerschar aus Holz sowie bunte Eier – "alles echte, wir wollen keine Plastikeier" – erfreuen nun Passanten.

Dass die mit Grün umwickelten Bögen etwas sparsamer ausgefallen, kommt dem zweiten Problem entgegen: Wegen des Buchsbaumzünslers sei kaum noch Buchs zum Binden zu bekommen, sagt Schupp. Scheinzypresse und Eibe sorgen fürs Volumen, nur vorne drauf ist der Buchs, erklärt sie. Voraussichtlich noch mindestens die Woche nach Ostern ist das Ensemble aufgebaut.

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