Coronavirus: 27 aktive Fälle auf der Ostalb

In diesem Ticker halten wir Sie über die aktuellen Corona-Fälle auf der Ostalb auf dem Laufenden.

  • Symbolbild: Pixabay

Aalen/Schwäbisch Gmünd. Am Freitag, 14. August, meldet das Landratsamt Ostalb 1796 Fälle im Ostalbkreis - das sind drei Neuinfektionen. Desweiteren wurden 1726 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 27 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 43.

Die aktuellen Entwicklungen zeigen unsere Grafiken hier.

Das könnte Sie auch zum Thema interessieren: 

Meldungen vom 14. August:

Heidenheimer Corona-Ambulanz erweitert Öffnungszeiten

Das Gesundheitsamt des Landkreises Heidenheim hat in Abstimmung mit der Kreisärzteschaft Heidenheim und der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg eine Abstrich-Strategie für den Landkreis Heidenheim entwickelt und bietet zusätzliche Öffnungszeiten für diese Testungen an der Corona-Ambulanz auf dem Gelände des Klinikums Heidenheim an. Dieses Vorgehen ermöglicht weiterhin eine strikte Trennung zwischen symptomatischen und asymptomatischen Personen.

Für asymptomatische Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher sowie das weitere Personal an Schulen, Kindertagesstätten und der Kindertagespflege ist die Corona-Ambulanz im Zeitraum vom 17. August bis 30. August an insgesamt sieben Terminen immer mittwochs, jeweils von 14 bis 16 Uhr, zusätzlich geöffnet. 

Meldungen vom 13. August:

Am Donnerstag, 13. August, meldet das Landratsamt Ostalb 1793 Fälle im Ostalbkreis das ist eine Neuinfektion. Desweiteren wurden 1724 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 26 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 43.

Meldungen vom 12. August:

Am Mittwoch, 12. August, meldet das Landratsamt Ostalb weiterhin 1792 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1722 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 27 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 43.

Meldungen vom 11. August:

Am Dienstag, 11. August, meldet das Landratsamt Ostalb 1792 Fälle im Ostalbkreis - das sind sechs Neuinfektionen. Desweiteren wurden 1718 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 31 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 43.

Meldungen vom 10. August:

Am Montag, 10. August, meldet das Landratsamt Ostalb 1786 Fälle im Ostalbkreis - das sind drei Neuinfektionen. Desweiteren wurden 1712 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 31 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 43.

Meldungen vom 7. August:

Am Freitag, 7. August, meldet das Landratsamt Ostalb 1783 Fälle im Ostalbkreis - das sind drei Neuinfektionen. Desweiteren wurden 1698 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 42 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 43.

Meldungen vom 6. August:

Am Donnerstag, 6. August, meldet das Landratsamt Ostalb 1780 Fälle im Ostalbkreis - das sind acht  Neuinfektionen. Desweiteren wurden 1697 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 40 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 43.

Meldungen vom 5. August: 

Am Mittwoch, 5. August, meldet das Landratsamt Ostalb 1772 Fälle im Ostalbkreis - das ist eine Neuinfektion. Desweiteren wurden 1687 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 42 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 43.

Meldungen vom 4. August:

Am Dienstag, 4. August, meldet das Landratsamt Ostalb 1771 Fälle im Ostalbkreis - das sind weitere 10 Neuinfektionen. Desweiteren wurden 1682 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 46 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 43.

Meldungen vom 3. August:

Am Montag, 3. August, meldet das Landratsamt Ostalb 1761 Fälle im Ostalbkreis - das sind weitere 14 Neuinfektionen. Desweiteren wurden 1660 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 58 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 43.

Die Zunahme der Neuinfektionen um 14 Fälle stehen alle im Zusammenhang mit der muslimischen Trauerfeier in Schwäbisch Gmünd, sodass inzwischen rund 100 Corona-Erkrankungen auf diese Feier zurückzuführen sind. 

Inzwischen liegen auch die Testergebnisse der Grundschule Hardt in Schwäbisch Gmünd vor, die ein weiteres Mal negativ waren. Somit konnten alle Schülerinnen und Schüler aus der Isolation entlassen werden.

Meldungen vom 31. Juli: 

Am Freitag, 31. Juli, meldet das Landratsamt Ostalb 1747 Fälle im Ostalbkreis - das sind weitere drei  Neuinfektionen. Desweiteren wurden 1643 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 61 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 43.

Wie bereits berichtet hat das Gesundheitsamt Schülerinnen und Schülern der getesteten Schulklassen in der Grundschule Hardt, der Schillerschule Heubach und dem Parlergymnasium Schwäbisch Gmünd, die noch in behördlich angeordneter häuslicher Isolation waren, auf freiwilliger Basis einen weiteren Coronatest angeboten. Alle Klassen wurden inzwischen nochmals getestet; die Klassen des Parlergymnasiums und der Schillerschule waren wiederum negativ und werden deshalb aus der häuslichen Isolation entlassen. Die Ergebnisse der Grundschule Hardt stehen noch aus.

Meldungen vom 30.Juli: 

Am Donnerstag, 30. Juli, meldet das Landratsamt Ostalb 1744 Fälle im Ostalbkreis - das sind weitere 14 Neuinfektionen. Desweiteren wurden 1632 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 69 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 43.

Meldungen vom 29. Juli: 

Am Mittwoch, 29. Juli, meldet das Landratsamt Ostalb 1730 Fälle im Ostalbkreis - das sind weitere 13 Neuinfektionen. Desweiteren wurden 1629 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 58 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 43.

Meldungen vom 28. Juli:

Am Dienstag, 28. Juli, meldet das Landratsamt Ostalb 1717 Fälle im Ostalbkreis - das sind weitere 11 Neuinfektionen. Desweiteren wurden 1620 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 54 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 43.

Meldungen vom 27. Juli: 

Am Montag, 27. Juli, meldet das Landratsamt Ostalb 1706 Fälle im Ostalbkreis - das sind weitere 22 Neuinfektionen. Desweiteren wurden 1615 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 48 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 43.

Meldungen vom 24. Juli: 

Am Freitag, 24. Juli, meldet das Landratsamt Ostalb 1684 Fälle im Ostalbkreis - das sind weitere 14 Neuinfektionen. Desweiteren wurden 1607 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 34 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 43.

Am Mittwoch dieser Woche meldete das Landratsamt Ostalbkreis nur noch acht COVID 19-Erkrankte. Stand heute (Freitag, 24. Juli 2020) hat sich diese Zahl auf 34 erhöht. In den letzten beiden Tagen wurde also 26 Neuinfektionen verzeichnet. 

Landrat Klaus Pavel betont, dass es sich nicht um den Beginn einer „zweiten Welle“, sondern um ein lokal eingrenzbares Ereignis handelt. „Die neuen Coronafälle stehen alle im Zusammenhang mit einer privaten Veranstaltung mit einer größeren Teilnehmerzahl. Unser Gesundheitsamt hat die erforderlichen Maßnahmen wie Abstrichentnahmen, Kontaktpersonennachverfolgung und häusliche Isolation der Betroffenen routiniert erledigt“, so der Landrat. 

Kurzfristig geschlossen wurde der Katholische Kindergarten Eden in Schwäbisch Gmünd, nachdem ein Kind, das diese Einrichtung besucht, zum Kreis der Betroffenen und positiv Getesteten gehört. Alle Kontaktpersonen des Kindes im Kindergarten wurden am gestrigen Donnerstag abgestrichen und sind laut den gestern Abend noch eingetroffenen Laborergebnissen negativ. Der Kindergarten wird Anfang nächster Woche wieder öffnen. 

Abstrichentnahmen finden heute in einer Grundschulklasse der Uhlandschule Bettringen und Anfang kommender Woche in einer Klasse des Parler-Gymnasiums Schwäbisch Gmünd statt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass weitere Gemeinschafteinrichtungen in der Raumschaft Schwäbisch Gmünd betroffen sind, was momentan vom Gesundheitsamt im Zuge der Kontaktpersonennachverfolgung ermittelt wird. 

„Das aktuelle Infektionsgeschehen zeigt uns deutlich, dass es nach wie vor gilt, die Abstands- und Hygieneregelung konsequent zu beachten. Vor allem mit Blick auf die Urlaubszeit und die zunehmende Zahl von Urlaubsrückkehrern, die in anderen Landkreisen bereits an COVID 19 erkrankt sind, sollten wir weiterhin umsichtig sein. Denn: Niemand von uns möchte zurück zu - wenn auch lokal begrenzten - Beschränkungen!“, macht Landrat Pavel deutlich.

Meldungen vom 23. Juli:

Zwölf neue Coronainfektionen meldet das Landratsamt Ostalbkreis am Donnerstagmittag. Das ist der höchste Anstieg innerhalb eines Tages seit dem 2. Juni. Damit hat sich die Zahl der aktuellen Fälle von acht auf 20 mehr als verdoppelt. Woher kommt der plötzliche Anstieg? „Es handelt sich um ein Infektionsgeschehen im Zusammenhang mit einer privaten Feier“, informiert Susanne Dietterle, Pressereferentin beim Landratsamt. Man rechne mit einer Zunahme der Fallzahlen nach der Urlaubszeit. Nach wie vor gelte: „Das Virus ist immer noch da - und wie schnell man sich infizieren kann, zeigt erneut der aktuelle Fall. Also weiterhin Abstands- und Hygieneregeln einhalten!“, so Dietterle. 

Laut Sozialministerium kommen bis Mittwoch im Ostalbkreis drei Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner. Der Landesdurchschnitt liegt bei fünf Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Damit hat sich das Infektionsgeschehen in den letzten Wochen bislang trotz zahlreicher Lockerungen sehr moderat entwickelt. 

Meldungen vom 22. Juli: 

Am Mittwoch, 22. Juli, meldet das Landratsamt Ostalb 1658 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1607 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit acht gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 43.

Meldungen vom 21. Juli: 

Am Dienstag, 21. Juli, meldet das Landratsamt Ostalb 1658 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1606 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit neun gemeldet. Eine weitere Person ist im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Zahl der Verstorbenen liegt nun bei 43.

Meldungen vom 20 Juli: 

Am Montag, 20. Juli, meldet das Landratsamt Ostalb 1656 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1602 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit zwölf gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 42.

Meldungen vom 17.Juli:

Am Freitag, 17. Juli, meldet das Landratsamt Ostalb 1652 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1600 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit zehn gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 42.

Meldungen vom 16. Juli:

Am Donnerstag, 16. Juli, meldet das Landratsamt Ostalb 1652 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1600 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit zehn gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 42.

Meldungen vom 15. Juli:

Am Mittwoch, 15. Juli, meldet das Landratsamt Ostalb 1649 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1600 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit sieben gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 42.

Meldungen vom 14. Juli:

Am Dienstag, 14. Juli, meldet das Landratsamt Ostalb 1648 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1599 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit sieben gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 42. 

Meldungen vom 13. Juli:

Am Montag, 13. Juli, meldet das Landratsamt Ostalb 1648 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1598 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 8 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 42.

Meldungen vom 10. Juli:

Am Freitag, 10. Juli, meldet das Landratsamt Ostalb 1646 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1591 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 13 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 42.

Meldungen vom 9. Juli: 

Am Donnerstag, 9. Juli, meldet das Landratsamt Ostalb 1646 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1589 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 15 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 42.

Meldungen vom 8. Juli: 

Am Mittwoch, 8. Juli, meldet das Landratsamt Ostalb 1646 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1587 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 17 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 42.

Meldungen vom 7. Juli: 

Am Dienstag, 7. Juli, meldet das Landratsamt Ostalb 1644 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1586 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 16 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 42.

Meldungen vom 6. Juli:

Am Montag, 6. Juli, meldet das Landratsamt Ostalb 1643 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1585 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 16 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 42. 

Meldungen vom 3. Juli:

Am Freitag, 3. Juli, meldet das Landratsamt Ostalb 1643 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1580 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 21 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 42

Bestimmungen gelten weiter - Ordnungsamt kontrolliert wieder regelmäßig

Aufgrund zahlreicher Anrufe und Hinweise macht das städtische Ordnungsamt darauf aufmerksam, dass mit der seit dem 1. Juli geltenden Corona-Verordnung in der Gastronomie nach wie vor verschiedene Bestimmungen einzuhalten sind. Um eine Infektionsgefährdung zu minimieren ist nach wie vor ein Abstand zwischen den Tischen von 1,5 Meter einzuhalten. Das Personal der Gaststätten hat sowohl im Innen- als auch im Außenbereich einen Mund- und Nasenschutz zu tragen. Die Gäste müssen beim Betreten eines Lokals ihren Namen, das Datum und die Uhrzeit des Besuchs sowie ihre Kontaktdaten angeben. Diese Angaben sind verpflichtend und keine Freiwilligkeit. Seit dem 1. Juli dürfen bis zu 20 Gäste aus unterschiedlichen Haushalten an einem Gasthaustisch oder einer Theke Platz nehmen, auch wenn der Abstand zwischen diesen Personen geringer als 1,5 m ist.  An Veranstaltungen oder privaten Feierlichkeiten können sogar bis zu 100 Personen teilnehmen. "Jeder Schritt zu etwas mehr Geselligkeit ist gut für die Stadt", sagt der Ordnungsamtsleiter Thomas Steidle. "Aber wir können und dürfen auch nicht die Mitteilungen negieren, die auf Verstöße hinweisen". Das Ordnungsamt wird deshalb ab sofort wieder regelmäßig kontrollieren bzw. auch beratend zur Seite stehen. 

Meldungen vom 2. Juli:

Am Donnerstag, 2. Juli, meldet das Landratsamt Ostalb 1641 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1579 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 20 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 42

Kein Nachweis einer Covid-19-Erkrankung bei Schülern der Mittelschule Wertingen 

Positive Nachrichten kann das Gesundheitsamt für die Mittelschule in Wertingen vermelden. So wurden alle Kontaktpersonen des Covid-19 Falls an der Mittelschule in Wertingen negativ getestet. Dies belegen die zwischenzeitlich vorliegenden Laborergebnisse. Allerdings kann es erfahrungsgemäß bis zu 14 Tage dauern, bis eine Covid-19- Erkrankung ausbricht. 

Aus diesem Grund wird das Gesundheitsamt, den aktuellen Vorgaben entsprechend, als reine Vorsichtsmaßnahme alle Kontaktpersonen nächste Woche noch einmal testen. Die Kontaktpersonen bleiben weiterhin unter häuslicher Quarantäne.

Meldungen vom 1. Juli:

Am Mittwoch, 1. Juli, meldet das Landratsamt Ostalb 1641 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1572 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 27 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 42.

Meldungen vom 30. Juni:

Am Dienstag, 30. Juni, meldet das Landratsamt Ostalb 1641 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1570 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 29 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 42.

Meldungen vom 29. Juni:

Am Montag, 29. Juni, meldet das Landratsamt Ostalb 1638 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1564 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 32 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 42.

Meldungen vom 26. Juni:

Am Freitag, 26. Juni, meldet das Landratsamt Ostalb 1636 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1554 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 40 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 42. 

Meldungen vom 25. Juni: 

Am Donnerstag, 25. Juni, meldet das Landratsamt Ostalb 1631 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1554 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 35 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 42.

Meldungen vom 24. Juni: 

Am Mittwoch, 24. Juni, meldet das Landratsamt Ostalb 1622 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1549 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 31 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 42.

Meldungen vom 23. Jui: 

Am Dienstag, 23. Juni, meldet das Landratsamt Ostalb 1619 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1549 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 28 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 42.

Meldungen vom 22. Juni: 

Am Montag, 22. Juni, meldet das Landratsamt Ostalb 1614 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1548 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 24 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 42

Meldungen vom 19. Juni:

Am Freitag, 19. Juni, meldet das Landratsamt Ostalb 1609 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1547 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 20 gemeldet. Außerdem wurde ein weiterer Todesfall auf der Ostalb gemeldet. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle steigt damit auf 42 an.

Meldungen vom 18. Juni:

Am Donnerstag, 18. Juni, meldet das Landratsamt Ostalb 1606 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1548 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 17 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 41. 

Meldungen vom 17. Juni:

Am Mittwoch, 17. Juni, meldet das Landratsamt Ostalb 1605 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1547 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 17 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 41. 

Meldungen vom 16. Juni: 

Am Dienstag, 16. Juni, meldet das Landratsamt Ostalb 1600 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1545 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 14 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 41.

Meldungen vom 15.Juni:

Am Montag, 15. Juni, meldet das Landratsamt Ostalb 1597 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1540 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 16 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 41. 

Meldungen vom 12. Juni:

Am Freitag, 12. Juni, meldet das Landratsamt Ostalb 1594 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1533 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 20 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 41. 

Meldungen vom 10. Juni:

Am Mittwoch, 10. Juni, meldet das Landratsamt Ostalb 1591 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1527 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 23 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 41. 

Meldungen vom 9. Juni:

Am Dienstag, 9. Juni, meldet das Landratsamt Ostalb 1590 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1520 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 29 gemeldet. In 37 Gemeinden gibt es aktuell keine Corona-Erkrankten mehr, teilt das Landratsamt mit. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 41.

Meldungen vom 8. Juni:

Am Montag, 8. Juni, meldet das Landratsamt Ostalb 1590 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1512 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 38 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 40.

Meldungen vom 5. Juni:

Am Freitag, 5. Juni, meldet das Landratsamt Ostalb 1589 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1502 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 47 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 40.

Meldungen vom 4. Juni:

Am Donnerstag, 4. Juni, meldet das Landratsamt Ostalb 1589 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1494 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 55 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt bei 40.

Meldungen vom 3. Juni:

Am Mittwoch, 3. Juni, meldet das Landratsamt Ostalb 1588 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1491 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 58 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 39. 

Meldungen vom 2. Juni:

Am Dienstag, 2. Juni, meldet das Landratsamt Ostalb 1588 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1486 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 63 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 39.

Meldungen vom 29. Mai:

Am Freitag, 29. Mai, meldet das Landratsamt Ostalb 1576 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1482 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 57 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 37.

Meldungen vom 28. Mai:

Am Donnerstag, 28. Mai, meldet das Landratsamt Ostalb 1567 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1477 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 53 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 37.

Meldungen vom 27. Mai:

Am Mittwoch, 27. Mai, meldet das Landratsamt Ostalb 1555 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1466 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 52 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 37.

Meldungen vom 26. Mai: 

Am Dienstag, 26. Mai, meldet das Landratsamt Ostalb 1552 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1462 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 53 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 37.

Meldungen vom 25.Mai:

Am Montag, 25. Mai, meldet das Landratsamt Ostalb 1551 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1455 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 59 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 37.

Meldungen vom 22 Mai:

Am Freitag, 22. Mai, meldet das Landratsamt Ostalb 1549 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1435 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 77 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt bei 37. 

Meldungen vom 20. Mai:

Am Mittwoch, 20. Mai, meldet das Landratsamt Ostalb 1543 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1348 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 159 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 36. 

Meldungen vom 19. Mai:

Am Dienstag, 19. Mai, meldet das Landratsamt Ostalb 1542 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1339 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 167 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 36.

Meldungen vom 18. Mai: 

Am Montag, 18. Mai, meldet das Landratsamt Ostalb 1540 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1329 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 175 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 36.

Meldungen vom 15. Mai:

Am Freitag, 15. Mai, meldet das Landratsamt Ostalb 1.535 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1295 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 206 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 34.

Land erlässt zwei Raten für Schüler-Monatstickets

Das Landeskabinett hat in der Sitzung am Dienstag (12. Mai) entschieden, die Familien zu entlasten. Der Landtagsabgeordnete Winfried Mack begrüßt diesen Entschluss: „In der aktuellen Situation müssen Familien besonders viel leisten, daher möchten wir sie mit dieser Maßnahme finanziell unterstützen. Aber auch die von der Corona-Krise schwer getroffenen Busunternehmen werden so entlastet.“

Meldungen vom 14. Mai:

Am Donnerstag, 14. Mai, meldet das Landratsamt Ostalb 1.532 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1276 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 225 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 31.

Meldungen vom 13. Mai:

Am Mittwoch, 13. Mai, meldet das Landratsamt Ostalb 1.529 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1256 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 242 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt bei 31.

Meldungen vom 12. Mai:

Am Dienstag, 12. Mai, meldet das Landratsamt Ostalb 1513 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1212 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 270 gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liebt bei 31.

Angebote fürs Ferienprogramm 2020 Abtsgmünd

"Wir möchten die Gesundheit Ihrer Kinder schützen", heißt es aus der Abtsgmünder Gemeindeverwaltung. Deshalb finden 2020 keine öffentlichen Feste und Großveranstaltungen im Ferienprogramm der Gemeinde Abtsgmünd statt. Stattdessen sollen viele kleine Aktionen mit kleiner Gruppenzahl für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien vom 30. Juli bis 5.September angeboten werden. Vereine, Kirchen, Organisationen, Privatpersonen und Firmen, die sich mit einem Programmpunkt beteiligen möchten, werden gebeten, sich bis zum Dienstag, 19. Mai, mit Frau Schmid, Tel. 07366/921417 in Verbindung zu setzen.

Gastronomie und Hotels starten ab Montag durch

Die Landesregierung hat einen Fahrplan zur schrittweisen Öffnung von Gastronomie und Beherbergungsgewerbe vorgestellt. Ab 18. Mai sollen zunächst Außen- wie Innenbereiche von Speisegaststätten sowie Ferienwohnungen, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze für Dauercamper wieder öffnen dürfen. Zum Pfingstwochenende ist die Öffnung von Beherbergungsbetrieben und Campingplätzen angedacht.

Für Gaststätten gelten strenge Auflagen, die Öffnungszeiten, die Ausarbeitung von Hygiene-Konzepten durch die Betriebe, die Begrenzung von Gästezahlen und das Sicherstellen von Abstandsregeln umfassen. „Der nun vereinbarte Fahrplan bietet eine klare Perspektive: So haben Betriebe jetzt Planungssicherheit und ausreichend Vorlaufzeit für die notwendigen Vorbereitungen. Dieser Kompass führt das Land gut durch die Krise“, so der Grünen-Landtagsabgeordnete Martin Grath.

Meldungen vom 11. Mai:

Am Montag, 11. Mai, meldet das Landratsamt Ostalb 1510 Fälle im Ostalbkreis. Desweiteren wurden 1209 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 270 gemeldet. Außerdem wurde ein weiterer Corona-Todesfall gemeldet. Somit steigt die Zahl der Verstorbenen auf 31. 

Schülerferienprogramm und Waldstetter Herbstfest können nicht stattfinden

Waldstettens Bürgermeister Michael Rembold teilte in einer Pressemeldung am Montag, 11. Mai, dass auf Grund der Corona-Pandemie das Schülerferienprogramm und Waldstetter Herbstfest nicht stattfinden können. "So hat das Land Baden-Württemberg am 7. Mai 2020 einen Stufenplan auf den Weg gebracht, welcher kurz- und mittelfristig Lockerungen in Aussicht stellt. So in der Gastronomie, im Breitensport, in Schulen und in Kindergärten. Ganz am Ende von Lockerungen stehen jedoch Veranstaltungen. Besonders 'Großveranstaltungen'", so der Bürgermeister in seiner Mitteilung.

Von daher haben Gemeinde und der ausrichtende Förderverein der Gemeinschaftsschule Unterm Hohenrechberg schweren Herzens entschieden, kein Schülerferienprogramm in diesem Jahr durchzuführen. Zuvor gab es bereits Absagen von verschiedenen Vereinen und Gruppen. Auch müsse man einräumen, dass ein Veranstalter mit größeren Kindergruppen wichtige Abstands- und Hygienebestimmungen nicht einhalten könne, so Rembold weiter. "Ich denke jedoch, dass die Entscheidung nachvollziehbar ist."

Genauso erging es der Gemeindeverwaltung mit der Entscheidung zum Waldstetter Herbstfest, das mit dem HGV-Vorstand einvernehmlich abgestimmt wurde. So ist momentan geregelt, dass eine „Großveranstaltung“ wie das Waldstetter Herbstfest bis zum 31. August 2020 nicht abgehalten werden darf. Es werde allgemein davon ausgegangen, dass auch über den August hinaus keine „Großveranstaltungen“ möglich seien. Was denkbar wäre, seien Veranstaltungen im „kleineren Rahmen“. Der Stufenplan des Landes Baden-Württemberg sehe hierbei noch keinerlei Perspektiven vor. Die Ampel steht dabei noch auf „dunkelrot“. 

Bürgermeister Rembold teilt weiter mit, dass es keine weiteren aktiven Corona-Erkrankten in Waldstetten gibt. "Auch sind alle 17 seither Infizierten Gott sei Dank gesund und munter. Dies ist doch erfreulich."

Taufen in Gmünd ab sofort wieder möglich

Über Wochen durften in den Kirchen weder Gottesdienste noch Taufen gefeiert werden. „Diese Wartezeit ist nun vorbei“, teilt die evangelische Kirchengemeinde mit. Beides ist ab sofort nicht nur in der Augustinuskirche, sondern auch in den anderen Kirchen der Evangelischen Kirchengemeinde Schwäbisch Gmünd wieder möglich – allerdings gelten sowohl bei Gottesdiensten als auch bei Taifen besondere Hygieneregeln. Was Tauffamilien jetzt beachten müssen und wer ihre Ansprechpartner sind.

Golf-Club Hochstatt nimmt Spielbetrieb wieder auf

Ab Montag, 11. Mai, darf im Golf-Club Hochstatt Härtsfeld-Ries wieder gegolft werden. Dabei gelten zunächst Einschränkungen wie eine Beschränkung auf 2er-Flights (=Spielgruppen) und auf 9-Loch statt 18-Loch. Diese Regelungen werden kontinuierlich überprüft und dynamisch angepasst. Des Weiteren werden besondere Hygiene- und Verhaltensregeln eingeführt. Turniere können bis auf Weiteres wegen des gültigen Versammlungsverbotes nicht stattfinden.

Meldungen vom 10. Mai:

Das Landratsamt Ostalb meldet (Stand 9. Mai) 1510 Fälle im Ostalbkreis.  Desweiteren wurden 1197 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 283 gemeldet.  Die Zahl der Verstorbenen liegt bei 30.

Ein Muttertag ohne Muttertagskonzert: Das kommt nicht in Frage, dachte sich der Stadtverband Musik und Gesang Schwäbisch Gmünd, die Musikschule Aalen und alle Aalener Musikvereine. Die Online-Konzerte gibt's zum Nachhören.

Meldungen vom 8. Mai:

Das Landratsamt Ostalb meldet am 8. Mai 1494 Fälle im Ostalbkreis.  Desweiteren wurden 1098 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 368 gemeldet.  Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 28.

Meldungen vom 7. Mai: 

Am Donnerstag, 7. Mai, meldet das Landratsamt Ostalb 1489 Fälle im Ostalbkreis.  Desweiteren wurden 1072 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 389 gemeldet. Außerdem wurde ein weiterer Corona-Todesfall gemeldet. Somit steigt die Zahl der Verstorbenen auf 28.

Am Mittwoch, 6. Mai, meldet das Landratsamt Ostalb 1479 Fälle im Ostalbkreis.  Desweiteren wurden 1060 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 394 gemeldet. Außerdem wurde ein weiterer Corona-Todesfall gemeldet. Somit steigt die Zahl der Verstorbenen auf 25.

Meldungen vom 6. Mai: 

Ab Donnerstag, 7. Mai sind die öffentlichen Spielplätze im Stadtgebiet Bopfingen wieder geöffnet. Der Stadtgarten Bopfingen muss aufgrund von Regenerationsmaßnahmen noch bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Außerdem bleiben die Sportstätten, Bolzplätze, die DFB-Minispielfelder sowie das Basketballspielfeld weiterhin eschlossen.

Meldungen vom 5. Mai: 

Am Dienstag, 5. Mai, meldet das Landratsamt Ostalb 1465 Fälle im Ostalbkreis. Somit wurden seit gestern fünf weitere Fälle bestätigt. Desweiteren wurden 1046 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 395 gemeldet. Außerdem wurde ein weiterer Corona-Todesfall gemeldet. Somit steigt die Zahl der Verstorbenen auf 24.

 Musikschule der Stadt Aalen startet mit Einzelunterricht

In Folge der Lockerungen der Corona-Beschränkungen und der aktualisierten Landesverordnung wird die Musikschule der Stadt Aalen ab Mittwoch, 6. Mai, den Unterrichtsbetrieb wieder aufnehmen.
Gestartet wird zunächst mit dem Einzelunterricht, so Musikschulleiter Chris Wegel. Gesangs- und Bläserunterricht sowie Orchester- und Ensembleproben können derzeit noch nicht stattfinden. 
Das Schulgebäude wird mit den üblichen Schutzvorrichtungen zur Händedesinfektion ausgestattet.
Zum Unterrichtsbeginn holen die Lehrkräfte die Schüler und Schülerinnen am Eingang an der Südseite, Hegelstraße ab. Verlassen wird das Gebäude ausschließlich über den Nordausgang, so dass ein Begegnungsverkehr vermieden werden kann. Im Schulgebäude ist auf das Einhalten des Mindestabstands von 1,5 m zu achten.  Die Musikschulgebühren für den Monat Mai werden ausgesetzt und nicht eingezogen, wenn gegenwärtig mit dem Unterricht pausiert werden muss. Inzwischen besteht die Möglichkeit Online-Unterrichtsangebote zu nutzen, so dass weiterhin Musikunterricht möglich ist.

Limesmuseum in Aalen öffnet wieder  

Das Limesmuseum Aalen wird ab Samstag, 9. Mai wieder zu den gewohnten Zeiten für das Publikum geöffnet. Auch das Besucherbergwerk Tiefer Stollen, Urweltmuseum und Museum Wasseralfingen sollen baldmöglichst folgen. 

Derzeit wird das Limesmuseum mit den notwendigen Schutzvorrichtungen ausgestattet. Besucher werden gebeten die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten sowie beim Museumsbesuch einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.  Führungen und Veranstaltungen können noch nicht anbegoten werden.
Bei starkem Besucherandrang wird darum gebeten, zunächst den Archäologischen Park im Freigelände zu besichtigen, damit die maximal zulässige Besucherzahl im Museum nicht überschritten wird.

Meldungen vom 4. Mai:

Am Montag, 4. Mai, meldet das Landratsamt Ostalb 1460 Fälle im Ostalbkreis. Somit wurde ein weiterer Fall seit Samstag bestätigt. Desweiteren wurden 1035 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 402 gemeldet. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 23.

Heidenheimer Brenzpark öffnet wieder

Ab Mittwoch, 6. Mai, ist der Brenzpark in Heidenheim wieder geöffnet. Auch der Spielplatz ist dann für Kinder wieder zugänglich. Allerdings mit Einschränkungen wie der Einhaltung des Abstands.

199 LEA-Bewohner aus Isolation entlassen

Die Ergebnisse der Untersuchungen zur Entisolierung in der Ellwanger LEA liegen vor. Bereits 199 Bewohnerinnen und Bewohner sind bereits genesen und können aus der Isolation entlassen und damit aus der LEA verlegt werden, informiert Landrat Klaus Pavel.

Meldungen vom 2. Mai:

Am Samstag (02. Mai) meldet das Landratsamt Ostalb 1459 Fälle im Ostalbkreis. Die Zahl bleibt zum Vortag konstant. Des Weiteren wurden insgesamt 1029 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 407 gemeldet. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 23.

Meldungen vom 1. Mai:

Am Freitag (01. Mai) meldet das Landratsamt Ostalb 1459 Fälle im Ostalbkreis. Das sind 18 mehr als am Donnerstag. Des Weiteren wurden insgesamt 1010 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 426 gemeldet. 

Heidenheim: 14 Bewohner der Flüchtllingsheime an Corona erkrankt

Heidenheim. In den Flüchtlingsunterkünften in der Walther-Wolf-Straße in Heidenheim sind insgesamt 14 Menschen mit Corona infiziert. Dies haben Untersuchungen des Gesundheitsamtes des Landkreises Heidenheim ergeben, wie das Heidenheimer Landratsamt mitteilt.

Nachdem im Laufe dieser Woche insgesamt 40 Bewohner des benachbarten Integrationszentrums Heidenheim positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, hat das Gesundheitsamt auch in den beiden Flüchtlingsunterkünften in der Walther-Wolf-Straße Abstriche genommen. Derzeit leben dort rund 110 Personen in Wohnungen. 

Meldungen vom 30. April:

Am Donnerstag (30. April) meldet das Landratsamt Ostalb 1441 Fälle im Ostalbkreis. Das ist nur einer mehr als am vorherigen Tag. Des Weiteren wurden insgesamt 995 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 423 gemeldet - 220 weniger als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 23 (Stand 30. April).

Mehr als ein Drittel aller Unternehmen in Kurzarbeit

Im Ostalbkreis hat seit Beginn der Coronavirus-Pandemie mehr als ein Drittel aller Unternehmen (36 Prozent) Kurzarbeit angemeldet. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit. Die NGG beruft sich hierbei auf neueste Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Danach haben bis Ende April 2.739 der insgesamt 7.529 Betriebe im Landkreis Kurzarbeitergeld bei der BA beantragt. Zum Vergleich: Zu Beginn der Corona-Krise im März waren es noch 163 Firmen. Karin Brugger, Geschäftsführerin der NGG-Region Ulm-Aalen-Göppingen, spricht von einer „Erschütterung auf dem heimischen Arbeitsmarkt“Besonders betroffen sei das Gastgewerbe.

Meldungenvom 29. April:

Am Mittwoch (29. April) meldet das Landratsamt Ostalb 1440 Fälle im Ostalbkreis. Des Weiteren wurden insgesamt 775 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 643 gemeldet - zwölf weniger als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 22 (Stand 29. April).

Meldungen vom 28. April: 

Am Dienstag (28. April) meldet das Landratsamt Ostalb sechs weitere Fälle im Ostalbkreis. Damit steigt die Zahl auf insgesamt 1421. Des Weiteren wurden insgesamt 744 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 655 gemeldet. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 22 (Stand 28. April).

ÖPNV-Angebot ab Montag, 04. Mai

Der VVS ist es in enger Abstimmung mit den zuständigen Verkehrsunternehmen und Aufgabenträgern gelungen, deshalb ab Montag, 04.05.2020 die Fahrpläne im regionalen Busverkehr von Montag bis Freitag im Tagesverkehr flächendeckend wieder auf Normalbetrieb umzustellen und alle Verstärkerfahrten zu den Hauptverkehrszeiten anzubieten. Die Erreichbarkeit der Schulen mit dem ÖPNV zu den üblichen Schulzeiten ist somit sichergestellt. Es bleibt jedoch beim Aussetzen des Nachtverkehrs.
Damit können ab Montag, 04.05.2020 für die Schülerbeförderung 100% der normalerweise zur Verfügung stehenden Kapazitäten angeboten werden. Diesen Kapazitäten werden in den Wochen bis zu den Pfingstferien schätzungsweise rund 20% des regulären Schülerverkehrsaufkommens gegenüberstehen. Somit kann der ÖPNV in Summe einen wichtigen Beitrag zur Einhaltung der weiterhin geltenden Abstandsgebote leisten. Bei den Fahrten mit dem ÖPNV ist das Tragen einer Maske oder Mund-Nasen-Bedeckung vorgeschrieben.
Die Fahrpläne ab 04. Mai 2020 sind bereits auf der Homepage des VVS und über die elektronische Fahrplanauskunft abrufbar.

Meldungen vom 27. April:

Ergebnisse der Corona-Testungen in der LEA Ellwangen

Auf Nachfrage dieser Zeitung hat das Landratsamt die Ergebnisse der Corona-Testungen in der LEA Ellwangen bekannt gegeben. Am 23. und 24. April wurden 23 Bewohner positiv getestet ebenso ein Mitarbeiter. Somit sind insgesamt 406 Bewohner und 32 Mitarbeiter positiv getestet worden.

Ab 4. Mai wieder Normalbetrieb auf Wertstoffhöfen

Ab Montag, 4. Mai, sollen alle Wertstoffhöfe wieder weitestgehend in den Normalbetrieb überführt werden. Es gelten die üblichen Öffnungszeiten und Annahmekriterien für alle auf den Wertstoffhöfen zugelassen Abfälle und Wertstoffe. Außerdem ist unteranderem die Ausgabe von Gelben Säcken und der Verkauf von Biobeuteln, Restmüllsäcken und Big Bags ist wieder möglich. Welche Regeln sonst noch gelten, lesen Sie hier.

Meldungen vom 26. April:

Apell an alle Bürger sich an Corona-Maßnahmen zu halten

Landrat Klaus Pavel, Klinik-Vorstand Professor Dr. Ulrich Solzbach, die Leiterin des Ostalb-Gesundheitsamtes, Dr. Ulrike Bopp-Haas, und die Vorsitzenden der Kreisärzteschaften im Ostalbkreis, Dr. Sebastian Hock und Dr. Erhard Bode, appellieren in einem Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger, die erreichten Erfolge im Kampf gegen das Corona-Virus nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Nach wie vor gelte es dringend, größte Vorsicht walten zu lassen und sich weiterhin an die Hygieneregeln, zu denen ab 27. April die Maskenpflicht gehört, sowie das Abstandsgebot zu halten.

Meldungen vom 25. April:

Am Samstag (25. April) meldet das Landratsamt Ostalb 16 weitere Fälle im Ostalbkreis. Damit steigt die Zahl auf insgesamt 1386. Des Weiteren wurden insgesamt 714 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 650 gemeldet. Die Zahl der Todesfälle steigt auf 22 (Stand 25. April).

Ellwanger Schulen bereiten sich für die Wiederaufnahme des Schulbetriebs vor

Die Ellwanger Schulen sind für die Wiederaufnahme des Schulbetriebs am Montag, 4. Mai, gut vorbereitet. In einer Sitzung hat die Ellwanger Schulleiterkonferenz unter der Leitung von Heiko Fähnle gemeinsame Standards festgelegt, die nun in die Umsetzung gehen. Wenn in einer Woche knapp 1000 Schüler die innerliche Reset Taste für den Schulunterricht drücken werden, sind alle Schulen mit den Hygienestandards ausgestattet.

DEHOGA-Kreisvorsitzender Dagobert Hämmerer kritisiert Protestaktion von Gastronomen in Aalen

Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklung zweifelt der Vorsitzende der DEHOGA-Kreisstelle Ostalb, Dagobert Hämmerer, am Sinn der Protestaktion von Gastronomen in Aalen. „Ich verstehe die Not und die Verzweifelung der Kolleginnen und Kollegen, die protestiert haben, sehr gut. Gastronomie und Hotellerie sind die von der Corona-Krise am härtesten betroffene Branche - viele unserer Betriebe sind akut in Ihrer Existenz gefährdet“. Warum Hämmerer den Protest für eine Aktion die missvertanden werden kann hält.

Meldungen vom 24. April:

Am Freitag (24. April) meldet das Landratsamt Ostalb 15 weitere Fälle im Ostalbkreis. Damit steigt die Zahl auf insgesamt 1370. Des Weiteren wurden insgesamt 695 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 654 gemeldet. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 21 (Stand 24. April).

Meldungen vom 23. April:

Am Donnerstag (23. April) meldet das Landratsamt Ostalb sechs weitere Fälle im Ostalbkreis. Damit steigt die Zahl auf insgesamt 1355. Des Weiteren wurden insgesamt 686 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 648 gemeldet. Die Zahl der Todesfälle steigt von 20 auf 21 (Stand 23. April).

Meldungen vom 22. April:

Am Mittwoch (22. April) meldet das Landratsamt Ostalb 1349 Corona-Fälle im Ostalbkreis. Des Weiteren wurden insgesamt 678 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 651 gemeldet. Die Zahl der Todesfälle steigt von 19 auf 20 (Stand 22. April).

Aalen. Wir machen auf!“, freut sich am Mittwoch Tobias Funk, Geschäftsführer des Aalener Modehauses Funk. Und auch Saturn Herrenmode darf ab diesem Donnerstag wieder sein Geschäft auf dem Spritzenhausplatz für die Kundschaft öffnen – ebenfalls mit einer auf 800 Quadratmeter reduzierten Verkaufsfläche.

Möglich wurde dies durch eine Präzedenzentscheidung des Verwaltungsgerichts Sigmaringen. Dieses hatte der Klage eines großen Ulmer Bekleidungsgeschäfts stattgegeben. Das darf nun wieder entgegen der baden-württembergischen Corona-Verordnung öffnen, wenn es seinen Verkauf auf die zulässigen 800 Quadratmeter beschränkt.

Auch in Schwäbisch Gmünd freuen sich Händler.

Tarifabschluss in der Edelmetallindustrie Baden-Württemberg 

Pforzheim. Mit der pandemischen Ausbreitung des Coronavirus steht die deutsche Volkswirtschaft vor einer der größten Herausforderungen der letzten Jahrzehnte. Davon ist auch die Edelmetallindustrie mit rund 10.000 Beschäftigten im Südwesten betroffen. Das teilt die IG Metall Pforzheim mit. 

Die Tarifvertragsparteien in Baden-Württemberg stimmen deshalb darin überein, die Betriebe und deren Beschäftigte in dieser Situation zu unterstützen und den Verlust von Arbeitsplätzen und Fachkräften unter anderem durch Kurzarbeit möglichst zu verhindern. Ebenso sehen sich die Tarifvertragsparteien in der Pflicht, Beschäftigten eine Perspektive aufzuzeigen, die wegen des Wegfalls staatlicher oder sonstiger Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder unter Druck geraten. Vor diesem Hintergrund einigten sich die Tarifparteien IG Metall, Bundesverband Schmuck und Uhren sowie Edelmetallverband Schwäbisch-Gmünd auf einen Abschluss. 

 Zentraler Baustein des Verhandlungsergebnisses ist ein Solidartarifvertrag, wonach der beste-hende Tarifvertrag über Entgelte und Ausbildungsvergütungen über den 30. Juni hinaus bis mindestens 31. März 2021 weiter gilt. Verhandlungsführer Oliver Müller für die Arbeitgeberseite: „Diese Regelung gibt den Betrieben in dieser schwierigen Situation die notwendige Planungs-sicherheit“. Für das Jahr 2020 wurde eine besondere Freistellung für Arbeitnehmer bei durch Corona verursachten Kinderbetreuungsengpässen für Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres mit kurzen Ankündigungsfristen vereinbart. 

Des Weiteren können die Betriebsparteien u. a. zur Vermeidung oder Verschiebung von Kurz-arbeit, bzw. um noch bessere Möglichkeiten für die Betreuung von Kindern oder für die Pflege zu schaffen, für 2020 aus einem Anspruch auf eine Einmalzahlung eine verpflichtende Nutzung von freien Tagen vereinbaren. Walter Beraus, Verhandlungsführer der IG Metall: „Wir brauchten eine schnelle Lösung für unsere Kolleginnen und Kolleginnen in den Fabriken und Büros, um die Auswirkungen aufgrund von Schul- und Kitaschließungen bestmöglich abzufedern.“ 

Der neue Tarifvertrag soll am 1. Mai in Kraft treten und sieht eine Laufzeit bis 31. März 2021 vor. Die Tarifgemeinschaft der Arbeitgeberparteien soll die Annahme des Verhandlungsergebnisses in einer Mitgliederversammlung in der nächsten Woche bestätigen. 

Meldungen vom 21. April:

Am Dienstag (21. April) meldet das Landratsamt Ostalb 1326 Corona-Fälle im Ostalbkreis. Des Weiteren wurden insgesamt 667 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 640 gemeldet. Die Zahl der Todesfälle steigt von 18 auf 19 (Stand 21. April).

IG Metall Jugend Ostalbkreis fordert Sicherung von Ausbildungsplätze

Aalen. Die Corona-Krise hat die berufliche Bildung erreicht. So könnte die Krise, laut Gewerkschaftssekretär Alexander Relea-Linder, mittelfristig zu einem Rückgang der Ausbildungsplätze in der Region führen. Viele lokale Arbeitgeber haben bereits Kurzarbeit angemeldet oder wie das Autohaus Wagenblast, sogar Insolvenz anmelden müssen. Das sei besonders dramatisch, denn in diesen Wochen werden eigentlich die Ausbildungsverträge für das kommende Ausbildungsjahr geschlossen, welches zum 1. August oder 1. September beginnt. Das teilt die IG Metall in einer Pressemeldung mit.

Landeswirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut muss aus Sicht der jungen Metaller schnellstmöglich zu einem Spitzentreffen des Bündnisses zur Stärkung der beruflichen Ausbildung und des Fachkräftenachwuchses einladen, in der sich Land, Kommunen, Gewerkschaften und Arbeitgeber zusammengefunden haben. Sollen nicht weite Teile der jungen Generation ihrer Zukunftschancen beraubt werden, müssen die Bündnis-Partner gemeinsam einen Schutzmechanismus für die Ausbildung entwickeln.

Kommen die Schutzmaßnahmen nicht, drohen sich die ohnehin schon bestehenden sozialen Ungleichheiten auf dem Ausbildungsmarkt drastisch zu verschärfen. Während Abiturienten sich ihren Ausbildungsbetrieb in aller Regel aussuchen können, blieb Jugendlichen mit Hauptschulabschluss schon vor der Corona-Krise viele der Ausbildungsberufe faktisch verschlossen. 

„Eine gute Ausbildung ist eine zentrale Voraussetzung für gute Arbeit und gesellschaftliche Teilhabe. Gelingt es uns nicht, einen möglichen Einbruch auf dem Ausbildungsmarkt sowie Kurzarbeit für Auszubildende zu verhindern, werden die Fliehkräfte in unserer Gesellschaft weiter zunehmen. Schon heute fühlen sich viele Jugendliche von den politischen Akteuren vernachlässigt. Die Sicherung von Ausbildungsplätzen im Ostalbkreis, gehört daher ganz nach oben auf unsere politische Agenda“, so Relea-Linder abschließend.

Meldungen vom 20. April:

Am Montag (20. April) meldet das Landratsamt Ostalb 13 Corona-Fälle im Ostalbkreis. Damit steigt die Zahl aller positiv getesteten Personen auf 1289. Des Weiteren wurden insgesamt 636 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 635 gemeldet. Die Zahl der Todesfälle steigt von 17 auf 18 (Stand 20. April).

Meldungen vom 19. April:

Am Freitag (17. April) meldet das Landratsamt Ostalb weitere 111 Corona-Fälle im Ostalbkreis. Damit steigt die Zahl aller positiv getesteten Personen auf 1276. Des Weiteren wurden insgesamt 623 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 637 gemeldet. Die Zahl der Todesfälle steigt von 16 auf 17 (Stand 19. April).

Corona im Seniorenheim in Pfahlbronn

Die Situation im Seniorenzentrum Haubenwasen in Pfahlbronn ist derzeit sehr angespannt. Ein Bewohner ist positiv getestet und ein Bewohner ist im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Sieben Mitarbeiter mit einem positiven Testergebnis sind in Quarantäne. So die Auskunft von Jan Mehner von der Regionaldirektion der Evangelischen Heimstiftung in Heidenheim. 

Corona-Ausburch im Pflegeheim Marienhöhe

Im Wasseralfinger Altenpflegeheim Marienhöhe ist das Corona-Virus ausgebrochen. Das teilt das Landratsamt am Sonntag mit. Insgesamt haben sich 19 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Marienhöhe mit dem Virus infiziert. Eine erkrankte Person musste zur stationären Behandlung ins Klinikum aufgenommen werden. Alle infizierten Bewohnerinnen und Bewohner wurden innerhalb der Einrichtung häuslich isoliert. 

LEA beantragt Hilfe von der Bundeswehr

Zehn Soldaten unterstützen eine Unterkunft für Flüchtlinge in Althütte (Rems-Murr-Kreis) beim Betrieb einer temporären Isolierstation für Corona-Erkrankte. Insgesamt seien vier Hilfeleistungsanträge des Landes Baden-Württemberg von der Bundeswehr genehmigt worden - darunter auch die LEA in Ellwangen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums der Zeitung „Heilbronner Stimme“. Näheres zur LEA in Ellwangen sei aber noch unklar, teilt das Regierungspräsidium auf Anfrage mit.

Meldungen vom 18. April:

Studierende haben Sorgen zum ersten Corona-Semester

Am Montag, 20. April, startet das neue Semester an Hochschulen und Universitäten. Wie gut sind die deutschen Universitäten und Hochschulen digital aufgestellt? Wie läuft das Studium in Corona-Zeiten? 91 Prozent der Studierenden machen sich Sorgen zum Studienverlauf während der Corona-Krise. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Online-Umfrage von Prof. Dr. Constance Richter von der Hochschule Aalen und Philip Dunkhase von der Leuphana Universität Lüneburg.

Meldungen vom 17. April:

Rathäuser wollen zurück zu den gewohnten Öffnungszeiten

Vorbehaltlich der Regelungen will die Stadtverwaltung Aalen ab Montag, 27. April wieder regulär öffnen. Die Gmünder Stadtverwaltung will die Öffnung des Rathauses in zwei Stufen durchführen.
 

Gutschein der Bäckerei Mühlhäuser für ehrenamtliche Helfer

Heubach. Auf Grund der aktuellen Corona Pandemie haben sich über 70 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zur Heubacher Nachbarschaftshilfe bereiterklärt. Die Bäckerei Mühlhäuser möchte dieses Engagement
mit einem Gutschein in Höhe von 5 Euro für jeden ehrenamtlichen Helfer belohnen. Die Gutscheine
erhalten die Helferinnen und Helfer mit der Post.

Margit Stumpp Dialogzeit per Telefon

Aalen. Margit Stumpp, Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Aalen-Heidenheim (B'90/Die Grünen), informiert über ihre Arbeit und Erreichbarkeit während der Corona-Krise sowie zur nächsten Dialogzeit per Telefon. "Viel wird gerade über den weiteren Umgang mit und das Verhalten in der Corona-Krise diskutiert. Mich erreichen dazu täglich Anfragen und Anmerkungen. Das zeugt von dem großen Vertrauen, das Bürgerinnen und Bürger zu ihren Abgeordneten haben, dafür vielen Dank. Trotz der aktuellen Lage geht der politische Alltag und die Arbeit an den Themen weiter. Ich pflege auch nach wie vor Kontakte zu vielen Gruppen, auch, um zu erfahren, wie die Krise bewältigt wird. Wir nutzen dafür alle möglichen Kanäle, vor allem E-Mail, Telefon und Videokonferenzen, nur den einen nicht: Präsenztermine! Auch für mich als Abgeordnete gelten die Verhaltensregeln, u. a. die, alle Kontakte auf das Notwendigste zu beschränken. Ich bin der Ansicht, in solchen Zeiten gehören auch pressewirksame öffentliche Termine und Aktionen zu den Kontakten, auf die auf Grund der Ansteckungsgefahr verzichtet werden muss. Dafür bitte ich um Verständnis", sagt Stumpp.

Der nächste Termin ist Dienstag, 21. April, von 16 bis 17 Uhr unter 030 227 77 236 erreichbar. 

Corona-Verordnung: Wirtschaftsförderung der Stadt schaltet Hotline

Aalen. Bund und Länder haben sich am Mittwoch darauf verständigt die Corona-Beschränkungen etwas zu lockern. Wie die Stadtverwaltung mitteilt. Näheres regeln die Länder in eigener Zuständigkeit. So dürfen ab Montag, 20. April, Geschäfte bis 800 qm Fläche unter bestimmten Auflagen wieder öffnen.
Die Verordnung des Landes Baden-Württemberg wird  für den späten Freitagabend erwartet. 
Zur Anwendung der Verordnung besteht beim Handel noch Informations- und Beratungsbedarf, darauf lassen zahlreiche telefonische Rückfragen bei den zuständigen Ämtern der Stadtverwaltung schließen.
Für Fragen wird deshalb am Montag, 20. April, von 8 bis 16 Uhr bei der Wirtschaftsförderung Aalen unter (07361) 521180 eine Hotline geschaltet

Informationen sind auch unter www.aalen.de zu finden

Heidenheimer Rathaus öffnet wieder

Heidenheim. Ab Montag, 27. April, wird das Heidenheimer Rathaus wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Das Bürgeramt vergibt weiterhin wegen der bestehenden Kontaktbeschränkungen nur Termine nach telefonischer Vereinbarung oder digital per Email. Diese Terminvergabe gilt darüber hinaus für alle Bereiche der Stadtverwaltung und wird bis mindestens Juni 2020 durchgeführt. Das Bürgeramt wird Montag bis Donnerstag durchgehend von 8.30 bis 18 Uhr und am Freitag von 8.30 bis 12.30 Uhr besetzt sein. Die Besucher werden gebeten, die Hygienevorgaben einzuhalten und möglichst einen Mundschutz zu tragen. 

Auch das Ausländerwesen öffnet wieder für den Publikumsverkehr. Dabei gilt auch hier die telefonische Terminvereinbarung. Die Termine im Ausländerwesen werden zu den bisherigen Öffnungszeiten vergeben. 

Bürgerinnen und Bürger, die nicht ins Rathaus kommen möchten, können seit Anfang April die Onlineservices unter service-bw.de nutzen und Unterlagen digital an das Heidenheimer Rathaus schicken. Nach einer unkomplizierten Accountanmeldung kann es schon losgehen und Dokumente und Anträge werden auf digitalem Weg an die Stadtverwaltung übermittelt. 

Zahnmedizinisch notwendige Behandlungen können weiterhin erbracht werden

In den Ausführungsbestimmungen zur Landtagsverordnung vom Freitag den 9. April wird klargestellt, dass alle zahnmedizinisch notwendige Behandlungen auch weiterhin erbracht werden können und nicht nur die Behandlung akuter Schmerzen. Das teilen die zahnärztlichen Verbände im Ostalbkreis in einer Pressemeldung mit. Zahnmedizinisch notwendige Behandlungen werden vom Zahnarzt (Zahnärztin) nach genauer Befundung mit dem Patienten einvernehmlich festgestellt. Diese Behandlungen aufzuschieben, bedeutet unter Umständen Zahnverlust oder weitergehende, schwerwiegende Erkrankungen wie z.B. größere Vereiterungen (Abszesse) in Kauf zu nehmen. Die hohen Hygienestandards und Schutzmaßnahmen, die heutzutage in der modernen Zahnheilkunde durchgeführt werden, machen eine Übertragung von Infektionen jedwelcher Art in einer Praxis unwahrscheinlich.

Die Praxen haben es durch ihre optimierte Terminvergabe mittlerweile auch so gestaltet, dass die Patienten in der Regel nicht mehr miteinander in Kontakt kommen. Ebenso stehen in den meisten Praxen Desinfektionsmittel für die Patienten zur Verfügung. Ist ein Patient unsicher, ob eine Behandlung möglich oder die geplante Behandlung dringend erforderlich ist, sollte er im Vorfeld in der Praxis sein Hauszahnärztin bzw. seines Hauszahnarztes anrufen.

Personen die erkrankt sind, unter Quarantäne stehen oder bereits Symptome wie trockenen Husten, Fieber oder Atemnot haben, sollten bei einem akuten zahnmedizinischen Notfall, nach telefonischer Anmeldung, die Notfallzentren der Universitäts -Zahnkliniken Tübingen oder Freiburg aufsuchen.
Den Patienten (Patientinnen) steht generell bei der zahnmedizinischen Patientenberatungsstelle Baden-Württemberg eine Service Hotline unter 0800/4747800 zur Verfügung.

Für die Kreisvereinigung Ostalb: Dr. Schappacher, Dr. Emke, Dr. Tobias
Für die Dentimed Ostalb Gbr.: Dr. Tobias, Dr. Geiger, Dr. Möll
Für den Verein freie Zahnärzte im Altkreis Aalen: Dr. Klemen, Dr. Krauss
Für den Verein freie Zahnärzte Schwäbisch Gmünd: Dr. Tschürtz, Dr. Geiger

Meldungen vom 16. April:

Corona-Alarm im Altenheim St. Anna in Ellwangen

Im Ellwanger Alten- und Pflegeheim St. Anna ist das Coronavirus ausgebrochen. Wie das Landratsamt meldet, wurden 23 Personen positiv getestet: 20 Bewohner und drei Mitarbeiter. Vier der infizierten Bewohner mussten zur stationären Behandlung ins Klinikum verlegt werden. Zwei der an COVID-19 erkrankten Bewohner sind verstorben.

Corona-Positiver missachtet Quarantäne und randaliert

Schorndorf-Rudersberg. Ein 62 Jahre alter Mann, der mit dem Corona-Virus infiziert ist, hat am Mittwoch wiederholt gegen die Quarantäne-Anordnungen verstoßen, sich Polizeibeamten widersetzt und schließlich im Krankenhaus in Schorndorf randaliert. Vier Polizeibeamte mussten aufgrund des direkten Kontakts mit dem 62-Jährigen vom Dienst frei gestellt werden. Das war passiert.

Corona Krise stellt  Heidenheimer Stadtverwaltung vor finanzielle Herausforderungen 

Heidenheim. Durch den Rückgang von Steuereinnahmen und wegfallenden Gebühreneinnahmen durch die Corona-Krise werden der Stadt Heidenheim voraussichtlich mehrere Millionen Euro im Haushaltsjahr 2020 fehlen. Dazu kommt, dass die Stadtverwaltung auch in der aktuellen Krisenzeit wesentliche Verwaltungsdienstleistungen (z.B. Volkshochschule und Musikschule) für die Bürgerinnen und Bürger vorhält. Das teilt das Rathaus in einer MItteilung mit. Die Höhe der finanziellen Belastung richtet sich nach der Dauer der verordneten Beschränkungen. 

„Aktuell gehen wir von einem Minus von 10 bis 30 Prozent bei den wesentlichen Steuereinnahmen wie der Gewerbesteuer und den Anteilen an der Einkommen- und Umsatzsteuer aus. Bei der Vergnügungssteuer rechnen wir mit 25 Prozent Minus“, so Oberbürgermeister Bernhard Ilg zu aktuellen Szenarien rund um den Nachtragshaushalt. Dieser wird durch die Summen der Einnahmeausfälle unumgänglich werden. „Wir gehen von einem Defizit von mehreren Millionen Euro aus“, so Ilg weiter. Die Höhe der Einnahmeausfälle richtet sich nach der eingehenden Anzahl an Anträgen auf Herabsetzungen der Steuerlast durch Unternehmen und Vereine sowie den Ergebnissen der Mai-Steuerschätzung. 

Wegen der Schließung von Kultur-, Sport- und Sozialeinrichtungen gibt es weitere Einnahmeausfälle. 
Die aktuelle Situation führt flächendeckend zu größeren Einnahmeausfällen bei den kommunalen Haushalten. Viele davon sind schon jetzt Makulatur. Die Stadtverwaltung wird Ausgaben, die in den freiwilligen Aufgabenbereich fallen und Projekte, die nicht von Bund und Land gefördert sind oder Teil von bereits bewilligten Sanierungsmaßnahmen sind, neu bewerten. 

Meldungen vom 14. April:

Testergebnisse im Seniorenzentrum in Lindach

Am Dienstag wurde das Ergenis der Reihentests aus dem Seniorenzentrum des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) in Lindach bekannt gegeben. Demnach sind drei Tests positiv und 90 negativ.

Zahnärzteschaft der Ostalb: "Wir sind unverändert für unsere Patienten da!"

Die Landesregierung hat am Ostersonntag durch Auslegungshinweise zur Corona-Verordnung vom 9. April  ihre Auffassung zur möglichen zahnärztlichen Behandlung konkretisiert und klargestellt, dass neben der Behandlung von akuten Erkrankungen und von Schmerzzuständen (Notfällen) auch „alle medizinisch notwendigen zahnärztlichen Behandlungen durchgeführt werden können“.

„Es ist uns ein Anliegen den Patientinnen und Patienten zu versichern, dass die zahnmedizinische Versorgung unverändert sichergestellt ist. Die Zahnärztinnen und Zahnärzte sind weiterhin für Sie da“, so Dr. Ute Maier, Vorsitzende der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KZV BW) und Dr. Torsten Tomppert, Präsident der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg (LZK BW).

Hohe Hygienestandards
Bei der zahnärztlichen Behandlung gelten schon immer hohe Hygienestandards. Bei der Behandlung werden zudem durch standardisierte Vorgehensweisen geeignete Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Dadurch wird sowohl dem Schutz der Patientinnen und der Patienten als auch dem Schutz des Praxispersonals auf höchstem Niveau Rechnung getragen. 
„Es ist sehr wichtig, dass man in der jetzigen Zeit, bei Unklarheiten, was die eigene zahnmedizinische Behandlung angeht, telefonisch Kontakt mit seiner Hauszahnärztin bzw. seinem Hauszahnarzt aufnimmt“, raten Dr. Maier und Dr. Tomppert.

Ist ein Patient unsicher, ob eine Behandlung möglich oder die geplante Behandlung dringend erforderlich ist, sollte er im Vorfeld in der Praxis sein Hauszahnärztin bzw. seines Hauszahnarztes anrufen.
Personen die erkrankt sind, unter Quarantäne stehen oder bereits Symptome wie trockenen Husten, Fieber oder Atemnot haben, sollten bei einem akuten zahnmedizinischen Notfall, nach telefonischer Anmeldung, die Notfallzentren der Universitäts -Zahnkliniken Tübingen oder Freiburg aufsuchen.
Den Patienten (Patientinnen) steht generell bei der zahnmedizinischen Patientenberatungsstelle Baden-Württemberg eine Service Hotline unter 0 800/4747800 zur Verfügung.

Kinderanmeldung für den Ziegerhof 

Schwäbisch Gmünd. Auf Grund der Ausbreitung des Corona-Virus muss die Kinderanmeldung für alle drei Ziegerhoffreizeiten verschoben werden: Neuer Termin für die Anmeldung ist Samstag, 20. Juni, in den jeweiligen Pfarrämtern – und nicht der 25. April 2020. Das teilt das Pfarramt in einer Pressemeldung mit.

Für die Freizeit St. Maria Wetzgau/Rehnenhof zwischen 9 und 11 Uhr im katholischen Gemeindehaus Rehnenhof. Dort werden nur Kinder aus dem Gebiet der Kirchengemeinden St. Franziskus und Pius mit St. Peter und Paul, Hl.-Kreuz-Münster mit St. Michael sowie St. Maria angenommen. Geleitet wird die Freizeit von Martina und Daniel Grimm, Kim Pfisterer, Robin Kucher und Pauline Glania.

Für St. Franziskus und Heilig-Kreuz-Münster findet die Anmeldung ebenfalls von 9 bis 11 Uhr in den jeweiligen Pfarrämtern statt. Anmelden dürfen sich alle Kinder, egal aus welcher Kirchengemeinde. Bisher gab es für die Kinder aus anderen Kirchengemeinden eine spätere Anmeldezeit. Diese Regelung gilt nicht für die Kirchengemeinde St. Maria Wetzgau/Rehnenhof. Für St. Franziskus sind Julian Bucher, Sina Mühleisen Julia Mühleisen und Jonas Brenner verantwortlich; für die Heilig-Kreuz-Münstergemeinde Luzie Herzig, Lukas Hauss und Thomas Sachsenmaier.

Die Wochenverteilung der Kirchengemeinden bleibt unverändert: Vom 3. bis 15. August findet die Freizeit der Heilig Kreuz Münstergemeinde statt. Ab dem 17. bis 29. August übernimmt St. Maria, Wetzgau/Rehnenhof und die letzten beiden Ferienwochen von 31. August bis 12. September betreut die St. Franziskus Gemeinde die Stadtranderholung. 

Kosten für das erste Kind einer Familie: 200 Euro, für das zweite Kind 190 Euro und für weitere Kinder 170 Euro. Zum Anmeldetermin das ausgefüllte Anmeldeformular persönlich zusammen mit dem Elternbeitrag abgeben. 

Weitere Informationen zu den Freizeiten gibt es auf den Internetseiten der Freizeit unter www.ziegerhof.de oder bei den zuständigen Pfarrämtern. 

Meldungen vom 11. April: 

Nachdem seit Montag, 6. April 2020, sämtliche Beschäftige der Landeserstaufnahmestelle (LEA) sowie alle Bewohnerinnen und Bewohner einen Corona-Abstrich erhalten haben, liegen nun weitere Laborergebnisse vor. Das berichtet das Ladratsamt Ostalbkreis am Samstagabend (11. April). Die Zahl der positiv getesteten Bewohnerinnen und Bewohner ist nach aktuellem Stand auf 244 gestiegen. Alle Einzelheiten gibt's hier zum Nachlesen.  

Die SOLWODI BW Fachberatungsstelle mit Sitz in Aalen ist in der Zeit von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag von jeweils von 8 Uhr bis 12 Uhr unter der Nummer 07361-812 59 91 zu erreichen.

Meldungen vom 10. April:

Isolierunterkunft in Althütte soll LEA entlasten

Eine Isolierunterkunft in Althütte im Rems-Murr-Kreis soll die vier Landeserstaufnahmestellen (LEA) für Flüchtlinge entlasten. Diese wird am Samstag, 11. April, in Betrieb genommen, meldet das Regierungspräsidium Stuttgart. Über eine mögliche Verlegung von infizierten Personen aus der Landeserstaufnahmeeinrichtung Ellwangen im Ostalbkreis nach Althütte-Sechselberg wird in den kommenden Tagen in Abhängigkeit der noch ausstehenden Testergebnisse entschieden. 

Meldungen vom 9. April: 

Am Donnerstag (9. April) meldet das Landratsamt Ostalb weitere 67 Corona-Fälle im Ostalbkreis. Damit steigt die Zahl aller Fälle auf 800. Des Weiteren wurden insgesamt 474 Personen aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 317 gemeldet, das ist einer mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle steigt von sieben auf neun (Stand 9. April).

Corona in der LEA Ellwangen

Eine größere Anzahl an Beschäftigten und Bewohnern der LEA wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Das teilt das Landratsamt mit. Von den insgesamt 204 Beschäftigten sind 19 positiv gestestet worden. Von den 567 Bewohnerinnen und Bewohnern stehen noch rund 450 Testergebnisse aus. Aus der ersten Charge an Test-Rückläufen aus den Labors sind aber bereits 34 positiv.

GOA öffnet eingeschränkt Wertstoffhöfe

Die GOA öffnet die Wertstoffhöfe ab 15. April unter gewissen Auflagen wieder und bittet die Bürger sich an die aufgestellten Regeln zu halten.

LEA in Giengen unter Quarantäne

Die Außenstelle der Landeserstaufnahmeeinrichtung des Regierungspräsidiums Stuttgart (RP) in Giengen wird unter Quarantäne gestellt, nachdem zwei MItarbeiter positiv auf Corona getestet wurden. Bei den Bewohnern der Unterkunft ist bisher kein positiver Fall bekannt. 

Die weiteren Ermittlungen des Gesundheitsamtes des Landkreises Heidenheim ergaben, dass die Bewohner enge Kontakte zu einem positiv Getesteten hatten. Deshalb mussten sie nach dem Infektionsschutzgesetz als Kontaktpersonen der Kategorie I eingestuft werden. Daher wurde unverzüglich eine Ausgangs- und Kontaktsperre für die Einrichtung verfügt  Die Quarantäneverfügung dauert bis Mittwoch, 22. April, unter dem Vorbehalt des jederzeitigen Widerrufs oder der Festsetzung von ergänzenden Auflagen und Bedingungen.

Meldungen vom 8. April:

Ernte: „100 Prozent made by Ostalbkreis“ 

Viele Landwirte in der Region haben ein Problem, das sich durch die Corona-Pandemie nochmals massiv verschärfe: Es fehlen Helfer auf den Höfen, so die Agrar-Gewerkschaft IG BAU. Saisonkräfte aus Rumänien oder Bulgarien dürften wegen der Corona-Pandemie nur bedingt einreisen – zu wenige, um eine reibungslose Ernte zu garantieren. 
„Jetzt geht es darum, ein neues Wort zu entdecken: ‚Ernte-Solidarität‘. Wer aus dem Ostalbkreis zupacken kann, sollte das jetzt tun. Es ist die Chance, Geld nebenbei zu verdienen und die Zeit sinnvoll zu investieren. Spargel, Spinat, Porree … – das April-Gemüse wartet nicht“, so Mike Paul. „Durch die Corona-Krise ist die Landwirtschaft auf etwas angewiesen, was es schon lange nicht mehr gab: Darauf, dass alle vor Ort anpacken. Auf ein ‚Pflanzen und Ernten – zu (fast) 100 Prozent made by Ostalbkreis‘“, sagt Paul. Allerdings dürfe das nicht um jeden Preis geschehen, warnt die Agrar-Gewerkschaft: Lohn und vor allem auch Hygienestandards seien wichtig.

Stadtwerke Aalen gut vorbereitet

Die Stadtwerke Aalen sind für krisenhafte Situationen gut vorbereitet. So verfügen die Stadtwerke für den Pandemie-Fall über ausreichende Schutzbekleidung, z.B. Masken, und können auch selbst Desinfektionsmittel herstellen. Das ist insbesondere für die Erhaltung des Bereitschaftsdienstes notwendig, der rund um die Uhr durch SWAMitarbeiter ausgeführt wird. Im Zuge der Coronakrise werden weitere Maßnahmen umgesetzt, die den Schutz der Kunden und Mitarbeiter zum Ziel haben. Neben der Verlagerung der Kundenservices auf telefonische und digitale Kanäle, arbeiten viele SWAMitarbeiter aktuell aus dem Home Office und minimieren so ihre individuellen Kontaktzahlen. 

Auch umfangreiche technische Maßnahmen, wie der besondere Schutz von Wasser-, 
Strom- und Gasanlagen sind umgesetzt. Die Netzleitstelle, in der alle Funktionen und Netze zusammenlaufen, ist ortsunabhängig nutzbar. Die Netzleitstelle ist zudem in zwei unabhängigen Brandabschnitten in den beiden Rechenzentren der Stadtwerke Aalen geschützt und verfügt über eine eigenständige Notstromversorgung.  

Durch eigene lokale Wasserquellen werden rund 50% des verbrauchten Trinkwassers vor Ort gefördert und aufbereitet. Eine aufwändige Wasseraufbereitung sorgt dafür, dass Viren und Bakterien zurückgehalten werden. Hier haben die Stadtwerke Aalen in den vergangenen Jahren viel Geld investiert und sind krisenfest aufgestellt.

"fiftyFifty-Taxi" macht Pause

Aufgrund der aktuellen Lage wird die Verkehrssicherheitsaktion "fiftyFifty-Taxi" bis auf Weiteres, vorerst bis zum 30. April 2020, eingestellt. Die Landkreisverwaltung bittet auch die jungen Leute, sich an die dringenden Empfehlungen zu halten und soziale Kontakte auf das Notwendigste zu minimieren.  

Telefonsprechstunde mit Roderich Kiesewetter

Aalen/Heidenheim. Angesichts der aktuellen Lage bezüglich der Corona-Krise erreichen Roderich Kiesewetter zahlreiche Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern. Deshalb bietet er eine weitere Telefonsprechstunde am Dienstag, 14. April, von 11 bis 15 Uhr unter der Nummer (07361) 941561 für alle  aus dem Wahlkreis Aalen-Heidenheim an. „Ich möchte Ihnen angesichts der angespannten Lage gerne Fragen beantworten und Ihre Anregungen aufnehmen.“, so  Wahlkreisabgeordneter Roderich Kiesewetter.

Ostern anders- Aber so gewohnt wie möglich

Bartholomä. Nachdem aus aktuellem Anlaß die Ostergottesdienste nicht stattfinden können, gibt es in Bartholomä folgende Möglichkeit, altvertraute Osterbräuche und Segnungen abzuholen. Nach dem großen gemeinsamen Glockenläuten aller Bartholomäer Glocken um 12 Uhr stehen in der Pfarrkirche St. Bartholomäus Oster(nachts)kerzen bereit, die an der Osterkerze entzündet werden können um diese anschließend mit nach Hause oder auf den Friedhof zu nehmen - geeignetes Gefäß mitbringen. Ebenfalls steht das Osterwasser zur Mitnahme bereit. Wir haben einige kleine Fläschchen abgefüllt, eigenes Gefäß darf gerne mitgebracht werden. Zum häuslichen Mahl stehen auch geweihte Ostereier zur Mitnahme bereit, welche Vorab in 4er Beutel verpackt sind. Für alle, die den ökum. Osterbrief übers Amtsblatt nicht erhalten haben oder noch welche brauchen, liegen ebenfalls in der Kirche noch Exemplare bereit. 

Interesse am ehrenamtlichen Engagement wächst

Aalen. Seit Ausbruch der Corona-Infektion hat die Zahl der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sprunghaft zugenommen. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Auch in Aalen ist diese Entwicklung zu beobachten. Viele Aalener Bürgerinnen und Bürger, die sich in der gegenwärtigen Situation ehrenamtlich engagieren wollen, haben sich bei der Stadt Aalen gemeldet. Momentan erfolgt eine Vermittlung hauptsächlich an die ehrenamtlichen Bring- und Einkaufsdienste.  Zudem wurden die Hilfsorganisationen in Aalen angefragt, ob aktuell Bedarf an ehrenamtlicher Unterstützung besteht.

Gerne können sich Institutionen, aber auch Personen die sich engagieren wollen, bei der Stadt Aalen unter (07361) 52-1882 oder per Mail an: quartiersmanagement@aalen.de melden.

Meldungen vom 7. April

Große Nachfrage nach dem Bleib-daheim-Ausweis

Aalen. Einen Nachfrageboom erlebt derzeit die Ostalb-Onleihe – auch dank der Möglichkeit, online einen Bibliotheksausweis für die befristete kostenlose Nutzung der digitalen Angebote der Stadtbibliothek beantragen zu können. Das teilt die Stadtverwaltung am Dienstag mit. 

Einen über 60-prozentigen Anstieg der täglichen Downloads von eMedien aus der Ostalb-Onleihe meldet die Stadtbibliothek Aalen. „Die Schließung der Bibliothek für den Ausleihbetrieb aufgrund von Covid-19 sorgt für einen riesigen Ansturm auf  unsere digitalen Angebote – insbesondere auf die Ostalb-Onleihe“, sagt Bibliotheksleiter Steffel. Zwar sei die Nutzung seit dem Start im Juli 2014 Jahr für Jahr gestiegen, aber noch nie in einem solchen Ausmaß. Allerdings habe die Bibliothek die Nachfrage durch die befristete Öffnung der Onleihe für alle Inhaber*innen eines Büchereiausweises unabhängig vom gewählten Nutzertarif auch kräftig angekurbelt. Und die Möglichkeit, mit dem „Bleib-daheim-Ausweis“ erstmals über ein Formular auf der Homepage der Bücherei eine befristete Mitgliedschaft für die kostenlose Nutzung ihrer digitalen Angebote beantragen zu können, habe ihr Übriges getan. „Seit dem Start des Bleib-daheim-Ausweises am 25. März hatten wir auf diesem Weg bereits über 100 Neuanmeldungen – und das trotz Schließung“, freuen sich Steffel und seine Mitarbeiterin Marion Kögler, die die Nutzerkonten anlegt und den Neukunden ihre Zugangsdaten mitteilt. Außerdem hätten sich viele an ihre lange nicht genutzten und abgelaufenen Ausweise erinnert und diese telefonisch freischalten lassen. Dass der Lesestoff in der Ostalb-Onleihe ausgehen könnte, befürchtet Steffel nicht: „Derzeit ist ungefähr die Hälfte der Medien sofort verfügbar. Und die Lektor*innen in den an der Ostalb-Onleihe beteiligten Bibliotheken sorgen laufend für Nachschub.“

Der Bleib-daheim-Ausweis für die kostenlose, bis 31.05.20 befristete Nutzung aller digitalen Angebote der Stadtbibliothek kann noch bis 30.04.20 über ein Formular auf www.stadtbibliothek-aalen.de beantragt werden.

EKM-Konzert im Radio

Schwäbisch Gmünd. In der Reihe „Kammermusik“ sendet das Hörfunkprogramm SWR2 am Karfreitag, 10. April, um 9.03 Uhr das „Streichquintett C-Dur“ von Franz Schubert. Die Aufnahme entstand beim Festival Europäische Kirchenmusik: Am Mittwoch, 17. Juli 2019 war das Salagon Quartett mit Christoph Dangel (Violoncello) in der Johanniskirche Schwäbisch Gmünd zu Gast und begeisterte das Publikum mit Franz Schuberts Streichquintett und einer Uraufführung von Dirk Schaller.

Informationen unter www.kirchenmusik-festival.de.

Angepasste Erreichbarkeit der Hotline „Aalen hält zusammen“ über Ostern

Aalen. Weiterhin ist an allen Werktagen die Auskunfts-Hotline besetzt und berät Bürgerinnen und Bürger. Die Auskunfts-Hotline der Stadtverwaltung Aalen, insbesondere für Menschen in häuslicher Isolation und für ältere Bürger*innen ist über das lange Osterwochenende nicht besetzt. 

Hilfesuchende können sich bis Donnerstag, 9. April, und dann wieder ab Dienstag, 14. April, unter der Nummer (07361) 52-1054 melden. Die Hotline ist an allen Werktagen zwischen 9 und 12 Uhr erreichbar. 

Anfragen können ebenso jederzeit per E-Mail an aalen-haelt-zusammen@aalen.de gesendet werden, eine Rückantwort findet dann am kommenden Werktag statt. 

Meldungen vom 6. April

Fünf weitere Todesfälle in Heidenheim

Wie die Heidenheimer Zeitung (HZ) am Montag berichtet, hat sich die Zahl der Todesfälle im Kreis Heidenheim verdoppelt. Heute wurden fünf weitere Todesfälle gemeldet. Damit steigt die Zahl auf zehn, so die HZ.

Öffnungszeiten der Fieberambulanz auf dem Greutplatz Aalen und Sprechzeiten der Corona-Hotlines des Landratsamts

Am Samstag, 4. April hat die Fieberambulanz der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg auf dem Greutplatz in Aalen ihren Betrieb aufgenommen. Seitdem werden Patienten mit fieberhaftem Infekt von den niedergelassenen Ärzten im gesamten Ostalbkreis an die Fieberambulanz verwiesen. 

Die Öffnungszeiten der Fieberambulanz sind täglich - auch an Sonn- und Feiertagen, also auch über das gesamte verlängerte Osterwochenende - von 8 Uhr bis 19 Uhr.

Das Landratsamt Ostalbkreis bietet im Zusammenhang mit Corona mehrere Hotlines an. Diese sind über die Osterfeiertage wie folgt erreichbar:

Gesundheitsamt: 

  • Karfreitag, 10. April nicht besetzt
  • Ostersamstag, 11. April 10 bis 14 Uhr
  • Ostersonntag, 12. April und Ostermontag, 13. April nicht besetzt (07361) 503-1900 oder -1901
    corona@ostalbkreis.de

Entisolierung:

  • Karfreitag, 10. April nicht besetzt
  • Ostersamstag, 11. April: 8 bis 16 Uhr
  • Ostersonntag, 12. April und Ostermontag, 13. April nicht besetzt (07361) 503-1128 oder -1129
    entisolierung@ostalbkreis.de

Emotional belastete Corona-Erkrankte:

  • Karfreitag, 10.04.2020 nicht besetzt
  • Ostersamstag, 11. April: 8 bis 16 Uhr
  • Ostersonntag, 12. April und Ostermontag, 13. April nicht besetzt (07361) 503-1919

Metzger sponsern Vesper für Hilfsorganisationen

Im Ostalbkreis machen bereits 64 Betriebe mit 76 Standorten bei dem Projekt "Helden für Helden" mit. Beschäftigte im Pflege- und Rettungsdienst erhalten ab sofort bei den teilnehmenden Betrieben ein kostenloses Vesper, das sie nach telefonischer Bestellung vor Ort, aber kontaktlos abholen können", sagt Bernd Klozbücher, Vorstandsmitglied der Fleischerinnung Ostwürttemberg.

Die vergessenen Helden

Das Lebensmittelhandwerk bleibt während der Krise weiterhin ein zuverlässiger Partner für die funktionierende Nahversorgung der Bevölkerung. "Wir möchten ein ganz besonderes Lob an unsere Bäckereien und Metzgereien im Land aussprechen und möchten uns persönlich bei allen bedanken, die so hart im Lebensmittelhandwerk arbeiten", so die Bundestagsabgeordnete Margit Stumpp und der Landtagsabgeordnete Martin Grath (beide Grüne) in einer Pressemeldung am Montag.

Für das Lebensmittelhandwerk war die Personalsituation schon in Vor-Corona-Zeiten schwierig. Die Krise belastet die Betriebe zusätzlich – fehlender Party-, Kantinen- und Schulservice und keine Einnahmen durch Ladencafés und Mittagstisch. Viele Kunden werden davon kaum etwas bemerken. Die meist kleineren Unternehmen reagieren sehr flexibel auf die Ausnahmesituation. "Wir versuchen alles, um unsere Kunden glücklich zu machen", so Martin Grath, selbst Bio-Bäcker in Heidenheim, und fügt hinzu: 
"Neben Krankenschwestern und Krankenpflegern, Ärztinnen und Ärzten, Verkäuferinnen und Verkäufer im Supermarkt, Transport- und Paketdiensten leisten besonders die Handwerksbetriebe Unglaubliches – genießen aber nicht die mediale Präsenz. Deshalb möchte ich diese Berufe heute bewusst in den Fokus rücken." 

Die Bäcker und Metzger haben schnell umgestellt. In den meisten Betrieben gibt es die Qualität aus’m Ländle hinter Plexiglasscheiben – versehen mit einem Schlitz für Waren und Zahlungsmittel. So begegnet man den gestiegenen hygienischen Anforderungen und die Verbraucher freuen sich wie eh und je an frischen Backwaren, Fleisch und Wurst. Die Handwerksbetriebe loben die Disziplin der Kunden: Diese hielten diszipliniert Abstand und brächten Geduld auf. "Gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme helfen uns, gut durch die Krise zu kommen. Bitte kaufen Sie vermehrt bei unseren regionalen und lokalen Versorger. Hier sind die Lieferketten klein und die Waren kommen direkt zu Ihnen", mit diesem Aufruf richten sich Margit Stumpp und Martin Grath an die Bevölkerung.

Markt verlegt

Ellwanger Bauernmarkt am Donnerstag, 9. April: Wegen des Karfreitags findet der Ellwanger Bauernmarkt bereits am Donnerstag, 9. April, von 12 bis 17 Uhr, am Fuchseck statt.

Fairer Handel hilft – auch in der Corona-Krise

Die Importorganisationen des Fairen Handels haben Schritte eingeleitet, um ihre Produzenten in den Ländern des globalen Südens zu unterstützen: Vorauszahlungen, Abnahmegarantien und finanzielle Zuschüsse sollen den Produzenten helfen, die Pandemie zu überstehen. Durch die Schließung der Weltläden ist jedoch der Absatz der fair gehandelten Waren stark zurückgegangen. Nun haben die Fairhandels-Importeure eine gemeinsame Online-Plattform eingerichtet, auf der ihre Produkte bestellt werden können: www.aktion-fairsorgung.de. Außerdem öffnet der Weltladen in Aalen an zwei Tagen vor Ostern zum Verkauf von Lebensmitteln. Mittwoch, 8. April, Samstag, 11. April., jeweils 9 bis 12 Uhr.

Osterlicht To-go für daheim

Wohl zum ersten Mal in der Geschichte der Christenheit sind in diesem Jahr gottesdienstliche Versammlungen nicht möglich.  In der evangelischen Stadtkirche in Ellwangen wird am frühen Morgen des Otersonntags in einer österlichen Feier die Osterkerze entzündet und brennt dann während der Öffnungszeit der Kirche am Ostersonntag und am Ostermontag. Das teilen sie in einer Pressemeldung mit. In der Basilika St. Vitus brennt ebenfalls während der Ostertage die Osterkerze. In beiden Kirchen stehen Stumpenkerzen mit Ostersymbolen bereit, mit deren Hilfe das Symbol des österlichen Sieges in Form einer brennenden Kerze mit nach Hause genommen werden kann, um daheim Ostern zu feiern.
Die evangelische Kirchengemeinde Ellwangen und katholische Seelsorgeeinheit Ellwangen laden alle Gemeindeglieder ein, bei ihrer Osterfeier daheim in virtueller Gemeinschaft die Ökumenische Osterandacht mit Pfr. Windisch und Pfr. Schuster mitzufeiern.

Sie finden sie ab Karsamstag auf den Internetseiten der evangelischen Kirchengemeinde unter www.kirche-ellwangen.de und der katholischen Seelsorgeeinheit Ellwangen unter se-ellwangen.drs.de

Der Warenverschenktag wird auf November verschoben

Schwäbisch Gmünd. Der Warenverschenktag wird wegen Corona vom 25. April auf den 21. November verschoben. Das teilt das Tauschnetz-Bumerang mit. Viele haben bereits ihre Sachen zum Verschenken bereitgestellt, um es wie jedes Jahr seit 2003 in die Schwerzerhalle zu bringen, wo andere, die es gebrauchen können wieder mitnehmen – nach dem Motto "Verschenken statt wegwerfen". 
Das Tauschnetz Bumerang verschiebt die liebgewonnene Aktion aus gegebenem Anlass auf Samstag, 21. November und bittet die Sachen nicht wegzuwerfen, da im November wieder viele Menschen in die Schwerzerhalle kommen werden, die Sachen gebrauchen können. Angenommen werden: Kleidung, Schuhe, Schmuck, Accessoires, Bücher, Spielsachen, Kinderwägen, Bilder, Sportgeräte, Bettwäsche, Vorhänge, Geschirr, Töpfe, Küchenutensilien, Dekoartikel, Nähutensilien, Taschen, Koffer und vieles mehr.
Was nicht angenommen werden unter anderem Feuerlöscher, Skier, Flüssigkeiten, Blumentöpfe, Kosmetik, Elektrogeräte, Trockenblumen. 

Meldungen vom 4. April:

Am Samstag (4. April) meldet das Landratsamt Ostalb weitere 15 neue Corona-Fälle im Ostalbkreis. Damit steigt die Gesamtzahl aller Fälle auf 644. Des Weiteren wurden insgesamt 281 aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 359 gemeldet. Ein Rückgang von 21. Allerdings hat sich die Zahl der Todesfälle von zwei auf vier verdoppelt (Stand 4. April).

Meldungen vom 2. April: 

Aalen: Notbetreuung in den Osterferien für Schüler der Klassenstufe 1 bis 6 ganztägig eingerichtet

Die Stadt Aalen bietet gemeinsam mit den Aalener Schulen in den Osterferien vom Montag, 6. April bis Sonntag, 19. April eine Ferienbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 6 an. Die Betreuung wird in Kooperation von Lehrkräften aller Aalener Schulen und pädagogischen Fachkräften der städtischen Jugendhäuser realisiert. Mit der Greutschule in Aalen, dem Schülerhaus Welland in Hofherrnweiler und der Braunenbergschule in Wasseralfingen wurden drei dezentrale Standorte für die Osterferien-Notbetreuung gewählt. Die Betreuungszeiten erstrecken sich von 7 bis 17 Uhr an allen Ferientagen. An den Feiertagen und am Wochenende findet keine Betreuung statt. Die Bringzeiten sind täglich von 6.45 Uhr bis 9 Uhr. Eine Abholung der Kinder kann ab 13 Uhr erfolgen. Die Verpflegung ist von den Schüler selbst mitzubringen.
Die Stadt Aalen hat mit allen 24 Schulen auf ihrer Gemarkung ein zentrales Anmeldeverfahren für die Familien organisiert. Unter der Telefonnummer 07361 52-1251 oder unter amt-fuer-soziales@aalen.de beim Amt für Soziales, Jugend und Familie erhalten Eltern weitere Auskünfte und können sich ab sofort anmelden. 
 

Saisoneröffnung auf Schloss Fachsenfeld verschoben

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation kann die geplante Saisoneröffnung auf Schloss Fachsenfeld leider nicht  am 13. April stattfinden. "Die Gesundheit unserer Gäste und unserer Mitarbeiter stehen selbstverständlich an erster Stelle", so Dr. Roland Schurig, Geschäftsführer der Stiftung Schloss Fachsenfeld. Deshalb müssen Schloss und Park bis mindestens 19. April geschlossen bleiben. 

Erster COVID-19-Fall in der LEA Ellwangen 

In der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) Ellwangen (Ostalbkreis) wurde ein 32-jähriger Bewohner aus Ghana bei einem Test positiv auf SARS-Cov-2 getestet. Der infizierte Bewohner wurden sofort innerhalb der LEA in einem vorbereiteten isolierten Quarantäne-Bereich untergebracht. Dort wird er abgetrennt von den übrigen Bewohnerinnen und Bewohnern mit Verpflegung versorgt. Die Person zeigt bisher nur milde Symptome und wird medizinisch überwacht.

Sechs Kontaktpersonen von Dienstleistern in der LEA, die Kontakt mit dem Bewohner hatten, wurden unter häusliche Quarantäne gestellt.

Ostalbkreis richtet Spendenprojekt auf Gut-fuer-die-Ostalb.de ein

„Unterstützungsbedarf gibt es sicherlich noch an vielen Stellen. Deshalb hat das Landratsamt Ostalbkreis jetzt auf der Spendenplattform www.gute-fuer-die-ostalb.de ein Spendenprojekt eingerichtet“, informiert Landrat Klaus Pavel. Unterstützt werden sollen mit den Spendengeldern Menschen oder Einrichtungen, die im Zuge der Corona-Krise unverschuldet und unversehens in Not geraten oder etwa ganz konkrete Sachmittel benötigen. Gespendet werden kann online über die Spendenplattform „Gut für die Ostalb“.
Wer nicht die Möglichkeit hat online zu spenden, kann dies auch direkt unter Angabe des Verwendungszwecks „Ostalbhelden gegen Corona“ auf das Konto des Landratsamts Ostalbkreis bei der Kreissparkasse Ostalb, IBAN: DE52614500500110000347, SWIFT-BIC: OASPDE6A tun.

Am 9. April 2020 ab 15:00 Uhr verdoppelt die Kreissparkasse Ostalb übrigens Spenden auf „Gut für die Ostalb“ bis 10.000 Euro. 

Aufruf zum Nähen von Nasen-Mund-Masken in Ellwangen

Auch in Ellwangen haben sich nun Ehrenamtliche gefunden, die Nasen-Mund-Masken für soziale Einrichtungen und Pflegedienste in Heimarbeit nähen. Einer der ersten, die Masken herstellen, ist der Krankenpflegeverein Schönenberg. Die Initiative „Auf die Masken, fertig, los…“ hat zum Ziel Einrichtungen mit Bedarf und ehrenamtliche Näher*innen in und um Ellwangen zusammenzubringen und lädt alle, die mitmachen wollen, dazu ein. Die Initiative verschickt ein Schnittmuster für Masken, nach dem alle Näher*innen in Ellwangen produzieren können. Telefonnummer der Initiative „Auf die  Maske, fertig, los…“: 07961/98 68 062 (AB), E-Mail: info@ellwangen-unverpackt.de

Meldungen vom 1. April: 

Am Mittwoch (1. April) meldet das Landratsamt Ostalb einen zweiten Todesfall im Ostalbkreis. Ingesamt gibt es aktuell 560 Corona-Fälle. Das sind 46 Fälle mehr als am Dienstag (31. März). Des Weiteren wurden insgesamt 202 aus der Isolation entlassen. Aktive Fälle werden derzeit 356 gemeldet.

 Keine Gebühren für Musikschule Aalen im April

Die Stadt Aalen wird auch für die Musikschule Aalen den Gebühreneinzug für den Monat April vorläufig nicht vornehmen. „Momentan sind 1.600 Kunden bei der Musikschule mit über 2.000 Unterrichtseinheiten an unserer Musikschule registriert“, sagt deren Leiter Christoph Wegel. Das Kollegium der Musikschule bietet derzeit sehr viele alternative Unterrichtsformen an. Die unterschiedlichsten digitalen Medien werden angewandt, um den Schülern und Schülerinnen die Freude am Musizieren weiterhin zu ermöglichen.

IG Metall Jugend Ostalbkreis kämpft für sichere Ausbildungsplätze, sichere Vergütungen und Perspektiven

„In der momentanen Situation drohen mehrere Unternehmen mit der Kündigung von  Auszubildenden und erhöhen den Druck auf die Bundespolitik den §19 BBiG auszusetzen, der die Fortzahlung der Ausbildungsvergütung bis zu 6 Wochen bei Ausfall der Ausbildung  sichert. Damit hätten Auszubildende im Falle der Kurzarbeit bis zu 40% weniger Vergütung“, so Jugendsekretär Alexander Relea-Linder. „Wir fordern die Bundesregierung auf, Lösungen zu erarbeiten, die keine Minderung der  Ausbildungsvergütung zur Folge haben. Vorhaben diese ohne Ausgleich zu kappen, bringt  Auszubildende in finanzielle Notlagen, welche wir als Gewerkschaftsjugend stark verurteilen“, kommentiert Alfing Betriebsrat Alexander Pohl. „Insgesamt plädieren wir für die Erhaltung der 6 Wochen Fortzahlung der Ausbildungsvergütung und für die Erhaltung der Ausbildungsplätze in vollem Umfang. Betriebe, die durch Krisen vor der gezwungenen Entscheidung stehen, Auszubildenden aufgrund der finanziellen Belastung kündigen zu müssen, müssen staatliche Förderungen erhalten um nachhaltig die duale Ausbildung und Perspektiven junger Beschäftigter zu sichern“, so Relea-Linder abschließend.

Ehrenamtskoordination

Bei der Ehrenamtskoordination durch die Stadt werden Ehrenamtliche dorthin vermittelt, wo Sie am ehesten gebraucht werden. In Krisenzeiten kommt eine wunderbare Eigenschaft und Schatz unserer Gesellschaft verstärkt zum Vorschein und zum Tragen: das Ehrenamt. Viele Menschen interessieren sich zurzeit für verschiedene Formen und Ausprägungen des Ehrenamts. Das ist bewundernswert und verdient unseren Respekt. Die Stadt Aalen hat einen Aufruf an die Bürgerschaft gestartet. Daraufhin haben sich viele Menschen gemeldet, die sich ehrenamtlich engagieren wollen.Um dieses Potential bestmöglich nutzen zu können, bietet die Stadt nun Organisationen, Vereinen und Institutionen, die in dieser Zeit möglicherweise vermehrt auf ehrenamtliches Engagement angewiesen sind, eine Vermittlung von interessierten Personen an.

Wenn Sie als Verein oder Organisation auf der Suche nach helfenden Händen sind, dann melden Sie sich gerne unter Telefon: 07361 52-1882 oder E-Mail: quartiersmanagement@aalen.de

Meldungen vom 31. März:

Hochschule Aalen bietet kostenlose Nachhilfe an

Studierende der Hochschule Aalen machen ein spontanes Hilfsangebot. Schülerinnen und Schüler können sich mit ihren Fragen und Problemen bezüglich ihrer Schularbeiten bei der Hochschule melden. Für verschiedene Fächer stehen Ansprechpartner bereit: Mathematik, Physik, Naturwissenschaft/Technik, Statistik, Wirtschaft, Chemie oder Informatik. „Bereits am Gymnasium hatte ich Chemie als Leistungskurs, weshalb ich mich auch gut wieder auf alten Schulstoff einstellen kann“, sagt Anja Göttinger, Chemie-Studentin an der Hochschule. Ziel ist es, dass die Studierenden den Schülerinnen und Schülern bei ihren Problemen helfen, Fragen beantworten und gemeinsam zu einer Lösung finden. Interessierte können sich auf dem Portal unter www.hs-aalen.de/nachhilfe anmelden und sagen, wo sie Unterstützung brauchen. Dazu muss nur ein kurzes Formular ausgefüllt werden. Anschließend meldet sich eine Studentin oder ein Student, um zu helfen. Die Kontakte können je nach individueller Absprache telefonisch, per E-Mail oder über Video-Chat erfolgen.  

Schwäbisch Gmünd: PH-Studierende starten Online-Angebot für Kinder

Um Familien in Zeiten der Corona-Krise aktiv zu unterstützen, haben Studierende der Pädagogischen Hochschule (PH) Schwäbisch Gmünd ein Online-Angebot für Kinder eingerichtet. Dabei erhalten die Kinder ab Mittwoch, 1. April, jeden Morgen ab 8 Uhr neue Ideen, was sie zuhause mit und ohne Medien machen können. 

 

Meldungen vom 30. März: 

Am Montagabend (30. März) meldet das Landratsamt Ostalb 494 Corona-Fälle. Das sind 26 Fälle mehr als am Sonntag (29. März). Des Weiteren wurden insgesamt 129 aus der Isolation entlassen. Derzeit gibt es 365 aktive Fälle. Einen weiteren Todesfall gab es nicht (Stand 30. März).

Handwerk: Aufträge statt Kurzarbeit

In einem Offenen Brief fordern CDU-Stadtrat Marius J. Bader und Michael Bader, Obermeister der Maler - und Lackiererinnung, von Stadt und Landkreis, nun rasch Aufträge an das Handwerk zu vergeben. „Investitionen statt Kurzarbeit“ müsse das Motto lauten. In dem Brieffträge an Landrat Pavel, OB Thilo Rentschler und die Gemeinderatskolleginnen und -kollegen beschreiben sie die aktuelle Situation im Handwerk: Man sei für das schnelle Finanzpaket in der Corona-Krise dankbar. Kredite, Stundungen und Zuschüsse könnten bei kurzfristigen Liquiditätsproblemen und vorübergehendem Umsatzausfall den Betrieben helfen.

Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Ostalbkreises bietet Beratung an

Auf Grund der Ausbreitung des Coronavirus können zahlreiche Menschen nicht zur Arbeit, die Kinder können nicht in Kindergärten und Schulen und öffentliche Einrichtungen wie Schwimmbäder und Kultureinrichtungen sind geschlossen. Dazu kommt, dass Familien aufgefordert sind, im häuslichen Umfeld zu bleiben und unnötige soziale Kontakte zu vermeiden. Diese Verbote schränken in erheblichem Ausmaß unser Sozialleben und unsere Gemeinschaft ein. Aber einzig mit diesen Einschränkungen können wir die sozialen Kontakte verringern und verhindern, dass das Virus sich ungehindert verbreitet. Die Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Ostalbkreises möchte ihr Beratungsangebot zur Verfügung stellen. Über die Telefonnummer 07361 503-1473 und die E-Mail-Adresse corona-familienberatung@ostalbkreis.de stehen die Teammitglieder der Beratungsstelle als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung. „Bitte teilen Sie in einer E- Mail Ihr Anliegen und Ihre Sorgen mit sowie eine Telefonnummer, unter der wir Sie dann zurückrufen können“, informiert Astrid Hark-Thome, die Leiterin der Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Landratsamts Ostalbkreis.

Teilhabe-Beratung per Telefon, Mail und Post

Aufgrund der Corona-Krise bietet die EUTB® Ostalb aktuell keine Beratungen im Büro oder bei Ratsuchenden zu Hause an. Ebenfalls entfällt die wöchentlich stattfindende offene Sprechstunde in Aalen vorerst. Trotzdem ist das Team der EUTB® Ostalb weiterhin da: Ratsuchende können sich wie gewohnt telefonisch unter 07361/99974-80 und -81, per E-Mail an info@eutb-ostalb.de oder per Post an EUTB® Ostalb, Ziegelstraße 27, 73431 Aalen melden. Auf diesen Wegen ist die EUTB® Ostalb von Montag bis Donnerstag von 9 – 17 Uhr und freitags von 9 – 15 Uhr zu erreichen. Weitere Informationen findet man auf der Webseite www.eutb-ostalb.de.“ 

DAK-Gesundheit unterstützt Firmen und Selbstständige im Ostalbkreis

Die DAK-Gesundheit unterstützt jetzt Unternehmen und Selbstständige im Ostalbkreis, die wegen der Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Betroffene können die Stundung ihrer Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung beantragen.

Einzige Voraussetzung ist, dass die finanziellen Schwierigkeiten auf die Corona-Krise zurückzuführen sind. Dafür sind keine Nachweise nötig – es genügt ein formloser Antrag, in dem der Schaden glaubhaft dargestellt wird. „Die Corona-Krise stellt uns alle vor ungeahnte Schwierigkeiten“, sagt Andree Rump, Chef der DAK-Gesundheit in Aalen. „Jetzt ist die Zeit für Solidarität und schnelles Handeln. Daher ist es uns wichtig, unbürokratisch zu helfen.“
Gestundet werden können derzeit die Beiträge für März und April. Wenn die Auswirkungen der Corona-Krise darüber hinaus andauern sollten, bittet die Kasse die Unternehmen im Ostalbkreis, sich erneut zu melden. Selbstständige im Ostalbkreis können die Stundung ebenfalls formlos beantragen. Zusätzlich bietet die DAK-Gesundheit ihnen an, die Beiträge zu reduzieren. Das ist für alle Selbstständigen möglich, die noch nicht in der niedrigsten Beitragsstufe eingestuft sind. Auch hierfür reicht ein formloser Antrag.„Alle Informationen zur Stundung von Beiträgen gibt es auf unserer Homepage unter www.dak.de/beitragsstundung.“

Meldungen vom 29. März: 

Am Sonntag (29. März) teilt das Landratsamt mit, dass ein 83-Jähriger im Zusammenhang mit Corona im Ostalbkreis gestorben ist. Des Weiteren gibt es aktuell 468 Corona-Erkrankte, 84 aus der Isolation Entlassene und 384 aktive Fälle. (Stand 29. März)

Meldungen vom 27 März: 

Am Samstagabend meldet das Landratsamt Ostalb 422 Corona-Fälle. Das sind 32 Fälle mehr als am Freitag (27. März). 

Solidarität und Geduld gefordert

Am vergangenen Wochenende haben Landrat Klaus Pavel, Klinik-Vorstand Prof. Dr. Ulrich Solzbach, die Dekane sowie alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Ostalbkreis in einem gemeinsamen und eindringlichen Appell alle Bürgerinnen und Bürger gebeten, die Vorgaben von Land und Bund zur Eindämmung der Corona-Krise einzuhalten. Seit vergangenem Montag erst gilt bundesweit ein erweitertes Kontaktverbot, an das sich viele, aber leider immer noch nicht alle halten.

Die Fälle im Ostalbkreis

Am Freitag (27. März) meldet das Landratsamt Ostalb 390 Corona-Fälle im Ostalbkreis. Das sind 42 Fälle mehr als am Vortag. Zusätzlich teilt das Landratsamt in einer Pressemeldung mit, dass bei rund 2000 Personen in den drei Corona-Testzentren ein Abstrich entnommen und analysiert wurden.

53 Patienten konnten inzwischen als gesund aus der häuslichen Isolation entlassen werden. Von ebenfalls rund 2000 Personen, die als Infizierte oder Kontaktpersonen ersten Grades in häuslicher Isolation waren, konnten rund 830 die Isolation bereits beenden.

In den Kliniken Ostalb sind 32 Patienten stationär auf der Isolierstation aufgenommen zur Klärung eines Corona-Verdachts, davon drei auf der Intensivstation. Bestätigte Corona-Fälle liegen sieben auf der Isolierstation, davon vier auf Intensiv.

Allgemeinverfügung zur häuslichen Isolation

Das Landratsamt Ostalbkreis informiert darüber, dass an diesem Freitag, 27. März, eine Allgemeinverfügung des Landkreises zur häuslichen Isolation von Corona-Infizierten und Kontaktpersonen ersten Grades erlassen wurde. Die Allgemeinverfügung tritt am Samstag, 28. März, in Kraft.

Kostenlose Digital-Angebote bei der Stadtbibliothek

In Zeiten von Corona bietet die Stadtbibliothek Aalen erstmals die Möglichkeit, über ein Online-Formular einen Büchereiausweis zu beantragen und zunächst bis 31. Mai kostenlos ihre digitalen Angebote zu nutzen. Wer keinen Bibliotheksausweis hat, kann jetzt bis 30. April 2020 über ein Online-Formular auf  www.stadtbibliothek-aalen.de einen „Bleib-daheim-Ausweis“ für eine kostenlose und zeitlich befristete Nutzung dieser digitalen Angebote beantragen. 

Limesmuseum digital erleben

Auch wenn das Limesmuseum gerade geschlossen ist, bieten gleich drei neue digitale Produktionen einen interessanten und umfassenden Einblick in das neu geschaffene Römermuseum in Aalen, dem größten Museum am UNESCO Welterbe Limes in Deutschland. Alle drei Produktionen sollen natürlich Lust machen, das neue Museum nach Wiedereröffnung zu besuchen.  Die digitalen Einblicke finden Sie unter www.aalen.de/limesmuseum

Hotline vom Landratsamt bei emotionalen Belastungen während Corona

Der Geschäftsbereich Gesundheit des Landratsamts Ostalbkreis hat eine Hotline eingerichtet, bei der sich Betroffene telefonisch Hilfe und Unterstützung holen können, wenn sie sich den emotionalen Belastungen, die mit der Corona-Infektion einhergehen, nicht mehr gewachsen fühlen.

Die Hotline ist ab 30. März 2020 von Montag bis Freitag von 10:00 bis 14:00 Uhr unter der Telefonnummer 07361 503-1919 mit einer psychologischen bzw. ärztlichen Fachkraft besetzt.

Wasserpreisanpassung in Gmünd verschoben

Die Stadtwerke Gmünd vermelden, dass sie die geplante Wasserpreisanpassung um einen Monat. verschieben. Damit unterstützt der regionale Energieversorger die Gmünder Bürgerinnen und Bürger, aber auch regionale Unternehmen. Hier geht's zum Artikel. 

Vorerst keine Beiträge in den Kindertagesstätten in Lorch

Nach Rücksprache mit den Evangelischen Kirchengemeinden Lorch und Weitmars sowie Waldhausen und der Katholische Kirchengemeinde Lorch werden die Kindergartenbeiträge  für den Monat April für alle Einrichtungen ausgesetzt. Wie es im Mai weitergeht, wird noch besprochen und zu gegebener Zeit bekanntgegeben. Im Moment gibt es in Lorch eine Notgruppe, die auch von den berechtigten Kindern besucht wird.

Meldungen vom 26. März: 

Am Donnerstag meldet das Landratsamt Ostalb 348 Corona-Fälle im Ostalbkreis. Damit ist die Anzahl im Vergleich zum Vortag um 54 Fälle gestiegen.

Corona - Spezielle Telefonnummer für Patienten, die "entisoliert" werden

Wie das Landratsamt Ostalbkreis mitteilt geht es täglich mehr Corona-Patienten besser und sie  können aus der häuslichen Isolation entlassen werden. Auch bei vielen Kontaktpersonen läuft die Isolationsfrist aus. Da es immer wieder Fragen der Betroffenen zum richtigen Vorgehen bei der „Entisolierung“ gibt, bietet das Landratsamt speziell für diesen Personenkreis eine Telefon-Hotline an: 
(07361) 503-1128 und -1129 (täglich ab 27. März 2020), E-Mail: entisolierung@ostalbkreis.de

Für Menschen in Corona-Not

Die Einschränkung des öffentlichen und privaten Lebens ist ein Ausnahmezustand, von dem niemand abschätzen kann, wie lange er noch andauern wird. Deshalb haben sich die Katholischen Dekanate Ostalb und Heidenheim mit der Caritas Ost-Württemberg zusammengetan, um Menschen in Corona-Not, aber auch in anderen Fällen, direkte Hilfe anzubieten. Das teilen sie in einer Pressemeldung am Donnerstag mit. 

„Wir starten eine Telefonaktion, bei der wir sowohl im sozialen, als auch im seel-sorgerlichen Bereich Gespräche anbieten“, beschreiben Markus Mengemann, Regionalleiter der Caritas Ost-Württemberg sowie die beiden Dekane Robert Kloker (Ostalb) und Professor Dr. Sven van Meegen (Heidenheim).
In den Caritas-Zentren in Aalen, Heidenheim und Schwäbisch Gmünd laufen die Fäden zusammen.

Die Telefone sind von Montag bis Freitag zwischen 9 und 13 Uhr besetzt. „Wir hören uns das Anliegen an und vermitteln dann zu einer unserer Fachkräfte aus den sozialen Diensten oder in die Seelsorge“, erklärt Markus Mengemann.

Ab sofort geht das Gesprächsangebot von Kirche und Caritas an den Start. Obwohl sich alle bewusst seien, dass der direkte, persönliche Kontakt nur schwerlich zu ersetzen sei, wollen die kirchlichen Einrichtungen verlässlich da sein für alle, die Hilfe brauchen.

Info: Kontaktlos in Kontakt – Die Telefonaktion von Kirche und Caritas
Caritas-Zentrum Aalen: 07361-80642-40
Caritas-Zentrum Heidenheim: 07321-3590-0
Caritas-Zentrum Schwäbisch Gmünd: 07171-104200

Auch die Seelsorgeeinheit Limeshöhe bietet eine Telefonseelsorge

In dringender Not unter den Nummern: 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222

Auch die Internetseelsorge unterstützt und berät in schwierigen Situationen. Diese Form der Onlineberatung ist vertraulich und die Daten sind geschützt durch ein sicheres Webmailsystem. Das Angebot wendet sich an alle, die Fragen zu ihrem Leben und Glauben haben und über Schwierigkeiten und Probleme mit jemandem per Mail in Kontakt kommen möchten: www.internetseelsorge.de

Bauarbeiten gehen weiter

Die Republik geht ins Home-Office, aber auf Baustellen laufen viele Arbeiten weiter: Trotz drastischer Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie arbeitet die Baubranche im Ostalbkreis mit einem Großteil ihrer Kapazität weiter.

Schulkindbetreuung in Gmünd

Vergleichbar zu den Regelungen bei den Gebühren für die Kindertagesstätten wird nun die Stadt Schwäbisch Gmünd auch für das Bezahlangebot in der Schulkindbetreuung verfahren. Als vorläufige Sofortmaßnahme gilt deshalb für die Schulkindbetreuung: Die Stadt Schwäbisch Gmünd zieht die Elternbeiträge für den Monat April 2020 vorerst nicht ein. Bis eine landesweite Regelung kommt bzw. bis abzusehen ist, ob die Einrichtungen ggf. noch länger geschlossen werden müssen, wird der Rechnungslauf dafür gestoppt. Zu beachten ist dabei, dass die Abbuchung des aktuellen Monats immer erst zum Ende des Monats erfolgt. Das heißt, die Abbuchung für den Monat April würde erst Ende April erfolgen. Der Monat März wird derzeit noch regulär abgebucht; eine Abbuchung erfolgt in den nächsten Tagen. Mit dem Mittagessenangebot wird in gleicher Weise verfahren. Einzelabrechnungen von Essen erfolgen logischerweise nicht, da kein Essen bestellt wurde.

Aussetzung der Kindergartenbeiträge in Essingen

Wegen der Corona-Pandemie setzt die Gemeinde Essingen den Gebühreneinzug für den Monat April für die Kindergärten, die Kinderkrippe und die Musikschule zunächst aus. Mit dieser Entscheidung sollen die Eltern und Gebührenzahler in dieser schwierigen Situation unterstützt werden.

Meldungen vom 25. März: 

Am Mittwochabend meldet das Landratsamt Ostalb 294 Corona-Fälle im Ostalbkreis. Das sind 45 Fälle mehr als am Vortag.

Aussetzung der Kindergartenbeiträge in der Ev.Kirchengemeinde Lorch und Weitmars 

Die Ev.Kirchengemeinde Lorch und Weitmars setzt die Kindergartenbeiträge für den Monat April aus. Damit kommt sie einer Empfehlung des Ev. Landesverbands für Kindertagesstätten nach. Wie es im Mai weitergehe, werde bekanntgegeben, wenn dies geklärt sei. Aktuell finde eine Notgruppe statt, die von  berechtigten Eltern und Kindern genutzt werde. Ob die Kindertagesstätten nach dem 19. April wieder öffnen oder nicht wird rechtzeitig bekannt gegeben. 

Diakonische Bezirksstellen sind per Telefon, Mail und Post erreichbar

Der Diakonieverband Ostalb ist derzeit mit all seinen Fachdiensten erreichbar. Das teilt der Verband am Mittwochnachmittag mit. Über die Zentrale Telefonnummer der Diakonischen Bezirksstellen sind die Beraterinnen und Beratern der Fachdienste von Sozial- und Lebensberatung, Schuldnerberatung, Kurberatung, Schwangeren-und Schwangerschaftskonfliktberatung, Suchtberatung, diakonische Flüchtlingsarbeit und Migrationsberatung erreichbar. Kontaktaufnahme ist auch per E-Mail und Post möglich.
- in Aalen unter (07361)  37051-0,  
- in Schwäbisch Gmünd unter (07171) 104 684–0 und 
- die Migrationsberatung in Schwäbisch Gmünd unter (07171) 68745 
jeweils zu den üblichen Öffnungszeiten oder unter info@diakonieverband-ostalb.de . 
Die Außenstellen Bopfingen, Ellwangen, Oberkochen und Lorch  sind bis auf weiteres geschlossen.

Weitere Informationen unter www.diakonieverband-ostalb.de 

Einziehung der Kindergartengebühren für Ende März ausgesetzt 

Die Gemeinde Gschwend sowie die Evangelische Kirche Gschwend werden auf Grundlage der heute bekanntgewordenen Empfehlung des Gemeindetags Baden-Württemberg den Einzug der Elternbeiträge und Kindergartengebühren für den Monat April aussetzen. Eine abschließende Entscheidung über die Erhebung dieser Zahlungen wird zu einem späteren Zeitpunkt getroffen.

Der Bundesverband der Maschinenringe e. V. startet gemeinsam mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die Online-Plattform www.daslandhilft.de. Die Plattform stellt den Kontakt zwischen Landwirten und Bürgerinnen und Bürgern her, deren bisheriger Erwerb aufgrund der Corona-Krise weggefallen ist, um sie für Pflanz- und Erntearbeiten in der Landwirtschaft zu ver-mitteln. Über eine regionale Suche finden Landwirte und Helfer zusammen. Die Plattform ist seit Montag online und steht bundesweit zur Verfügung. Es werden keine Registrierungs- oder Vermittlungsgebühren erhoben. Ziel ist eine schnelle, kostenlose sowie vor allem zuverlässige Hilfe und Vermittlung von Menschen, die Hilfe brauchen und die Hilfe bieten.  

Meldungen vom 24. März:

Am  Dienstagnachmittag (24. März) meldet das Landratsamt Ostalbkreis 249 Corona-Fälle im Ostalbkreis - 48 Fälle mehr als Montag.

Spenden gehen nach Aalen

Moderator Florian Weber stellt im SWR Wissensquiz „Meister des Alltags" das Alltagswissen prominenter Kandidatinnen und Kandidaten auf die Probe. In „Meister des Alltags“ treten Schauspielerin Alice Hoffmann und Schauspieler Antoine Monot Jr. gegen Moderatorin Enie van de Meiklokjes und Comedian Bodo Bach an – am Montag, 30. März um 22.30 Uhr im SWR Fernsehen.

Mit der erspielten Summe wollen Alice Hoffmann und Antoine Monot Jr. die Organisation „Caritas Ost-Württemberg“ in Aalen unterstützen, die unter anderem Ferienaktionen für finanziell benachteiligte Kinder anbietet. Enie van de Meiklokjes und Bodo Bach spenden ihren Gewinn an den Verein „Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.“, der Ferienfreizeiten für Kinder mit Handicap ermöglicht. 

Kreisärtzeschaft Schwäbisch Gmünd  bildet Krisenstab

Von Seiten der Kreisärzteschaft Schwäbisch Gmünd erfolgte im Rahmen zunehmender COVID 19 Infektionen die Bildung eines ärztlichen Krisenstabes. Dieser tritt täglich in einer Telefonkonferenz zusammen, wie sie mitteilen. Geleitet wird dieser von Dr. Erhard Bode als Kreisärzteschaftsvorsitzender zusammen mit seinem Stellvertreter Dr. Jens Mayer.

Besetzt ist der Krisenstab mit Ärzten aus der Stauferklinik Mutlangen sowie niedergelassenen Hausärzten und Fachärzten aus Schwäbisch Gmünd und seiner Raumschaft. Dr. Bertold Schuler (Notfallpraxisbeauftragter) und Dr. Alexander Stütz (Notfalldienstkreisbeauftragter) als Mitglieder des Kreisärzteschaftsvorstandes dienen als Verbindungsglied zum Gesundheitsamt Aalen, der Stadt Schwäbisch Gmünd, dem DRK Schwäbisch Gmünd, der örtlichen Presse und allen weiteren beteiligten Akteuren. 

Oberstes Ziel der Ärzteschaft Schwäbisch Gmünd und seiner Raumschaft sei es, die Bürgerinnen und Bürger weiter bestmöglich ärztlich zu versorgen.

IHK Ostwürttemberg: Übernimmt Antragsprüfung beim Landes-Soforthilfeprogramm

Für die Prüfung der ab Mittwoch (25. März) von der Landesregierung zur Verfügung gestellten Anträge auf Soforthilfe für Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeiter sowie Freiberufler stellt die IHK Ostwürttemberg ein 13-köpfiges Team im 2-Schichtbetrieb, um möglichst schnell Prüfung und Weiterleitung an die L-Bank sicherzustellen. Das teilt die IHK am Dienstag mit.

Über das von den IHKs im Land kurzfristig eingerichtete Antragsportal können die in der Region rund 20.000 antragberechtigten Betriebe diese einreichen. Die Anträge werden seitens IHK schnellstmöglich geprüft an die L-Bank weitergereicht, sagt IHK Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle. „Denn wir schätzen, dass ungefähr 15.000 Betriebe in der Region von der derzeitig verordneten Schließung betroffen sind. Für diese Betriebe ist die aktuelle Situation dramatisch, es geht um ihre Existenz.“

Auch das allgemeine Beratungs- und Informationsangebot der IHK werde weiter ausgebaut. Das Beraterteam zu allen unternehmerischen und derzeit brennenden rechts- und unternehmenssichernden Fragen wurde verdreifacht. Dazu ist Montag bis Freitag unter (07321) 324-0 eine Hotline geschaltet, unter der sich Betriebe aktuell informieren und beraten lassen können. Beim Thema Kurzarbeitergeld ist die IHK in enger Abstimmung mit der Agentur für Arbeit, und generell stehen die IHKs in Baden-Württemberg im engen Dialog mit allen relevanten Landesministerien. 

Jegliche Fragen können auch an die E-Mail-Adresse info@ostwürttemberg.ihk.de geschickt werden. Auf www.ostwuerttemberg.ihk.de Seitennummer 4738790 stehen zudem auf einer Informationsplattform umfassende und laufend aktualisierte Inhalte zur Corona-Pandemie rund um die Uhr zur Verfügung. „Sehr viele Betriebe sind von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen und können die Folgen für Unternehmen und Beschäftigte noch gar nicht absehen. Bei vielen Fragen kann die IHK aber informieren und weiterhelfen, damit die Krisensituation wenigstens besser gemanagt werden kann“, wissen die IHK-Berater Markus Schmid und Thorsten Drescher aus täglich dutzenden Telefongesprächen.

Kontakt zur IHK Ostwürttemberg: Tel: (07321) 324-0
Mail: info@ostwuerttemberg.ihk.de
Internet: www.ostwuerttemberg.ihk.de, Seitennummer 4738790

Kreishandwerkerschaft Ostalb

Auf Grund der verschäften Maßnahmen gegen das Corona-Virus mussten seit Montag Betriebe vor allem aus dem Bereich Handel und Gastronomie ihren Geschäftsbetrieb vorübergehend einstellen. Die Kreishandwerkerschaft Ostalb stellt in einer Pressemeldung klar: "Handwerksfirmen dürfen weiterhin ihren Betrieb uneingeschränkt fortführen, was den handwerklichen Teil anbelangt." Lediglich der Handel mit Waren durch Ladengeschäfte müsse unterbleiben. Geschlossen sind auch Kosmetik- und Friseurbetriebe. 

Die meisten Handwerksbetriebe, darunter Kraftfahrzeugwerkstätten, Bau und Baunebenbetriebe, Elektrobetriebe, Firmen des Sanitär-Heizung- Klima- und des Metallhandwerks bleiben für die Kunden uneingeschränkt offen. 

Auch der Handel mit zur Reparatur erforderlichen Ersatzteilen sei weiterhin gestattet, teilt die Kreishandwerkerschaft mit. Online-Handel und die Beratung über Telefon und Internet seien weiterhin erlaubt und werden von Betrieben angeboten. Ausdrücklich nicht geschlossen werde der Einzelhandel für Lebensmittel, das heißt für das Handwerk: Bäckereien, Konditoreien, Metzgereien, Optiker und Tankstellen bleiben geöffnet. 

Meldungen vom 23. März:

Am Montagabend (23. März) bestätigt das Landratsamt Ostalbkreis 201 Corona-Fälle im Ostalbkreis. Das sind 21 Fälle mehr als am Vortag. Am Sonntagabend (22. März) waren es 180 Corona-Fälle im Ostalbkreis. 

Heidenheim meldet Todesfall

Am Montagnachmittag meldet das Landratsamt Heidenheim einen ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Landkreis Heidenheim.

Vorgaben für Bestattungen und Trauungen in Gmünd

Schwäbisch Gmünd: Über die bestehenden Vorgaben für Bestattungen und Trauungen hinaus hat das Land nun in einer aktuellen Verordnung vom 21. März die Frage von Bestattungen und Trauungen neu geregelt. In Schwäbisch Gmünd ergeben sich damit über die bestehenden Regeln hinaus folgende Änderungen und Präzisierungen:

Bestattungen:

  • Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete im engsten Familien- und Freundeskreis sind erlaubt, wenn diese Feiern unter freiem Himmel mit nicht mehr als zehn teilnehmenden Personen stattfinden.
  • Bei Aufbahrungen in Leichenhallen und ähnlichen Einrichtungen ist eine Besichtigung der Leiche durch mehrere Personen gleichzeitig untersagt.Bei allen Veranstaltungen müssen die beteiligten Personen die bestehenden, bereits geforderten Maßnahmen zum Infektionsschutz unbedingt eingehalten werden.

Trauungen, Taufen: unaufschiebbare religiöse und öffentliche Zeremonien, wie Taufen und Eheschließungen, sind im engsten Familien- und Freundeskreis mit nicht mehr als fünf teilnehmenden Personen gestattet.

 Initiative: gemeinsam Ärzten helfen

In Zeiten des Coronavirus stehen Ärzte zusammen. Auf www.gemeinsamaerztenhelfen.de  können Zahnärzte ihre Unterstützung anbieten und Arztpraxen können um Unterstützung anfragen. 

Zahnärzte spenden ihre Mundschutze für Arztpraxen, die keine Mundschutze mehr haben oder deren Vorrat zur Neige geht. Lokal bieten sie den Service, ein Paket mit sterilisierten Mundschutzen kostenfrei abzugeben und diese dann gebraucht wieder zurück zu nehmen. Danach werden die Mundschutze erneut sterilisiert. Natürlich muss man nicht warten, bis diese den Sterilisationsprozess durchlaufen haben, sondern bekommt im Tausch sofort neue.  Während die meisten Zahnarztpraxen mit Sterilisationen ausgestattet sind, arbeiten viele Arztpraxen, aufgrund des normalerweise geringen Bedarfs mit Einmalprodukten. Hier sieht Dr. Leonhardt eine Chance, schnell und unbürokratisch zu unterstützen. Je schneller sich diese Plattform in ganz Deutschland verbreitet, umso mehr Kollegen können sich gegenseitig helfen. Die ersten Zahnärzte stehen bereits auf der Unterstützer-Liste. 

Wirtschaftsförderung im Ostalbkreis

Das Corona-Soforthilfeprogramm für kleine Betriebe, für das der Landtag am vergangenen Donnerstag die Mittel zur Verfügung gestellt hat, geht jetzt an den Start. Dies teilte Landtagsabgeordneter Winfried Mack mit. Die Landesregierung habe hierzu gestern Abend die notwendigen Beschlüsse gefasst. Spätestens übermorgen könne ein auf der Homepage des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg zu findender Antrag gestellt werden (https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/wirtschaft/informationen-zu-den-auswirkungen-des-coronavirus/).

Nach den Worten von Winfried Mack werden an notleidende Betriebe Zuschüsse ausbezahlt, die nicht zurückbezahlt werden müssen. Betriebe bis 5 Mitarbeiter erhalten 9.000 Euro Soforthilfe. Daneben erhalten Betriebe bis 10 Mitarbeiter 15.000 Euro und Betriebe bis 50 Mitarbeiter 30.000 Euro. „Damit wollen wir Härten, die durch die Zwangsschließung beispielsweise von Ladengeschäften oder Gaststätten entstanden sind, abfedern“, so Winfried Mack. Daneben gebe es zahlreiche weitere Hilfen der L-Bank und des Bundes.

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Aalen und der Innenstadtverein ACA informieren unter der Telefonnummer 07361-52-1180  Gastronomen sowie Handel- und Gewerbetreibende über die Auswirkungen der Verordnung des Landes gegen die Ausbreitung des Coronavirus.  Information zu Hilfsprogrammen und Fördermitteln werden auf der städtischen Homepage gesammelt und Detailfragen zur neuen Verordnung gemeinsam mit dem Amt für Bürgerservice und öffentliche Ordnung geklärt. 
 "Wir möchten mit einer transparenten und schnellen Informationspolitik dazu beitragen, dass negative wirtschaftliche Auswirkungen möglichst begrenzt werden. Dazu stehen wir mit den regionalen Akteuren der Finanzwirtschaft und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ostwürttemberg sowie den Kammern und dem Städtetag in engem Austausch", sagt OB Thilo Rentschler.

Auch der Innenstadtverein Aalen City aktiv (ACA) steht seinen Mitglieder aktiv zur Seite und unterstützt die Betriebe bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen. Der ACA ist zu seinen Geschäftszeiten unter Telefon 07361 52-2521 erreichbar. Das Infotelefon der Wirtschaftsförderung bleibt auch weiterhin von Montag bis Freitag zwischen 9 und 12 Uhr geschaltet. Fragen können auch online gestellt werden, hierfür wurde ein Fragebogen eingestellt.

Meldungen vom 22. März:

Am Sonntagabend (22. März) bestätigt das Landratsamt Ostalbkreis 180 Corona-Fälle im Ostalbkreis. 

Die Zahl der Corona-Testungen war in den vergangenen Tagen insgesamt rückläufig. Im Drive-in-Zentrum auf dem Aalener Greutplatz ließen sich an diesem Wochenende 88 Bürgerinnen und Bürger einen Abstrich entnehmen.

„Für den gemeinsamen Aufruf der kommunalen Familie, der Kliniken Ostalb und der Dekane, der am Freitag online und am Samstag in allen Zeitungen des Kreises veröffentlicht wurde, haben wir große Akzeptanz und viele positive Rückmeldungen erhalten“, betont Landrat Klaus Pavel und lobt die Bürgerschaft des Ostalbkreises: „Sie sind unserem eindringlichen Appell gefolgt und weitgehend zu Hause geblieben. Dies ist ein ermunterndes, solidarisches und verantwortliches Zeichen!“

Weiterhin gelte es jedoch, so der Landrat, wie vom Land Baden-Württemberg verordnet, soziale Kontakte weitgehend zu vermeiden und damit einen sprunghaften Anstieg an Erkrankten zu verhindern. 

Neue Regeln werden auf der Ostalb eingehalten

Weitgehend haben sich die Menschen auf der Ostalb an die Regeln gehalten. So heißt es aus dem Polizeipräsidium Aalen. Beamte waren rund um die Uhr zu Kontrollen unterwegs und haben nur vereinzelt größere Gruppen angetroffen. Seit Samstag, 21. März, ist es unter anderem verboten, sich in Gruppen mit mehr als drei Personen an öffentlichen Plätzen aufzuhalten. 

Meldungen vom 20. März: 

Bis eine Entscheidung bezüglich dem landesweit einheitlichen Umgang abgestimmt und getroffen ist, werden als Sofortmaßnahme die Elternbeiträge für den Monat April 2020 für die Kindergartenkinder- und Schulkindbetreuung bei der Stadt Aalen sowie die Verpflegungspauschale nicht eingezogen. Dies wurde auch mit den größten kirchlichen und freien Träger abgestimmt, teilte die Stadtverwaltung Freitag (20. März) mit.

„Über eine Gesamtlösung dieser Problematik soll zu einem späteren Zeitpunkt landeseinheitlich im Schulterschluss aller Kommunen entschieden werden“, erklärt Oberbürgermeister Thilo Rentschler. Aufgrund der aktuell dynamischen Entwicklungen ist es zunächst wichtig, die Notfallbetreuung in ausreichendem Maße zur Verfügung zu stellen und die Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems bestmöglich zu unterstützen.

Informationen zu den Abos für Bus und Bahn im Ostalbkreis

Zahlreiche Fahrgäste und Eltern wollen derzeit wissen, wie OstalbMobil und der Ostalbkreis mit Zeittickets, Abonnements oder den Eigenanteilen im Schülerverkehr („Ostalb-Abo“) umgeht, wenn man angesichts der Corona-Pandemie für längere Zeit die Busse und Bahnen im Ostalbkreis nicht im gewohntem Umfang nutzen kann. Gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen und dem Land Baden-Württemberg versucht OstalbMobil, eine Lösung zu finden. Fahrgäste werden um Verständnis gebeten, wenn im Hinblick auf die außergewöhnliche Situation für die Beantwortung dieser Frage noch etwas Zeit benötigen, teilen sie in einer Pressemeldung mit. 
Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.OstalbMobil.de.

Appell an die Bürgerinnen und Bürger des Ostalbkreises

In einem gemeinsamen Appel richten sich Landrat Klaus Pavel, Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Ulrich Solzbach (Kliniken Ostalb), Damen und Herren Dekane: Ursula Richter, Ralf Drescher, Robert Kloker, Uwe Altenmüller, die  Oberbürgermeister: Richard Arnold, Thilo Rentschler, Michael Dambacher sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Ostalbkreises an die Bürgerinnen und Büger des Ostalbkreises.

Ein Ausschnitt des Appels: "Die Ausbreitung des Coronavirus stellt unsere Gemeinschaft vor große Herausforderungen. Das Land Baden-Württemberg und die Bundesregierung haben Verbote erlassen, die auch das Leben im Ostalbkreis dramatisch verändern. Zahlreiche von Ihnen können nicht zur Arbeit, die Kinder können nicht in Kindergärten und Schulen, öffentliche Einrichtungen wie Schwimmbäder und Kultureinrichtungen sind geschlossen. Diese Verbote schränken in erheblichem Ausmaß unser Sozialleben und unsere Gemeinschaft ein. Aber nur mit diesen Einschränkungen können wir die sozialen Kontakte verringern und verhindern, dass sich dadurch das Virus ungehindert verbreitet.  Diese einschneidenden Einschränkungen wurden getroffen, um Sie zu schützen. Und es kann im Interesse unserer aller Gesundheit nicht toleriert werden, dass zu viele unter uns die Verbote nicht ernst nehmen. Es ist höchste Zeit, dass wir alle Verantwortung für uns, unsere Angehörigen und für alle Mitbürgerinnen und Mitbürger übernehmen."

"Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kliniken, niedergelassene Ärzte und das Gesundheitsamt Ostalbkreis arbeiten eng zusammen. Unsere Kliniken im Ostalbkreis sind gut vorbereitet und wir haben für freie Kranken- und Pflegebetten gesorgt.  Diese Vorsorge bleibt aber dann ohne Wirkung, wenn noch zu viele unter uns unvernünftig und unbelehrbar davon ausgehen: „Mich trifft es nicht.“ Es kann aber unsere Familienangehörigen, unsere Nachbarn, unsere Arbeitskollegen oder unsere Freunde treffen ... Wir wollen an dieser Stelle aber auch allen herzlich Danke sagen, die für ihre Mitmenschen da sind"

  • Reduzieren Sie Ihre sozialen Kontakte auf das Notwendigste! 
  • Vorratshaltung war und ist in gewissem Maße schon immer sinnvoll. Hamsterkäufe hingegen sind sinnlos und absolut unsolidarisch.

Vorischtsmaßnahmen Aalener Wochenmarkt

Seit Mittwoch (18. März) ist die neue Verordnung des Landes Baden-Württemberg über  infektionsschützende Maßnahmen in Kraft. Um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, wurden Einrichtungen und Geschäfte in großem Umfang geschlossen. Explizit ausgenommen von der Schließung sind u.a.  die Wochenmärkte. Das teilt die Aalener Stadtverwaltung mit. Somit findet der traditionelle Wochenmarkt jeweils mittwochs und samstags in der Aalener Innenstadt wie gewohnt statt.

Bitte sehen Sie von einem Wochenmarktbesuch, wenn Sie sich innerhalb der letzten 14 Tage:

  • in einem Corona-Risikogebiet aufgehalten haben
  • oder Kontakt mit einer infizierten Person hatten
  • oder selbst Krankheitsymptome wie Husten,
  • Fieber, Gliederschmerzen verspüren.
  • Bitte halten Sie ausreichend Abstand zu Umstehenden, es wird ein Mindestabstand von 1,5 m empfohlen. Dies gilt insbesondere für die Warteschlangen vor den Verkaufsständen.

Entscheidungen des Evang. Kirchenbezirks Schwäbisch Gmünd 

Dekanin Ursula informiert über wichtige Entscheidungen der Evang. Landeskirche Württemberg und über Neues, das wächst im Evang. Kirchenbezirk Schwäbisch Gmünd angesichts der Entwicklung der Coronakrise. Der Oberkirchenrat setzt Gottesdienste bis auf weiteres aus. Auch in der Karwoche und an Ostern wird das Evangelium nicht im Predigtgottesdienst der Gemeinde verkündet, sondern in anderer Form, etwa in Hörfunk und Fernsehen oder im Internet. Die Konfirmationstage im April und Mai werden aufgehoben. Die Kirchengemeinderäte können selbst festlegen, welches die für sie geeigneten Ersatztermine sind. Stand heute ist davon auszugehen, dass Zusammenkünfte in Kirchen bis zum 15. Juni 2020 durch die Corona-Verordnung des Landes verboten sind.  Beerdigungen unter freiem Himmel finden im allerengsten Familienkreis statt. 

Abschlüssprüfungen verschoben

Der Beginn aller zentralen schulischen Abschlussprüfungen wird vom bislang vorgesehenen Termin nach den Osterferien auf die Zeit ab dem 18. Mai 2020 verlegt. Das hat Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann nach sorgsamer Abwägung der Gesamtsituation und nach intensiven Gesprächen im politischen Raum und mit den Fachleuten der Schulverwaltung sowie Eltern- und Schülervertretern entschieden. „Die aktuelle Situation und die sehr dynamische Lageentwicklung ist eine besondere Belastung für die Schulleiterinnen und Schulleiter, unsere Lehrerinnen und Lehrer, die Eltern und natürlich die Schülerinnen und Schüler im Land. In diesem Zusammenhang hat auch die Sorge um die anstehenden Abschlussprüfungen an den Schulen weiter zugenommen“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Hier gibt's alle Ersatz-Termine in der Übersicht. 

Aktualisierungen am 19. März:

Am Donnerstagabend (19. März) bestätigt das Landratsamt Ostalbkreis auf Nachfrage 123 Corona-Fälle im Ostalbkreis. 

Der Kreisverband der Linken fordert schnelles Handeln

Der Kreisverband der Linken fordert angesichts der Corona-Krise ein schnelles Handeln. Die Krise sei nicht nur eine extreme Belastung für das Gesundheitssystem, sondern bedrohe auch die Existenz vieler Bürgerinnen und Bürger grundlegend, heißt es in einer Pressemitteilung am Donnerstag (19. März).  So müssten Lohnfortzahlungen für Beschäftigte, staatliche Nothilfen für kleine und mittelständische Unternehmen aber auch Hilfe für beispielweise Gastronomien in und um Aalen, Ellwangen und Gmünd gewährleisten, dass diese nicht am Ende vor dem Aus stehen. Aber auch für Rentnerinnen und Rentner, Selbstständige, Künstlerinnen und Künstler oder Menschen mit niedrigem Einkommen stünden vor einer Extrembelastung und benötigen Hilfe. „Ein Stopp aller Wohnungsräumungen oder Stromsperren sei das Mindeste“, so die Aalener Gemeinderätin Christa Klink.

„Wie ernst die Lage ist, könne man derzeit in der Automobilindustrie sehen. Während in den Angestelltenbereichen überwiegend mit Home-Office reagiert werden kann, bleibt in weiten Teilen der Produktion keine andere Alternative, als die Produktion temporär zu stoppen, um die Beschäftigten im gleichem Maße zu schützen. Beim Kurzarbeitergeld, auf das in der kommenden Zeit viele Beschäftigte und Unternehmen angewiesen sein werden, geht es jetzt um wichtige Details. Die Arbeitgeber bekommen 100 Prozent der Sozialabgaben bei Kurzarbeit erlassen. Mit einem Teil davon muss nun das Kurzarbeitergeld auf 80 bis 90 Prozent aufgestockt werden", kommentiert Kreisrat Alexander Relea-Linder.

PH Schwäbisch Gmünd im Notbetrieb

Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd befindet sich bis vorerst 19. April im Notbetrieb. Das heißt, dass Studierenden, Gästen sowie Besucherinnen und Besuchern der Zutritt zum PH-Campus untersagt ist. Lehrveranstaltungen und Präsenzprüfungen finden nicht statt. Auch die Mensa und die Bibliothek sind geschlossen. Notwendige Servicebereiche bleiben aber weiterhin besetzt. Ausführliche Informationen gibt es unter https://www.ph-sg.de/.

Ausnahmebewilligung

Der Ostalbkreis hat eine „Ausnahmebewilligung zur Beschäftigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern an Sonn- und Feiertagen und für Abweichungen von bestimmten Beschränkungen des Arbeitszeitgesetzes aus Anlass der Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland gemäß § 15 Absatz 2 Arbeitszeitgesetz (ArbZG)“ erlassen, die am Donnerstag, 19. März, in Kraft tritt. Die Ausnahmen sind zeitlich bis zum 30. Juni 2020 befristet.

Die Allgemeinverfügung soll dazu dienen, die Leistungsfähigkeit von Betrieben, Infrastruktur und Einrichtungen sicherzustellen, teilt das Landratsamt mit. Sie regelt, dass Betriebe unter bestimmten Voraussetzungen auch Sonn- und Feiertagsarbeit vorsehen können. So soll etwa der Warentransport von Gütern des täglichen Bedarfs, die zur Eingrenzung, Bekämpfung und Bewältigung der Pandemie eingesetzt werden oder zur medizinischen Behandlung und Versorgung von Patientinnen und Patienten benötigt werden, sichergestellt werden. 

Außerdem regelt die Allgemeinverfügung die Möglichkeit, von der täglichen Höchstarbeitszeit abzuweichen, z. B. für Not- und Rettungsdienste sowie für Feuerwehr, Krankenhäuser und andere Bereiche, deren Arbeitsfähigkeit derzeit als „systemkritische Bereiche“ besonders wichtig ist, wie verschiedene Behörden, Presse, Verkehrsbetriebe, Energie- und Wasserversorgungsbetrieben sowie in Abfall- und Abwasserentsorgungsbetrieben und Landwirtschaft.

Meldungen bis zum 18. März:

Regelungen für Bestattungen und Trauerfeiern in Aalen

Der Friedhofsbetrieb in Aalen wird fortgeführt, jedoch mit Einschränkungen, teilt die Stadtverwaltung am Mittwoch mit. Friedhöfe seien weiterhin zugänglich; Einschränkungen und Empfehlungen gebe es für Bestattungen und Trauerfeiern. 

Bestattungen werden weiterhin abgehalten und können vereinbart werden. Die Stadt Aalen ermöglicht Trauerfeiern im Freien. Sie bittet um Verständnis, dass Trauerfeiern in geschlossenen Räumen zum Schutz vor Infektionen nicht mehr durchgeführt werden. Die Stadt bietet auch an, Urnen kostenlos länger aufzubewahren, um Beisetzungen und Trauerfeiern auch zu einem späteren Zeitpunkt vorzunehmen.

Wichtig sei, dass vor allem auf ältere Bürger und Risikopersonen geachtet wird und vorsorglich unter den Trauernden ausreichend Abstand gehalten wird.

Das Büro am Waldfriedhof ist besetzt, es wird aber um vorherige Terminabsprache gebeten Telefon: (07361) 555600.  Das Büro ist nicht öffentlich zugänglich; in dringenden Fällen kann aber über die Klingel und Freisprechanlage mit dem Bestattungsordner kommuniziert werden. 

Für alle Anfragen stehen die Mitarbeiter des Amts für Umwelt, Grünflächen und umweltfreundliche Mobilität unter der Nummer 07361 52-1602  zur Verfügung. Für die Teilorte wird darum gebeten nach telefonischer Terminvereinbarung in den jeweiligen Ortsschaftsverwaltungen vorzusprechen. 

TÜV Süd sagt Theorie- und Praxisprüfungen ab

TÜV SÜD führt auf Grund der aktuellen Situation ab sofort in Bayern und Baden-Württemberg keine Theorie- und auch keine Praxisprüfungen mehr durch. Diese Festlegung gilt vorerst bis zum 19. April 2020 und wird je nach weiterer Entwicklung entsprechend angepasst.

Stand Montagabend (16.03.2020) waren im Ostalbkreis 52 Bürgerinnen und Bürger an Corona erkrankt, 655 Personen befinden sich als Kontaktpersonen in behördlich verfügter häuslicher Isolation, teilt das Landratsamt Dienstagnachmittag mit. Seit Beginn der Corona-Epidemie bis Montagmittag (16.03.2020) wurden im externen Testzentrum des Gesundheitsamts sowie in der Drive-in-Teststrecke auf dem Aalener Greutplatz 517 Abstriche genommen. 

Telefonhotline des Landratsamts: (07361) 503-1900 und -1901 oder per E-Mail: corona@ostalbkreis.de

Alle öffentlichen Spiel- und Bolzplätze im Stadtgebiet Aalen sind ab sofort gesperrt

Die Stadt Aalen folgt mit diesem Vorgehen den Leitlinien der Bundesregierung zum Kampf gegen die Ausbreitung der  Corona-Infektion. Die Sperrung der Spiel- und Bolzplätze ist leider notwendig, um den engeren Kontakt der Kinder und Jugendlichen zu vermeiden. Durch die Schließung der Kindergärten und Schulen sind viele Kinder und Jugendlichen zu Hause. Die Kinder und Jugendlichen dürfen ins Freie, aber es sollte die bekannten Hinweise (Abstand einhalten, engen Kontakt vermeiden)  eingehalten werden, um eine mögliche Ansteckung zu vermeiden.

Die Eltern werden gebeten die Einhaltung dieser Infektionsschutzmaßnahmen zu kontrollieren und so eine Ansteckung im familiären Umfeld oder Freundes zu vermeiden, insbesondere im Hinblick auf Risikogruppen, wie Großeltern oder Personen mit Vorerkrankungen ist die Einhaltung dieser Vorsichtsmaßnahme von großer Bedeutunge

Außerdem sagt die Stadt Aalen alle Sitzungen der Gremien bis Ende April ab. Betroffen sind Gemeinderat, beschließende Ausschüsse, Ältestenrat, Beratungen zum Radverkehrskonzept, Aufsichtsrat der Stadtwerke und Ortschaftsratssitzungen

 Regelungen für Bestattungen und Trauerfeiern in Aalen

Der Friedhofsbetrieb in Aalen wird fortgeführt, wird aber auch Einschränkungen aufgrund des Corona-Virus haben. Nach wie vor sind alle Friedhöfe zugänglich und können besucht werden. Einschränkungen und Empfehlungen gibt es für Bestattungen und Trauerfeiern. Bestattungen werden weiterhin abgehalten und können vereinbart werden. Die Stadt Aalen ermöglicht Trauerfeiern im Freien. Sie bittet um Verständnis, dass Trauerfeiern in geschlossenen Räumen zum Schutz vor Infektionen nicht mehr durchgeführt werden. Die Stadt bietet auch an, Urnen kostenlos länger aufzubewahren, um Beisetzungen und Trauerfeiern auch zu einem späteren Zeitpunkt vorzunehmen.

Analog zum derzeitigen Betrieb des Rathauses Aalen ist das Büro am Waldfriedhof zwar weiter besetzt, es wird aber um vorherige Terminabsprache gebeten (Telefon: 07361 555600).

Erweiterung systemrelevante Berufsgruppen

Zugang zur Notfallbetreuung haben die sogenannten systemrelevanten Berufsgruppen, diese wurden von der Landesregierung mit der „Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus“ am Montag, 16. März ausgeweitet auf die Bereiche der Arbeitnehmer*innen im Bereich der kritischen Infrastruktur. Sofern beide Erziehungsberechtigte oder der/die Alleinerziehende in Bereichen der kritischen Infrastruktur beschäftigt sind und nicht abkömmlich sind, besteht Anspruch auf eine Notfallbetreuung. Hier gehts zu den Einzelheiten.

Anmeldung für Erstklässer verschoben

Die Stadt Aalen teilt mit, dass wegen der aktuellen Entwicklung der Corona-Infektion der für den 18. März angekündigte Anmeldetermin für Erstklässler bis auf weiteres verschoben werden muss. Die Eltern werden rechtzeitig von den Schulen über den neuen Anmeldetermin informiert. Den Eltern werde empfohlen sich auf den Internetseiten der Schulen zu informieren, falls Sonderregelungen getroffen wurden. 

GOA schließt Ellert und Reutehau

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus setzt die GOA folgende Maßnahmen um:

Ab sofort: Das Verwaltungsgebäude in Mögglingen ist für den Publikumsverkehr geschlossen, E-Mails und Anrufe werden wie gewohnt entgegengenommen.

Altpapier-Vereinssammlungen im Ostalbkreis werden bis zum 31. Mai abgesagt.

Ab 19. März: Alle dezentralen Wertstoffhöfe und die Wertstoffzentren Ellert und Reutehau bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Die mobilen und stationären Problemstoffsammlungen finden bis auf Weiteres nicht statt. Die Abfuhrtermine für Restmüll, Bioabfälle, Gelbe Säcke und Altpapier bleiben laut GOA vorerst bestehen.

Die dezentralen Grüncontainer werden wie gewohnt geöffnet. Die Straßensammlung Grünschnitt und die Abfuhr der Gartentonne werden unverändert durchgeführt.

Rathaus Aalen geöffnet

Aufgrund der jüngsten Entwicklung bei Corona-Infektionen insbesondere im Ostalbkreis hat der Corona-Stab der Stadt Aalen weitere Maßnahmen ergriffen, um die Funktionsfähigkeit der Stadtverwaltung und der Rathäuser in den Ortschaften aufrecht zu erhalten.

Für dringliche, unaufschiebbare Anliegen wird im Erdgeschoss eine zentrale Antragsannahme eingerichtet, die aber nur nach vorheriger telefonischer Terminabsprache über den Westeingang des Rathauses zugänglich sein wird. Für folgenden Ämter und Anliegen gibt es diese zentrale Antragsannahme: 

  • Bauordnungsamt (bauordnungsamt@aalen.de)
  • Bürgeramt (buergeramt@aalen.de)
  • Standesamt (standesamt@aalen.de)
  • Abteilung für Zuwanderung und Flüchtlinge (auslaenderamt@aalen.de)
  • Wohngeldstelle (nur Antragsannahme) (wohngeld@aalen.de)

Die Einsichtnahme in Planunterlagen laufender Bebauungsplanverfahren / Flächennutzungsplan-Änderungen ist jederzeit zu den folgenden Öffnungszeiten möglich: Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr. Ansonsten können andere Termine vereinbart werden: Telefon: (07361) 52-1511 oder per E-Mail an stadtplanungsamt@aalen.de

Elternbeiträge in Schwäbisch Gmünd ausgesetzt: Vorläufige Regelung für Kitas

In den vergangenenTagen, haben viele Eltern, Leitungen und Träger nachgefragt, welche Regelung in Schwäbisch Gmünd bezüglich der Elternbeiträge für die Zeit der coronabedingten Schließung der Kindertagesstätten geplant ist.

Laut heutiger (Stand 17. März) Auskunft des Städtetages soll eine einheitliche Empfehlung zur Handhabung zu einer„Gebührenregelung für die Zeit der Schließung der Kitas“ für alle Kommunen in Baden-Württemberg versandt werden, teil die Gmünder Stadtverwaltung imt. Der Versand der Empfehlung wird nach Einschätzung der Stadtverwaltung allerdings noch einige Zeit in Anspruch nehmen, da in diesem Zusammenhang ein möglicher Ersatz für den Gebührenausfall durch das Land Baden-Württemberg vorab geklärt werden sollte.

Als vorläufige Sofortmaßnahme gilt für die städtischen Kindertageseinrichtungen in Schwäbisch Gmünd daher, dass die Stadt die Elternbeiträge für den Monat April 2020 so lange nicht einziehen wird, bis eine landesweite Regelung kommt bzw. bis abzusehen ist, ob die Einrichtungen gegebenenfalls noch länger geschlossen werden müssen. Mit der Verpflegungsgeldpauschale wird dabei in gleicher Weise verfahren.

Experte aus der Region beim SWR

Bei der Sondersendung "Zur Sache BW" zum Thema Corona-Virus spricht Dr. med. Christian Riethe  aus Bopfingen. Beginn am Donnerstag, 19. März, ist um 20.15 Uhr im SWR.

Jobcenter und Arbeitsagenturen sind weiter für Kunden da

Um in der aktuellen Lage die wichtigsten Dienstleistungen erbringen zu können, konzentrieren sich die Arbeitsagenturen und Jobcenter (gemeinsame Einrichtungen) auf die Bearbeitung und Bewilligung von Geldleistungen. Das vermeldet das Jobcenter am Dienstagvormittag.

Aufgrund der aktuellen Lage haben die Behörden für alle Kundinnen und Kunden von Jobcentern (gemeinsame Einrichtungen) und Arbeitsagenturen folgende Informationen:

Persönliche Vorsprachen: Die Möglichkeit zum persönlichen Kontakt in unseren Dienststellen bleibt für Notfälle bestehen. Eine Arbeitslosmeldung kann auch telefonisch erfolgen. Ein Antrag auf Grundsicherung kann formlos in den Hausbriefkasten der Dienststelle eingeworfen werden. Alle persönlichen Gesprächstermine entfallen ohne Rechtsfolgen. Sie müssen diese Termine nicht absagen, Sie müssen diesbezüglich auch nicht anrufen. Sie können Anträge formlos per Mail oder über unsere eServices (www.arbeitsagentur.de/eServices) stellen oder in den Hausbriefkasten einwerfen. Es entstehen Ihnen keine Nachteile, wenn Sie nicht persönlich vorsprechen.

Die persönliche Vorsprache bei Arbeitslosmeldung in den Arbeitsagenturen entfällt vorläufig. Sie können die Meldung telefonisch vornehmen. Außerdem finden Sie: Anträge auf Arbeitslosengeld I unter www.arbeitsagentur.de/eservices und Weiterbewilligungsanträge für die Grundsicherung unter https://www.arbeitsagentur.de/arbeitslos-arbeit-finden/arbeitslosengeld-2

Da die telefonischen Kapazitäten aufgrund des erwarteten sehr hohen Anrufaufkommens auch technisch verstärken müssen und dies einige Tage in Anspruch nehmen wird, kann die Erreichbarkeit vereinzelt eingeschränkt sein. Keine finanziellen Nachteile, die Leistungsgewährung wird sichergestellt:  Wenn jetzt Termine entfallen oder persönlicher Kontakt nicht möglich ist, entstehen für  Kundinnen und Kunden keine finanziellen Nachteile. 

Barmer schließt Servicestellen

Zum Schutz vor Corona: Barmer schließt alle Geschäftsstellen. Eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung werde über das Telefon, via E-Mail und Internet gewährleistet - Übersicht über alle Kontaktmöglichkeiten: www.barmer.de/a000002

 KKH schließt alle Servicestellen

Aufgrund der Ausbreitung der Corona-Epidemie schließt die KKH Kaufmännische Krankenkasse ab 17. März bundesweit ihre Servicestellen. „Für unsere Kunden sind wir weiterhin gut erreichbar über Telefon, E-Mail und Internet.“ Die kostenfreie Servicerufnummer der KKH ist rund um die Uhr geschaltet: 0800 5548640554. Die E-Mail-Adresse lautet service@kkh.de. Zum Thema Coronavirus gibt es zudem umfangreiche Informationen auf der Internetseite: kkh.de/coronavirus

 

IKK classic schließt Servicecenter im Land 

Zum Schutz vor dem Corona-Virus schließt die Innungskrankenkasse (IKK) classic ab Dienstag, 17. März, bis auf Weiteres alle ihre Servicecenter. Diese unternehmensweite Entscheidung betrifft ebenfalls alle Standorte in Baden-Württemberg, auch hier in der Region. Der normale Geschäftsbetrieb der IKK classic läuft weiter. Versicherte und Partner können sich über Telefon, Post oder E-Mail beziehungsweise über die Online-Filiale an die Krankenkasse wenden. Auch ohne persönlichen Kundenkontakt werden alle Kundenanliegenschnell bedient. 
 

Montag, 16.3 : Öffentliches Leben wird eingeschränkt

Die Landesregierung hat am Montag (16. März) eine Rechtsverordnung nach dem Infektionsschutzgesetz beschlossen. Diese gilt sofort und wird das öffentliche Leben für die Menschen in Baden-Württemberg in vielen Bereichen stark einschränken. Ministerpräsident Winfried Kretschmann: „Die Zahl der infizierten Menschen im Land steigt weiter stark. Gleichzeitig gelingt es uns aktuell sehr gut, alle erkrankten Menschen medizinisch bestmöglich zu versorgen. Um dies auch in den kommenden Wochen sicherzustellen, müssen wir die Ausbreitung des Virus noch stärker verlangsamen.  Die Verlangsamung ist unser oberstes Ziel – und deshalb haben wir heute weitere entschiedene Maßnahmen beschlossen. Ich bin mir bewusst, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern damit einiges abverlangen. Aber nur so können wir die Krise mit geeinter Kraft bewältigen.“

Kretschmann und Lucha appellierten noch einmal eindringlich an die Bürgerinnen und Bürger des Landes, sich an die Verordnung zu halten und von sich aus alle nicht unbedingt notwendigen Sozialkontakte einzustellen.

Bleiben Sie wenn möglich zu Hause, meiden Sie größere Menschenmengen, ziehen Sie sich zurück, achten Sie auf räumliche Distanz.

Nur so werde es gelingen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Hierfür trage jede und jeder Einzelne Verantwortung.

Die Verordnung regelt neben der bereits kommunizierten Schließung mit wenigen Ausnahmen von Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen und Hochschulen auch das Betriebsverbot folgender Einrichtungen:

  • Kultureinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Museen, Theater, Schauspielhäuser, Freilichttheater,
  • Bildungseinrichtung jeglicher Art, insbesondere Akademien und Fortbildungseinrichtungen, Volkhochschulen
  • Kinos
  • Schwimm- und Hallenbäder, Thermalbäder, Saunen,
  • Fitnessstudios und sonstige Sportstätten in geschlossenen Räumen,
  • Volkshochschulen und Jugendhäuser,
  • öffentliche Bibliotheken,
  • Vergnügungsstätten
  • Prostitutionsstätten

Auch Spielplätze werden geschlossen. Das verkündet Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montagabend.

Alle Besuche in Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen, Dialyse-Einrichtungen und Tageskliniken sind ab sofort bis auf Weiteres verboten. Ausnahmen sind nur bei erkrankten Kindern, in Teilen der Psychiatrie und zur Sterbebegleitung unter Auflagen erlaubt. In Alten- und Pflegeheimen sowie stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sind Besuche nur mit Erlaubnis der Einrichtungsleitung und unter Schutzvorkehrungen möglich.

In einer Pressekonferenz erläutert Oberbürgermeister Thilo Rentschler weitere Maßnahmen zu Schulschließungen und zur Notfallbetreuung. 

Notprogramm der Abtei Neresheim und der Klosterpfarrei Neresheim

Nach Anhörung des Konvents der Abtei Neresheim und des Kirchengemeinderats der Klosterpfarrei Neresheim stellt Konventualprior und Klosterpfarrer Pater Albert Knebel OSB am 16. März ein Notprogramm vom 16. März nachmittags bis vorläufig Montag, 20. April abends, fest. Die Gemeindemesse an Sonntagen und Feiertagen um 8.30 Uhr fällt daher bis einschließlich Sonntag, 19. April aus. Die Kar- und Osterliturgie werden ohne die Gemeinde gefeiert. Auch die Konventgottesdienste, das heißt die Heilige Messe und das Stundengebet werden versucht beizubehalten, allerdings ganz ohne die Gemeinde. Für das stille Gebet oder die Besinnung wird die Abteikirche jedoch jeden Tag von ca. 10 Uhr bis ca. 17 Uhr geöffnet.

DHBW Heidenheim geschlossen

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Heidenheim wird voraussichtlich bis einschließlich 19. April geschlossen sein. Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme, um der Ausbreitung des Coronavirus entgegen zu wirken. In dieser Zeit sind die Beschäftigten der DHBW Heidenheim nur sehr eingeschränkt telefonisch erreichbar. Wir bitten Sie deshalb, Ihre gewohnten Ansprechpersonen per E-Mail zu kontaktieren. Die Kontaktdaten sind unter www.heidenheim.dhbw.de zu finden. Von der Schließung ist auch der Lehrbetrieb betroffen. Der Präsenzlehrbetrieb bleibt unterbrochen. Online- und Selbststudium sind weiterhin möglich. Der Prüfungsbetrieb in Form von Präsenzprüfungen wird eingestellt. Präsenzprüfungen, wie beispielsweise Klausuren, werden abgesagt und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Schriftliche Prüfungsleistungen wie Studienarbeiten, Projektarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten können in Abstimmung mit den Studiengangsleitungen fortgesetzt werden. Auch die Bibliothek und die Labore der DHBW Heidenheim sind geschlossen.

Telefonsprechstunde mit Roderich Kiesewetter MdB

Angesichts der aktuellen Lage bzgl. der Corona-Krise erreichen mich zahlreiche Anfragen von Bürgerinnen und Bürger. Deshalb biete ich eine Telefonsprechstunde an und bin am Donnerstag, 19. März von 10.00-14.00 Uhr unter der Nummer 07361- 941561 für alle Bürgerinnen und Bürger aus dem Wahlkreis Aalen-Heidenheim erreichbar. „Ich möchte Ihnen angesichts der angespannten Lage gerne Fragen beantworten und Ihre Anregungen aufnehmen.“, so Wahlkreisabgeordneter Roderich Kiesewetter.

Landkreisverwaltung schließt alle Dienststellen

Noch am Sonntag gibt das Landratsamt bekannt, dass die Landkreisverwaltung des Ostalbkreises und am Montag, 16. März und am Dienstag, 17. März 2020 alle Dienststellen der Landkreisverwaltung schließt. Dies gilt auch für die Zulassungs- und Führerscheinstellen. Kunden, die dort bereits für Montag oder Dienstag einen Online-Termin vereinbart hatten, werdennach Möglichkeit direkt informiert. Hier gibt's alle Infos zu den Schließungen. 

Schulen und Kitas bereits am Montag geschlossen

Ab Montag, 16. März, bleiben alle Kinderbetreuungseinrichtungen sowie Schulen auf dem Stadtgebiet Aalens geschlossen. Diese Regelung wurde in Abstimmung mit der Landkreisverwaltung sowie mit dem Kultusministerium vom Verwaltungsstab Corona der Stadt unter Vorsitz von OB Thilo Rentschler im Dialog mit den Schulen und den Trägern der Betreuungseinrichtungen beschlossen. Eine Notbetreuung für Kinder von Eltern, die in systemrelevanten Berufen arbeiten, wird in fünf Kitas und an den Schulen organisiert.Das Amt für Soziales, Familie und Jugend unterhält am Sonntag, 15. März, noch bis 18 Uhr sowie am Montag, 16. März, ab 6 Uhr ein Infotelefon für die Vereinbarung von Kinderbetreuung für Eltern mit systemrelevanten Berufen. Die Telefonnummer dazu lautet 07361 52-1052. An fünf Kitas wird dieses Angebot mit maximal 150 Plätzen eingerichtet.  Alle Informationen zur Notbetreuung finden Sie hier.

Beratungsangebote des Diakonieverbands Ostalb

Der Diakonieverband Ostalb  wird auch in diesen schwierigen Zeiten für Hilfesuchende erreichbar sein.  Zum Schutz aller wird diese Woche die Beratung an den beiden Diakonischen Bezirksstellen in Aalen und Schwäbisch Gmünd für alle Fachdienste telefonisch stattfinden. Besucher werden gebeten nicht direkt in die Beratungsstelle zu kommen. Alle Fachdienste Sozial- und Lebensberatung, Schwangeren-und Schwangerschaftskonfliktberatung, Schuldnerberatung, Suchtberatung, Migrationsberatung sind telefonisch erreichbar.  Sie erreichen uns in Aalen unter 07361/ 37051-0, in Schwäbisch Gmünd unter 07171/104 684 – 0 und die Migrationsberatung unter 07171/68745 jeweils zu den üblichen Öffnungszeiten. Aktuelle Informationen  finden Sie auch unter www.diakonieverband-ostalb.de

Diozöse setzt Sonntagspflicht aus

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart hat ihre Empfehlungen für den Umgang mit Gottesdiensten in der Corona-Krise überarbeitet und massiv verschärft. So sind alle öffentlichen Eucharistiefeiern und anderen Gottesdienste bis einschließlich 19. April abgesagt. Die Sonntagspflicht ist für diesen Zeitraum ausgesetzt. Die Kirchen in der Diözese bleiben aber geöffnet, um Gläubigen die Möglichkeit zum Gebet zu geben. Die Absage bis 19. April gilt auch für alle Veranstaltungen kirchlicher Träger.

Sicherheitsmaßnahme bei Go-Ahead

Go-Ahead informiert: Automatische Türöffnung aktiviert- Die Türen der FLIRT-Fahrzeuge werden ab sofort an allen Verkehrshalten zentral geöffnet. Die Öffnung der Türen erfolgt einige Sekunden nach Stillstand des Zuges am Bahnsteig. Das Betätigen der Türtaster ist aktuell nicht mehr notwendig.In den Zügen von Go-Ahead Baden-Württemberg gelten die bekannten Hinweise zur Gesundheitsvorsorge des Robert-Koch-Instituts. Gründliches Händewaschen gehört dazu wie auch die umgehende Entsorgung benutzter Taschentücher.

AOK schließt Kundencenter

Die AOK schließt ab sofort alle KundenCenter für den Publikumsverkehr und betreut die Versicherten verstärkt telefonisch und per E-Mail. Hier hat die Krankenkasse ihre Kapazitäten aufgrund der außergewöhnlichen Situation aufgestockt. Die KundenCenter bleiben für den Publikumsverkehr vorerst bis zum 31. März geschlossen. Die Kontaktdaten, mit denen die Versicherten weiterhin mit Ihrer AOK Baden-Württemberg in Verbindung bleiben können, sind auf der Website www.aok.de/bw/ hinterlegt.

Schul- und Kitaschließungen

In Abstimmung mit dem Landratsamt und den Trägern der Betreuungseinrichtungen wird die Stadt Aalen in Abstimmung mit dem Landkreis am Montag, 16. März, alle Kitas im gesamten Stadtgebiet Aalen schließen. Die Stadt Aalen hat zu einem weiteren Pressegespräch am morgigen Sonntag eingeladen. Es wird dabei um die aktuellen Entwicklungen der Corona-Infektion und Maßnahmen der Stadt gehen. Am Wochenende habe die stadtinterne Arbeitsgruppe Corona weitere Schritte in die Wege geleitet, um die Funktionsfähigkeit des Stadtverwaltung und der Hilfsdienste zu gewährleisten.

Das Landratsamt meldet am Samstagnachmittag (14.3) eine aktuelle Zahl der Covid-19-Erkrankten im Ostalbkreis. Stand 14.14 Uhr gibt es  27 Corona-Fälle im Ostalbkreis.

Wer wegen Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus die Notfallnummer 116 117 anruft, muss diese Nummer unbedingt – ohne Vorwahl - vom Festnetz aus wählen. Darauf weist die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg hin. Anrufe von einem Mobiltelefon werden aus technischen Gründen über ein bundesweites Call-Center geleitet, das wegen des großen Andrangs jedoch völlig überlastet ist. Bei Anrufen vom Festnetz ist die Erreichbarkeit der Notfallpraxen gewährleistet.
 Auf keinen Fall sollen besorgte Bürgerinnen und Bürger eine der im Land eingerichteten Zentralen Annahmestellen für einen Corona-Abstrich direkt aufsuchen, sondern am Wochenende und abends immer vorher erst Kontakt vom Festnetz aus über die Notfallnummer 116 117 aufnehmen. Unter der Woche sind die Hausärzte die erste Anlaufstelle.

Corona-Anlaufstelle beim Klinikum Heidenheim eingerichtet

Im Hinblick auf den zu erwartenden Anstieg von Corona-Erkrankungen wurde vom Landratsamt Heidenheim, der Kassenärztlichen Vereinigung und dem Klinikum Heidenheim eine CORONA-Anlaufstelle geschaffen. Diese wurde auf dem Klinikgelände im Bereich des Parkplatzes aufgebaut. Sie löst ab Montag die ehemalige Waldkirche in Heidenheim ab, die bis zum vergangenen Wochenende nochals Testungsstelle für Verdachtsfälle im Landkreis Heidenheim zur Verfügung stand. Die CORONA-Anlaufstelle wird zunächstals Abstrichstelle genutzt und ist von Montag bis Freitag von 18 bis 20 Uhr und am Wochenende von 10 bis 16 Uhr geöffnet. 

Rund 50 Abstrichentnahmen wurden am ersten Tag  im neu eingerichteten Testzentrum am Aalener Greuplatz getätigt.

Reiserückkehrer sollen auch ohne Sympome zwei Wochen zu Hause bleiben

Das baden-württembergische Gesundheitsministerium schließt sich der Empfehlung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn an, dass Reiserückkehrer aus der Schweiz, Italien und Österreich auch ohne Krankheitssymptome soweit möglich bis zu zwei Wochen zu Hause bleiben sollen.

Außerdem macht das Landratsamt Ostalbkreis darauf aufmerksam, dass das Robert-Koch-Institut die Corona-Risikogebiete inzwischen auf Tirol und Madrid/Spanien erweitert hat. Dies bedeutet, dass Rückkehrer aus diesen Gebieten - wie schon zuvor die Südtirolrückkehrer - vorsorglich zwei Wochen zu Hause bleiben und ihre sozialen Kontakte soweit wie möglich reduzieren sollen. Sollten bei diesem Personenkreis Krankheitssymptome auftreten, bitte beim Gesundheitsamt unter 07361 503-1900 melden.

Wie der Konventualprior Pater Albert am Samstag mitteilt, wird die Gemeindemesse im Kloster Neresheim für einige Wochen ausgesetzt. Gleichzeitig sollen die die Konventgottesdienste, d.h. die Gottesdienste der Mönchsgemeinschaft  im Kloster Neresheim, zwar weiter abgehalten, aber für einige Wochen keine Teilnehmer von außen zugelassen werden. 

Zudem empfiehlt die evangelische Landeskirche in Württemberg ihren Gemeinden, ab sofort und bis auf weiteres auf Gottesdienste zu verzichten. 

In der Gemeinde Böbingen sind ab sofort bis vorläufig 5. April alle öffentlichen Einrichtungen der Gemeinde geschlossen (Ausnahme: Notbetreuung). Am Montag ist noch Schulunterricht, aber es gibt kein Mittagessen und keine Schulbetreuung mehr. In dringenden Fällen sind im Rathaus Terminvereinbarungen möglich. Bestehende Termine halten werden aufrecht erhalten. Telefonisch (Zentrale: 07173 185600) ist die Gemeinde weiterhin erreichbar.

Schulen im Ostalbkreis können ab Montag schließen

Das Landratsamt Ostalbkreis teilt außerdem am Samtag mit, dass Schulen im Ostalbkreis bereits ab Montag schließen können. Den Schülerinnen und Schülern sollten laut Kultusministerium am Montag,16. März lediglich noch in geeigneter und angemessener Weise Lerninhalte, Lernpläne oder Aufgaben zusammengestellt und weitergegeben werden. Deshalb können im Ostalbkreis jetzt all diejenigen Schulen ab Montag,16. März schließen, die dies bereits am gestrigen Freitag, 13. März organisiert und erledigt haben. Hier geht's zum Artikel. 

Der Aalener OB Rentschler äußert sich in einer ersten Stellungnahme zu den Beschlüssen der Landesregierung, Schulen und Kitas ab Dienstag zu schließen: „Wir werden die Beschlüsse komplett umsetzen, auch wenn wir uns etwas gewundert haben, dass diese erst ab Dienstag gelten“, so der OB. Die Stadt werde zudem fünf Notkindertagesstätten einrichten mit Platz für insgesamt rund 150 Kinder. Diese sollen zunächst ausschließlich für Kinder sein, deren Eltern im Gesundheitswesen arbeiten. Damit soll sicher gestellt werden, dass diese Einrichtungen ihre Arbeit weiterhin tun können.

Sollten Betreuungsplätze übrig sein, werde die Stadt diese an Kinder von Eltern vergeben, die eine so genannte systemrelevante Tätigkeit haben.

Über das Wochenende wird der Krisenstab der Stadt kontinuierlich daran arbeiten, dass das Leben in der Stadt aufrechterhalten werden kann.

  • Die vhs Aalen wird ab heute, 13.März bis einschließlich 19. April ihren Kursbetrieb pausieren, das meldet die vhs Aalen. 
  • Bis zum 16. März wird bei den Profis des FCH ausschließlich individuelles Training und kein Mannschaftstraining stattfinden. 
  • Evangelische Gesamtkirchengemeinde Schwäbischer Wald: Alle Veranstaltungen, Gruppen und Kreise (z.B. Chorproben, Kinder- und Jugendgruppen, Konfirmandenunterricht) finden ab Montag, den 16. März bis vorerst 05. April 2020 (Palmsonntag) in den Kirchengemeinden nicht mehr statt. Hiervon sind auch die Sonntagsgottesdienste betroffen. Hier gehts zur Liste der Veranstaltungsabsagen.

Änderungen im Busverkehr wegen Coronavirus 

Zur Eindämmung des Coronavirus ruft OstalbMobil in Abstimmung mit dem Ostalbkreis alle Busunternehmen im Ostalbkreis dazu auf, den Vordereinstieg in den Bus einzustellen und die Fahrgäste aufzufordern, an den hinteren Türen ein- und auszusteigen. Diese Vorsichtsmaßnahme dient dazu, die Ansteckungsgefahr für Fahrgäste und das Fahrpersonal zu reduzieren. Im Bus werden keine Tickets mehr verkauft. Die Fahrgäste werden gebeten, Zeitkarten und Tageskarten im Vorverkauf zu erwerben. Diese Regelung gilt bis auf weiteres. 

Ab Dienstag Ferienfahrplan

Das Verkehrsaufkommen im Busverkehr und auch im Schienenverkehr wird wegen dem Wegfall des Schülerverkehrs deutlich zurückgehen. Zudem sind auch weitere Einschränkungen bei Arbeitgebern zu erwarten. Vor diesem Hintergrund ist es erforderlich, das Angebot im Busverkehr zu reduzieren und dem Bedarf an nicht Schultagen anzupassen. Auf Vorschlag des Verbundes OstalbMobil erfolgt daher in Abstimmung mit der Genehmigungsbehörde beim Landratsamt Ostalbkreis ab Dienstag, 17. März der Wechsel vom Schulfahrplan auf den Ferienfahrplan. Diese Fahrpläne sind an den Haltestellen und den weiteren Informationsmedien verfügbar. Zusätzliche Fahrten werden gegenenfalls örtlich bekannt gegeben.

Hygienemaßnahmen beachten

OstalbMobil ruft alle Fahrgäste in Bus und Bahn dazu auf, in den öffentlichen Verkehrsmitteln den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Gesundheitsbehörden zu folgen und Hygienemaßnahmen einzuhalten. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.OstalbMobil.de .

12 Corona-Fälle im Ostalbkreis

Wie die Landkreisverwaltung mitteilt, wurden dem Gesundheitsamt heute im Lauf des Tages fünf weitere Corona-Erkrankungen vom Landesgesundheitsamt gemeldet. Die Zahl der positiv getesteten Coronafälle im Kreis erhöht sich damit auf zwölf.

Ein U16-Spieler aus dem "Hartmann NachwuchsLeistungsZentrum" des 1. FC Heidenheim 1846 ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilt der Verein am Donnerstag, 12. März, in einer Pressemitteilung mit. 

Die Verantwortlichen des Württembergischen Fußballverbandes (wfv) haben am Donnerstag, 12. März, entschieden, den Spielbetrieb ab sofort bis einschließlich 31. März 2020 komplett auszusetzen. Diese Regelung betrifft alle Ligen unterhalb der Oberligen Baden-Württemberg, und zwar in allen Altersklassen. 

Laut Mitteilung des Landesgesundheitsamts sind seit Mittwoch, 11. März,  insgesamt sieben Personen im Ostalbkreis positiv auf das Coronavirus getestet worden. Es seien also am Mittwoch zwei weitere Personen hinzugekommen. Die beiden neuen Patienten haben sich bereits in häuslicher Isolation befunden, da sie sogenannte „Kontaktpersonen ersten Grades“ von positiv Getesteten waren.

Prof. Dr. Ulrich Solzbach, Vorstandsvorsitzender der Kliniken Ostalb, informierte am Mittwoch, 11. März, über den bisherigen Verlauf der Corona-Epidemie, ausgehend von den Anfängen in China über die aktuellen Entwicklungen in Italien bis zum Stand in Deutschland und im Ostalbkreis. Solzbach zeigte sich - wie im Übrigen auch andere führende Virologen in Deutschland - davon überzeugt, dass langfristig rund 70 Prozent der Weltbevölkerung mit dem Coronavirus konfrontiert würden. Die allermeisten Menschen hätten vermutlich nur leichte Symptome.

Ziel müsse es in jedem Fall sein, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, damit Patienten mit schwereren Verläufen adäquate medizinische Versorgung erhalten könnten. Es sei grundsätzlich anzuraten, enge persönliche Kontakte in den nächsten Wochen auf ein Minimum zu reduzieren, um die Infektionskurve abzuflachen.

Der Landrat verwies in diesem Zusammenhang auf Erlasse aus dem baden-württembergischen Kultusministerium und aus dem Wissenschaftsministerium, die für Schulen, Kindergärten und Hochschulen eindeutige Hinweise geben. So haben inzwischen die Hochschulen des Landes den Beginn des Sommersemesters auf 20. April hinausgeschoben. Auch Baden-Württemberg wird - so eine Mitteilung aus dem Sozialministerium - in einer Verordnung regeln, dass Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden abzusagen sind. Vor diesem Hintergrund nahm die Frage des Umgangs mit Veranstaltungen auf kommunaler Ebene im Ostalbkreis breiten Raum ein.

Der Technologiekonzern Zeiss hat am Mittwoch, 11. März, bestätigt, dass eine Mitarbeiterin am Standort Oberkochen positiv auf den Coronavirus COVID-19 getestet wurde. Die Mitarbeiterin befindet sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Sie hatte nach Rückkehr aus dem Skiurlaub in Österreich Symptome der Erkrankung festgestellt und sich daraufhin an ihren Arzt gewandt. Der Arbeitsmedizinische Dienst von Zeiss sowie weitere Experten für die Umsetzung von Präventions- und Epidemiemaßnahmen sind im ständigen Austausch mit den Behörden und setzen deren Empfehlungen und Anweisungen um. Hier geht's zum Artikel.

Wie die Landkreisverwaltung mitteilt, hat das Landesgesundheitsamt heute am frühen Abend (10. März 2020) eine weitere Coronainfektion im Ostalbkreis bestätigt. Bei einem Mann aus dem Ostalbkreis, der aus Südtirol zurückkam und bereits vorsorglich zu Hause war, fiel der Coronatest positiv aus.

Am Montag (10. März) teilt das Gesundheitsministerium mit, dass eine Absage von Großveranstaltungen empfohlen wird. Hier geht's zu unserer Liste der abgesagten Veranstaltungen im Ostalbkreis.

Inzwischen wurden vom Geschäftsbereich Gesundheit des Landratsamts insgesamt 224 Nasen-Rachen-Abstriche vorgenommen und an das Landesgesundheitsamt in Stuttgart zur Analyse weitergegeben. Davon waren drei positiv. Momentan stehen lediglich noch sechs Testergebnisse aus – alle anderen 215 Ergebnisse waren negativ. Am Sonntag, 8. März, hat der Geschäftsbereich Gesundheit weitere Abstriche durchgeführt.

Die Corona-Hotline der Landkreisverwaltung wurde am Wochenende (8. März) weiterhin nachgefragt, verzeichnet aber insgesamt weniger Anrufe. Aus den Kliniken wird ähnliches gemeldet: Der Betrieb an der St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen hat sich eingependelt. Am Ostalb-Klinikum Aalen und am Stauferklinikum in Mutlangen herrscht reger Betrieb, der aber nicht mit Corona zusammenhängt. In den Telefonzentralen der Kliniken gehen nach wie vor Anfragen wegen Corona ein, insgesamt sind die Anrufer zunehmend besonnener.

Die Lage an den Schulen

An den Schulen in Trägerschaft des Ostalbkreises werden insgesamt 23 Lehrerinnen und Lehrer entsprechend den Vorgaben des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport vorsorglich nicht zum Unterricht kommen und unnötige Kontakte vermeiden. Angesichts von insgesamt 919 Lehrkräften an den Schulen des Kreises kann der Personalausfall kompensiert und das Unterrichtsangebot aufrechterhalten werden.

Drei Frauen in Bopfingen hatten Kontakt zu den Ellwangerinnen, die positiv auf CoVid-19 getestet wurden. Die Frauen selbst seien nicht positiv getestet worden, stünden aber in häuslicher Isolierung, sagt Bürgermeister Dr. Gunter Bühler.

Aufgrund einer Empfehlung des Innenministeriums Baden-Württemberg schließt das Landratsamt Ostalbkreis für externe Besucher bis auf Weiteres seine Cafeteria im 5. Stock des Aalener Landratsamts in der Stuttgarter Straße 41 und bittet die Gäste um Verständnis für diese Maßnahme.

Außerdem sollten Kunden der Landkreisverwaltung verstärkt von der Möglichkeit Gebrauch machen, Termine bei den Dienststellen des Ostalbkreises vorab telefonisch oder per E-Mail zu vereinbaren. Besonders wird auf den Service hingewiesen, den die Zulassungs- und Führerscheinstellen des Landratsamtes zur Online-Terminvereinbarung anbieten: www.ostalbkreis.de, Rubrik Online-Service.

Der geplante Start von „James Bond 007 - Keine Zeit zu sterben“ am 2. April, wurde weltweit um ein halbes Jahr verschoben. Der Kinopark in Aalen gibt auf der Facebookseite bekannt: "Bitte gebt uns hier etwas Zeit, um das kommende Procedere mit den bereits verkauften Tickets auszuarbeiten."

Südtirol ist jetzt auch Corona- Risikogebiet, das meldet das Robert-Koch Institut am Donnerstagabend (5. März). Damit wird Reiserückkehrern auch aus diesem Gebiet offiziell empfohlen, zu Hause zu bleiben. Reisende aus Baden-Württemberg, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in Südtirol aufgehalten haben, sollten – unabhängig von Symptomen - unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit vorläufig zu Hause bleiben. Reisende, die aus einem Risikogebiet wie Südtirol kommen und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall entwickeln, sollten umgehend telefonisch die Hausarztpraxis kontaktieren oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 anrufen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Risikogebiete sind laut RKI solche Gebiete, bei denen eine fortsetzende Übertragung des Coronavirus von Mensch zu Mensch vermutet werden kann.


Aufgrund der nach wie vor intensiven Nutzung wird die Hotline des Fachbereichs Gesundheit beim Landratsamt Heidenheim auch am Wochenende fortbestehen. Die Ansprechpersonen aus diesem Bereich sind durchgehend von 9 Uhr bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 07321 321-2600 erreichbar. Damit will die Landkreisverwaltung dem Bedarf der Rat suchenden Bürger im Zusammenhang mit dem Coronavirus auch am Samstag und Sonntag gerecht werden.


Gleiches gilt für die Ansprechstelle beim Landratsamt Heidenheim für die Einschätzung von geplanten Veranstaltungen. Diese ist unter der Telefonnummer 07321 321-7777 zu erreichen.
Von Montag bis Freitag ist die Erreichbarkeit beider Hotlines wieder durchgehend von 8 bis 18 Uhr gewährleistet.

Wie die Heidenheimer Zeitung am Donnerstag (5. März) mitteilt, wird am Heidenheimer Klinikum ab sofort und bis auf Weiteres nicht mehr ambulant operiert.

Der Ostalbkreis hat weitere bestätigte Coronafälle. Das bestätigt das Sozialministerium am Mittwochabend. Die beiden infizierten Frauen (38 Jahre und 33 Jahre alt) sind Kontaktpersonen der bereits Infizierten 43-Jährigen. Alle drei befinden sich derzeit in häuslicher Isolation. Den ersten Fall hat das Sozialministerium am Dienstagabend mitgeteilt. Die 43-jährige Frau aus dem Ellwanger Raum habe zuvor Fastnachtsumzüge in Heinsberg in Nordrhein-Westfalen besucht.

Landrat Klaus Pavel hatte bereits am Dienstagnachmittag (3. März)  während der Sitzung des Sozial-, Gesundheits- und Jugendhilfeausschusses des Kreistags bekannt gegeben, dass es einen ersten Fall im Ostalbkreis gebe. Wie Pavel bei einer Pressekonferenz am Mittwochmorgen bekannt gibt, kommt die Frau aus dem Raum Ellwangen. Ihr Zustand sei stabil und auf dem Weg der Besserung. Derzeit befinde sie sich in häuslicher Isolation. Es wurden bereits Abstriche von allen Kontaktpersonen vorgenommen. Dabei wurden zwei weitere Frauen aus dem Ellwanger Raum positiv gestetet. Eine erkrankte Pflegerin ist an der Ellwanger Klinik beschäftigt. Der Betrieb dort wird eingeschränkt aufrecht erhalten.

Nun werden weitere Infektionsketten geprüft, so der Landrat weiter. Die Kliniken im Kreis seien gut ausgestattet, auch mit Atemschutzmasken und Schutzkitteln, versicherte Pavel auf Nachfrage dieser Zeitung. Man arbeite gut mit den Ärzten in den Kliniken zusammen, die Stationen seien gut vorbereitet.

Corona infiziert Börse

Im Interview gibt Dr. Jürgen Abele, Geschäftsführer der Abele Depotverwaltung GmbH in Aalen, Verhaltenstipps für Anleger in turbulenten Zeiten.

EnBW Ellwangen: keine persönliche Beratung

Wie die Netcom/ EnBW Ellwangen auf ihrer Website meldet, finden aktuell aufgrund der Ansteckungsgefahr keine persönlichen Beratungen an den Standorten in Ellwangen und Biberach statt. Eine telefonische Beratungen erfolgt über die Telefonnummer: 0800 3629 264.

                                                                                                      

Tipps für die Bevölkerung

Zur Vermeidung des Ausbruchs des Coronavirus im Ostalbkreis wird bei begründetem Verdachtsfall die Bevölkerung ausdrücklich darum gebeten vor Besuch einer Praxis, vor Besuch des Geschäftsbereiches Gesundheit des Landratsamtes, vor Besuch der Kliniken oder vor Besuch der Notfall-Praxen am Wochenende dort mit den zuständigen Stellen zuerst telefonisch Kontakt aufzunehmen. In Absprache mit den Ärztinnen und Ärzten werden dann weitere Schritte besprochen und ggf. weitere Maßnahmen eingeleitet.

Bei Verdacht auf eine Ansteckung oder bei vorhandenen Symptomen gelten die folgenden Telefonnummern für den Ostalbkreis als erste Anlaufstelle:
• Zuständiger Hausarzt
• Geschäftsbereich Gesundheit, Landratsamt Ostalbkreis: 07361 503-1900
• Ostalb-Klinikum Aalen: 07361 55-0
• Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd: 07171 701-0
• St. Anna-Virngrund-Klinik: 07961 881-0
Nach Kontakt mit einem Erkrankten oder einer Reise in das Risikogebiet ohne Erkrankungszeichen ist der GB Gesundheit des Landratsamtes der erste Ansprechpartner.

 

Das Landratsamt gibt auf seiner Seite folgende Fragen und Antworten zum Coronavirus:

Wie werden Coronaviren übertragen?

Als ursprüngliche Ansteckungsquelle werden Tiermärkte vermutet. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nachgewiesen.
Die Übertragung erfolgt überwiegend durch Tröpfchen, die insbesondere beim Husten, Niesen oder Sprechen entstehen. Die virushaltigen Tröpfchen schweben in der Luft, können von anderen Menschen eingeatmet werden und gelangen so auf die Schleimhäute der Atemwege.
Auch über Hände, die mit virushaltigen Sekreten in Kontakt gekommen sind, werden die Viren weitergereicht (z.B. beim Händeschütteln). Werden anschließend Mund, Nase oder Augen berührt, können Coronaviren über die Schleimhäute in den Körper eindringen. Eine Übertragung über Stuhl und Urin ist noch nicht sicher nachgewiesen, kann zum momentanen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.

Welche Krankheitszeichen haben Erkrankte?

Typische Symptome sind Fieber, Husten und Atemnot.

Wann bricht die Krankheit aus und wie lange ist man ansteckend?

Die Inkubationszeit beträgt durchschnittlich 1-14 Tage.
Die Ansteckungsfähigkeit beginnt bereits vor dem Auftreten der ersten Krankheitszeichen und dauert während der Erkrankung an.

Was ist bei einer Erkrankung mit den oben genannten Symptomen zu tun?

Bei einer Erkrankung mit den oben genannten Symptomen suchen Sie bitte Ihren Hausarzt auf. Die Hausärzte des Ostalbkreis arbeiten eng mit uns zusammen. Sollten Sie tatsächlich erkrankt sein und Kontakt zu einer erkrankten Person in den letzten 14 Tagen gehabt haben oder aus einem der Risikogebiete eingereist sein, wird der Arzt einen Test auf Coronavirus machen und Ihre Erkrankung an uns mitteilen.

Aktuelle Informationen zu Risikogebieten finden Sie unter dem nachfolgenden Link: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Sollten Sie keinen solchen Kontakt oder eine Reise in das betroffenen Gebiet unternommen haben, ist eine andere Erkrankung, z.B. Influenza wahrscheinlicher. Über eine Testung auf das Coronavirus in einem solchen Fall wird dann im Einzelfall entschieden.
Bis eine sichere Entwarnung gegeben werden kann, müssen Sie als Patient isoliert werden, um die weitere Verbreitung des Virus zu verhindern.

Was ist bei Kontakt mit einem Erkrankten zu tun oder bei stattgehabter Reise in das Risikogebiet?

Sollten Sie wissentlichen Kontakt zu einem Erkrankten gehabt haben oder sollten Sie in den letzten beiden Wochen in dem Risikogebiet gewesen sein, melden Sie sich bitte umgehend beim Gesundheitsamt. Hier wird man Sie zu den weiteren Verhaltensregeln beraten. Der Kontakt zu anderen sollte eingeschränkt werden. Auch hierzu werden Sie informiert. Sie müssen in diesem Fall nicht die Klinik aufsuchen oder dort sogar isoliert werden.

Wie werden Infektionen mit Coronaviren behandelt?

Eine Behandlung gegen das Coronavirus gibt es, wie bei fast allen Viruserkrankungen, nicht.
Wichtig ist es die Symptome zu lindern, das Fieber zu senken und die Ausbreitung des Virus durch geeignete Isolierungsmaßnahmen zu verhindern. Die Behandlung und Isolierung im bestätigten Erkrankungsfall erfolgt im Krankenhaus.

Wer ist mein Ansprechpartner?

Im Erkrankungsfall ist Ihr erster Ansprechpartner der Hausarzt. Er wird aufgrund der Befragung von Ihnen eine Testung auf das Coronavirus in Erwägung ziehen und alle weiteren Schritte mit dem Gesundheitsamt abstimmen.
Bei stattgehabtem Kontakt mit einem Erkrankten oder Reise in das Risikogebiet ohne Erkrankungszeichen ist das Gesundheitsamt Ihr erster Ansprechpartner. Hier werden Sie zum weiteren Vorgehen und zu weiteren Maßnahmen beraten.

Wie kann man eine Erkrankung vermeiden?

Halten Sie sich an die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes. Unnötige Reisebewegungen in das Risikogebiet und ganz China sollten vermieden werden.
Es gelten weiterhin die üblichen Hygienemaßnahmen zum Schutz vor Infektionskrankheiten, die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden:

  • Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg
  • Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dieses nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel; wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte dieses anschließend bei mindestens 60 Grad gewaschen werden.
  • Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen.
  • Erkrankte sollten engen Kontakt zu Anderen möglichst einschränken, auch im häuslichen Umfeld.
  • Vermeiden Sie häufiges Händeschütteln und halten Sie Abstand zu hustenden und niesenden Personen.
  • Berühren Sie so wenig wie möglich mit Ihren Händen die Schleimhäute von Augen, Mund und Nase.

Warum muss ein Erkrankungsfall dem Gesundheitsamt mitgeteilt werden und was passiert mit meinen Daten?

Bei 2019-nCoV gelten die Regelungen des Infektionsschutzgesetzes (§§ 6, 7 IfSG), d.h. ein Verdachtsfall der Erkrankung muss dem Gesundheitsamt gemeldet werden.
Eine bestätigte Erkrankung wird zusätzlich an das Robert-Koch-Institut gemeldet.
Ihre Daten werden vertraulich behandelt und nur im Zusammenhang mit dieser Erkrankung verarbeitet.

Was ist zu tun, wenn ich im Ausland bin und erkranke?

Sollten Sie an Ihrem Aufenthaltsort mit oben genannten Symptomen erkranken, dürfen Sie nicht reisen, solange Sie krank sind. Suchen Sie in diesem Fall nach telefonischer Anmeldung einen Arzt auf. Falls Sie auf dem Rückflug mit den oben genannten Symptomen erkranken, melden Sie sich beim Bordpersonal.

© Gmünder Tagespost 14.08.2020 12:49
977049 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben

Kommentare

Frieder Kohler

(Un-)Sicherheit auf allen Ebenen? Hierzu eine NACH-DENK.und MIT-DENK-Seite durch Jürgen Müller, Facharzt für Innere Medizin / Internistische Intensivmedizin / Rettungsmedizin contra in https://www.badische-zeitung.de/pro-und-contra-sollen-alle-schulen-geschlossen-werden

Merke: Auch Pendeln und Kartenlegen ergeben kein eindeutiges Ergebnis, jeder Tagesanbruch zeigt eine veränderte Umwelt: "Kein Mensch steigt  zweimal in denselben Fluss, denn andere Wasser strömen nach", d.h. der Mensch und der Fluss haben sich verändert! Wir ALLE werden in den vor uns liegenden Monaten (hoffentlich) dazu lernen müssen (Lebens-langes-Lernen: LLL)!

Frieder Kohler

TomTom73 schrieb am 13.03.2020 um 23:46

Glückwunsch, Herr Kohler. Sie haben die esoterische Seite des Virus' voll erkannt. 

Ich wünsche Ihnen viel Ruhe in Ihrer abgeschiedenen Geistesverfassung. 

Bleiben Sie gesund - und beglücken Sie uns weiterhin regelmäßig mit Ihren wohlformulierten Gedanken. 

Liebe Grüße!

Ruhe und Abgeschiedenheit? Schön war´s, verehrte Frau oder geehrter Herr TomTom73 . meine Beiträge sind in Wort, Bild, Schrift und Handeln stets mitten aus dem Leben (Politik und Gesellschaft, Leben und Sterben, Solidarität und Ausbeutung u.v.a.m.) gegriffen und deshalb wäre es schön, wenn Sie mir Beispiele meiner "abgeschiedenen Geistesverfassung" aufzeigen, damit meine "wohlformulierten Gedanken" alle Bildungsschichten erreichen können. Als Dank für Ihr Lob übersende ich https://www.schwaebische-post.de/1623843/  mit der Bitte, dazu https://www.ardmediathek.de/ndr/player/Y3JpZDovL25kci5kZS84OTE4NjI3YS1lZGQ0LTQ5MDMtODk5ZC00MzE4MzQ5NGFhZjU/cum-ex-geschaefte-und-die-rolle-der-spd  aufzurufen und mir (uns?) mitzuteilen, wie dieses Krankheitsbild zu bekämpfen ist: Schon wieder wird von der Regierung Hilfe in unbegrenzter Höhe für die ... "Wirtschaft" zugesagt! Schönes Wochenende - und nix für ungut!

In my humble opinion

TomTom73 schrieb am 13.03.2020 um 23:46...

Tja, manchmal unterscheidet sich das Bild beim Blick in den Spiegel von dem, was andere beim Blick von außen auf das Original sehen, spontan fällt mir dazu ein "Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die/der Schönste im ganzen Land?", das war ein typischer Fall von Selbstüberschätzung, aber das war ja auch nur ein Märchen, sowas gibt es im realen Leben ja nicht, oder?

Halt, ein realer Fall kommt mir da in den Sinn: "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen!"

Dumm gelaufen, der Rest der Welt hat das so nicht gesehen.

Frieder Kohler

In my humble opinion schrieb am 15.03.2020 um 02:00

Tja, manchmal unterscheidet sich das Bild beim Blick in den Spiegel von dem, was andere beim Blick von außen auf das Original sehen, spontan fällt mir dazu ein "Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die/der Schönste im ganzen Land?", das war ein typischer Fall von Selbstüberschätzung, aber das war ja auch nur ein Märchen, sowas gibt es im realen Leben ja nicht, oder?

Halt, ein realer Fall kommt mir da in den Sinn: "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen!"

Dumm gelaufen, der Rest der Welt hat das so nicht gesehen.

Weiter mit Grimms Märchen:"Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß oder Wie bleibe ich anonym?" Hilfsangebot https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-8348-9606-3_6  - für Kommunikationsbeziehungen ist sicher bekannt? Der große Knigge empfiehlt bei "reinquatschen von abstrusen Gedanken" dem eigenen Niveau treu zu bleiben und mit Stil zu kontern: "Was kümmert es die deutsche Eiche, wenn eine Wildsau sich an ihr reibt?" TomTom73 bediente leider die Buschtrommel, auf verständliche Botschaften bin ich gespannt.

HerrKa

Frieder Kohler schrieb am 15.03.2020 um 11:24

 ...... auf verständliche Botschaften bin ich gespannt.

Lieber Herr Kohler,

wie wäre es denn, wenn Sie mal, unabhängig von all den Anderen, damit anfangen würden.

In my humble opinion

Frieder Kohler schrieb am 15.03.2020 um 11:24...

Es hätte mich gewundert, wenn Sie nicht geantwortet hätten, obwohl ich meinen Post als Antwort auf TomTom73 formuliert und Sie nicht angesprochen habe, aber offensichtlich fühlten Sie sich doch gemeint ...

Ich halte mich mal mit Sprichworten und Verweisen auf Sagen, Märchen und Göttergeschichten zurück, ich will es hier mal so formulieren:

Es geht nicht mal so sehr um die Themen Ihrer Posts, es geht um Stil und Art und Weise Ihrer Äußerungen. In der Weise, wie Sie verlinken und formulieren, erzeugen Sie die Stimmung, dass Sie uns alle hier für Analphabeten halten, denen Sie die Welt erklären müssen. 

Frieder Kohler

HerrKa schrieb am 15.03.2020 um 18:18
Lieber Herr Kohler,
wie wäre es denn, wenn Sie mal, unabhängig von all den Anderen, damit anfangen würden.


Ach, HerrKa, da war "die unbedeutenden Meinung" deutlicher, ER/SIE läßt (mich) in den Spiegel blicken. Seine Aussagen sind das A und O jeder (zwischen-)menschlichen Kommunikation, ein Sender - Empfänger- Verhältnis bleibt in der Anonymität auch schwierig, wenn man sachorietiert schreibt.
"Die meisten (Menschen) wissen selbst nicht, wie interessant sie wirklich sind, was sie wirklich für interessante Dinge sagen. Eine echte Darstellung ihrer selbst - eine Aufzeichnung und Beurteilung ihrer Reden würde sie über sich selbst in das höchste Erstaunen setzen und ihnen in sich selbst eine durchaus neue Welt entdecken helfen (Novalis). Schon wieder gebe ich ohne Not einen wichtigen Teil meines Lebens preis: Lebens-Langes-Lernen nicht nur in der Theorie, sondern im Freundeskreis, mit Jung und Alt, mit Handwerkern und IT-Technikern, mit Künstlern und den Leser*Innen der SchwäPo, die leider in zu geringer Zahl zum Widerspruch neigen!
Merke: Der Verfasser spürt keine Schmerzen, wenn er nicht gelesen wird. Bestätigung tut jedem Menschen gut, Kritik zur Sache erhöht die Vernetzung in der Kommunikation (vom persönlichen Brief zum Ferngespräch). Wird Lichtenberg verstanden mit dem Satz:"Die eine Schwester ergriff den Schleier und die andere den Hosenschlitz"?!

Frieder Kohler

In my humble opinion schrieb am 15.03.2020 um 19:34

Es hätte mich gewundert, wenn Sie nicht geantwortet hätten, obwohl ich meinen Post als Antwort auf TomTom73 formuliert und Sie nicht angesprochen habe, aber offensichtlich fühlten Sie sich doch gemeint ...

Ich halte mich mal mit Sprichworten und Verweisen auf Sagen, Märchen und Göttergeschichten zurück, ich will es hier mal so formulieren:

Es geht nicht mal so sehr um die Themen Ihrer Posts, es geht um Stil und Art und Weise Ihrer Äußerungen. In der Weise, wie Sie verlinken und formulieren, erzeugen Sie die Stimmung, dass Sie uns alle hier für Analphabeten halten, denen Sie die Welt erklären müssen. 

"dass Sie uns alle hier für Analphabeten halten, denen Sie die Welt erklären müssen"

und "Ich weiß, dass ich nichts weiß" - und Sie schießen einen Pfeil als K.O. Argument ab ,der trifft mich unvorbereitet wie ein Leberhaken (erst jetzt gelesen, mußte zwischendurch meinen "einsamen" Behinderten" aufmuntern).

MaWi_1980

Mal ein Vorschlag an die Redaktion: könnte man, der Übersichtlichkeit halber, bitte das Datum der Veröffentlichung über die einzelnen Absätze oder Blocks von Absätzen schreiben. Z.B. so:

******************MONTAG, 16.03.2020********************

DHBW Heidenheim geschlossen

usw.! Das würde diesem Ticker einen deutlichen Mehrwert verleihen. Strenggenommen müsste man noch die Uhrzeit mit aufnehmen, um dem Sinn eines Tickers gerecht zu werden, aber da wollen wir mal nicht so sein.

In my humble opinion

TomTom73 schrieb am 15.03.2020 um 23:19

...

Es vergeht ja kein Tag, an dem Sie oder ihr Kollege 'inmyhumbleopinion'

...

Na, Herr TomTom73 ( aber wohl 47 in diesem Jahr ), diese Gleichsetzung nehme ich Ihnen jetzt aber übel ... ;-)

Rainauer

In my humble opinion schrieb am 16.03.2020 um 17:33

Na, Herr TomTom73 ( aber wohl 47 in diesem Jahr ), diese Gleichsetzung nehme ich Ihnen jetzt aber übel ... ;-)

Kann man mal die alten Kommentare löschen ?

In my humble opinion

Rainauer schrieb am 17.03.2020 um 13:53

Kann man mal die alten Kommentare löschen ?

Warum?

Rainauer

In my humble opinion schrieb am 17.03.2020 um 18:52

Warum?

Über eine Woche alt und nicht mehr aktuell. 

Einfach Langweilig. Ende

Weber

Liebe Schwäpo-Redaktion

ist das Thema nicht zu ernst um eine die ganze Scheiße der Kohlerschen und dessen "Freunde" Kommentare hier stehen zu lassen?

In my humble opinion

Weber schrieb am 17.03.2020 um 20:47

... ist das Thema nicht zu ernst um ... Kommentare hier stehen zu lassen?

Und Sie legen die Regeln fest, nach denen zensiert werden soll?

Sie können gerne lästern - für sich oder als Kommentar, wenn Ihnen hier was nicht passt, aber nach Zensur zu rufen, geht doch ein bisschen zu weit.

Weltmeer

MaWi_1980 schrieb am 16.03.2020 um 15:42

Mal ein Vorschlag an die Redaktion: könnte man, der Übersichtlichkeit halber, bitte das Datum der Veröffentlichung über die einzelnen Absätze oder Blocks von Absätzen schreiben. Z.B. so:

******************MONTAG, 16.03.2020********************

DHBW Heidenheim geschlossen

usw.! Das würde diesem Ticker einen deutlichen Mehrwert verleihen. Strenggenommen müsste man noch die Uhrzeit mit aufnehmen, um dem Sinn eines Tickers gerecht zu werden, aber da wollen wir mal nicht so sein.

In diesem Artikel stehen zwar viele Informationen zum Thema, aber wirklich übersichtlicher ist dieser Artikel leider immer noch nicht (auch aufgrund der Länge).

Weber

In my humble opinion schrieb am 17.03.2020 um 20:54

Und Sie legen die Regeln fest, nach denen zensiert werden soll?

Sie können gerne lästern - für sich oder als Kommentar, wenn Ihnen hier was nicht passt, aber nach Zensur zu rufen, geht doch ein bisschen zu weit.

Ich möchte weder Regeln festlegen noch zensieren oder lästern. Ich bin nur der Meinung, dass das Thema zu Ernst ist um von Ihnen und Herr Koher hier ins lächerliche gezogen zu werden. Oder sind Sie wirklich der Meinung, dass Ihre Kommentare irgendwie hilfreich sind?

Frieder Kohler

Weber schrieb am 18.03.2020 um 20:58

Ich möchte weder Regeln festlegen noch zensieren oder lästern. Ich bin nur der Meinung, dass das Thema zu Ernst ist um von Ihnen und Herr Koher hier ins lächerliche gezogen zu werden. Oder sind Sie wirklich der Meinung, dass Ihre Kommentare irgendwie hilfreich sind?

Herr Weber,  bei welchen Themen bin ich von den Fakten mit Ergänzungen für meine jugendlichen Leser*innen auf den "lächerlichen" Pfad abgerutscht? Haben Sie meine Beiträge seit 2010 überhaupt zur Kenntnis genommen? Sind Sie von Form und Inhalt so verärgert, dass auch Sie sich weigern, "links" zur Vertiefung meiner Themen anzunehmen? Was sagen denn Klicks (1000/3000 und mehr) von Leser*innen aus, wenn nur im Ausnahmefall ein "ECHO" hörbar wird? Greifen Sie nochmals zu https://www.schwaebische-post.de/leserbeitraege/zur-corona-virus-epidemie/1872129/  und Sie stellen sofort fest, wie "lächerlich" der Satz aufgenommen wurde:"Nun aber Schluss mit lustig und alle Sinne geschärft: Die Nachrichten bringen es an den Tag!"

Weitere Erklärungen meiner Beiträge erfolgen nicht, die Stammleser kennen meinen Satz (Quelle unbekannt):"Lesen bekämpft die Dummheit" - deshalb lese ich jeden Tag. Heute z.B. in der SchwäPo, dass 109 Menschen erkrankt sind, im SWR3text wurde heute früh ( vom Vortag Stand 15 Uhr) noch die Zahl 46 genannt! Das nenne ich Geschwindigkeit in der Info-Verarbeitung.

In my humble opinion

Weber schrieb am 18.03.2020 um 20:58

...

Es gibt halt Sottige und Sottige, aber doch mehr Sottige als Sottige.

Und was 'hilfreich' ist, darüber können wir gerne diskutieren.

HerrKa

In my humble opinion schrieb am 19.03.2020 um 17:45

Es gibt halt Sottige und Sottige, aber doch mehr Sottige als Sottige.

Anscheinden gibt es nur "Sottige".
Typisch ist doch, ein Link zu den grösstenteils eigenen Beiträgen.
Und die Anzahl der Klicks sagt wenig über die Qualität eines Beitrags aus.
Auch bin ich froh, gottseidank nicht seit 2010 irgendwelche bestimmte Leserbeiträge zur Kenntnis genommen und schon gar nicht gelesen zu haben.
Nach dem Posting bin ich froh, meinen Mundschutz wieder abnehmen zu können ;-)

Frieder Kohler

Hotlines zum Coronavirus (genauer in Newsletter SWR3)

Der erste Schritt: Rufe deinen Hausarzt an. Hier bekommst du alle Informationen, wie du weiter vorgehen sollst, wenn du unsicher bist bezüglich einer Erkrankung.
Sollte der Hausarzt gerade nicht erreichbar sein, kannst du die 116117 wählen, das ist die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes. Umfangreiche Informationen, wie man sich die Hände am besten wäscht, gibt es bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Ein Merkblatt für genaues Lesen ist noch in Vorbereitung. Wer sich selber vor Infektionen schützen möchte, sollte die speziellen FFP-Masken nutzen. Ihre einfache Schutzmaske, aus Papier oder Zellulose, ist für Menschen geeignet, die niemanden anstecken wollen! Schluss mit lustig: Weil sich immer mehr Jugendliche zu Corona-Partys treffen, droht Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit Ausgangssperren. Schreibverbote sind noch nicht angedacht, nur die Redaktion kann unliebsame Gedichte/Lieder "streichen". Eine Zensur findet jedoch nicht satt.

HerrKa

Frieder Kohler schrieb am 20.03.2020 um 14:34

 nur die Redaktion kann unliebsame Gedichte/Lieder "streichen". Eine Zensur findet jedoch nicht satt.

Lieber Herr Kohler,

die Redaktion kürzt lediglich ihr Endlospalaver auf ein erträgliches Maß ein.

Meine Meinung

Unglaublich

Frieder Kohler

Der Beitrag wurde bei AA entdeckt - und beim "Abschicken" sehr wahrscheinlich von mir in diesen Bereich gesandt! Ich bitte um Entschuldigung, im Artikel wird der Ärger evtl verständlich...

Frieder Kohler

Frieder Kohler schrieb am 04.03.2020 um 09:27

"Schön ist es auf der (Medien-)Welt zu sein", sagt ...

https://www.badische-zeitung.de/hausaerzte-fuehlen-sich-in-der-corona-krise-alleingelassen

https://www.badische-zeitung.de/hausaerzte-fuehlen-sich-in-der-corona-krise-alleingelassen
und ich folge der Aufforderung von Leserinnen und Lesern, eine Pfingstbotschaft aus fremder Feder weiterzuleiten (nicht aus der Bibel und keine Zeile von B. Brecht!):
Die Corona-Epidemie ist nicht nur eine humanitäre Katastrophe, sondern die größte Erschütterung des Kapitalismus seit der Weltwirtschaftskrise 1929 und deren Folgen. Während im globalen Süden die Menschen schon lange mit Chaos, Kontrollverlust und Ausnahmezustand konfrontiert sind, trifft es nun auch die reichen Länder. Begleitete der Westen den Ausbruch der Seuche in China noch mit dünkelhafter Süffisanz und Ignoranz, so konfrontiert sie ihn jetzt selbst mit ungekannter Verwundbarkeit, ja Ohnmacht"... weiter in https://www.attac.de/was-ist-attac/strukturen/gremien/kokreis/stellungnahmen/corona-2-april-2020/ 
und https://www.attac.de/kampagnen/corona-was-wirklich-wichtig-ist/ 

Harald Seiz

Seit ein paar Tagen steht auch das ehemalige Brenz-Haus in der Goethestraße 37 unter Corona-Quarantäne. Die fast ausnahmslos südländisch anmutenden Bewohner und Besucher gehen dort aber trotzdem munter aus und ein. Bei schönem Wetter versammeln sie sich in Gruppen von bis zu 10 Personen dicht an dicht auf den Plattformen der Außentreppe, die eigentlich nur als Nottreppe zugelassen wurde. Wer an diesen lautstarken Grüppchen vorbei will, muss sich vorbeidrängen. Mitarbeiter von Behörden, die dort kontrollieren würden, konnte ich bisher noch nicht feststellen. 

hannes67

Harald Seiz schrieb am 01.05.2020 um 16:41

Seit ein paar Tagen steht auch das ehemalige Brenz-Haus in der Goethestraße 37 unter Corona-Quarantäne. Die fast ausnahmslos südländisch anmutenden Bewohner und Besucher gehen dort aber trotzdem munter aus und ein. Bei schönem Wetter versammeln sie sich in Gruppen von bis zu 10 Personen dicht an dicht auf den Plattformen der Außentreppe, die eigentlich nur als Nottreppe zugelassen wurde. Wer an diesen lautstarken Grüppchen vorbei will, muss sich vorbeidrängen. Mitarbeiter von Behörden, die dort kontrollieren würden, konnte ich bisher noch nicht feststellen. 

Schade, dass diese ach so weltoffene Zeitung über diese Verhältnisse nicht berichtet. Warum wird dies "verschwiegen"? Und damit keiner auf die Idee kommt, ich sei vom rechten Ufer, prangere ich an dieser Stelle auch die vielen Verfehlungen und Verstöße gegen Maskenpflicht in Geschäften (das Teil gehört über Mund und Nase) und Abstandsgebot in Cafes (3 gleichaltrige Frauen am kleinen runden Tisch, die bei Kaffee schäkern - keine Drillinge) an. 

Liebe SP-Redakteure geht mal mit offenen Augen durch Aalens Fressmeile und Läden und berichtet .… auch über die gern unter dem Teppich verschwindenden Verhältnisse unserer schutzsuchenden Mitbürger.

Anmeldung zum E-Mail-Newsletter aus der Redaktion

Die wichtigsten und interessantesten Meldungen des aktuellen Tages aus der Redaktion direkt in Ihr E-Mail-Postfach – täglich und kostenlos jeden Abend.

Jetzt kostenlos anmelden

Aktuelle Meldungen direkt auf Ihr Handy