Japans Ministerpräsident bleibt im Amt

Naoto Kan übersteht Misstrauensvotum - Rücktrittsangebot zu späterem Zeitpunkt
Japans Ministerpräsident Naoto Kan hat ein Misstrauensvotum überstanden. Die Mehrheit der japanischen Abgeordneten sprach Kan trotz Kritik an dessen Krisenmanagement nach der Natur- und Atomkatastrophe vom März ihr Vertrauen aus. 293 Abgeordnete stimmten für Kan, 152 gegen ihn. Mehrere der 480 Abgeordneten waren nicht erschienen oder enthielten sich. Vor der Sitzung hatte Kan an die Abgeordneten appelliert, ihn im Amt zu belassen. Er bot jedoch seinen Rücktritt an, sobald die Maßnahmen zum Wiederaufbau nach dem Erdbeben, Tsunami sowie der Havarie des Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi Wirkung zeigten. Dann werde er seine Verantwortung an jüngere
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