KOMMENTAR: Ohrfeige für VW-Imperium

Das Leben ist kein Ponyhof. Wer wüsste dies besser als als Ferdinand Piëch? Der VW-Aufsichtsratschef bekommt bei seinem Versuch der handstreichartigen MAN-Übernahme nun auch noch Druck aus Brüssel. Und das mit Recht: Alle drei von ihm für den MAN-Aufsichtsrat vorgesehene Manager sitzen im gleichen Gremium bei Scania. Piëch selbst ist die Inkarnation eines Interessenskonflikts als Vorstandschef bei VW und MAN. Bedenken interessieren den Porsche-Enkel aber nicht. Beharrlichkeit und Härte sind seine zweiten Vornamen. Die Strategie bei der MAN-Hauptversammlung war: Kritik der Kleinaktionäre abschmettern, sich mit eigener Mehrheit durchsetzen
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