EU optimistisch bei Steuern für Finanzgeschäfte

Die EU-Kommission will noch im Oktober Vorschläge für eine Finanztransaktionssteuer vorlegen. Um den Zahlungsverkehr möglichst umfassend zu erfassen, setzt Brüssel auf das so genannte Wohnsitzprinzip, wie ein Kommissionssprecher gestern sagte. Das würde bedeuten, dass Banken mit Sitz in Europa Steuern auf sämtliche Finanztransaktionen im In- und Ausland zahlen müssten. Der Sprecher bestätigte damit einen entsprechenden Bericht im 'Handelsblatt'. Brüssel will damit verhindern, dass europäische Banken ihre Geschäfte ins EU-Ausland verlagern, um die Steuer zu umgehen. Obwohl die Abgabe in Europa nicht unumstritten ist, sei die Kommission
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