Woran sich der Garantiezins orientiert

Versicherer dürfen nicht in Eigenregie festlegen, wie viel Zins sie ihren Kunden garantieren. Eine Erhöhung oder Absenkung des Garantiezinses, auch Höchstrechnungszins genannt, legt das Bundesfinanzministerium fest. Bis Mitte 2000 wurden noch 3 bis 4 Prozent gewährt. Seitdem geht es damit beständig bergab, bis auf 1,75 Prozent 2012. Der Zins wird immer angepasst, wenn die Umlaufrendite der Euro-Staatsanleihen im Schnitt der vergangenen zehn Jahre sinkt oder steigt. Der Garantiezins darf nur rund 60 Prozent dieser Rendite betragen. Das soll die Versicherungsunternehmen an zu üppigen Zinszusagen hindern, die sie vielleicht nicht einhalten
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