EU will dem Zinsbetrug Riegel vorschieben

Als Reaktion auf den Barclays Skandal geht die EU gegen Zinsbetrüger vor: Die Manipulation wichtiger Zinssätze wie Libor oder Euribor soll künftig in der gesamten EU unter Strafe stehen. Einen entsprechenden Gesetzesvorschlag präsentierte die EU-Kommission in Brüssel. Dabei geht es um jegliche Referenzsätze, die für Finanzgeschäfte maßgeblich sind. Dazu gehören Zinssätze, zu denen sich die Banken untereinander Geld leihen, aber auch Referenzwerte für Aktien oder Rohstoffe wie Gold und Öl. Neben der Manipulation selbst würde auch die Anstiftung oder Beihilfe dazu zum Straftatbestand. Damit die Regeln in Kraft treten können, müssen
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