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Labyrinth des Verfalls

Jossi Wieler und Sergio Morabito verlegen Tschaikowskis „Pique Dame“ in die maroden Hinterhöfe von Petersburg. Eine Glückssucher-Geschichte im Niemandsland.
Wohin das Auge reicht: nur Hinterhöfe, Treppen, versiffte Wände, angeranzte Hausfassaden. Ja, Tschaikowskis Oper „Pique Dame“ – am Sonntag war Premiere in Stuttgart – findet fast durchweg im Hintertreppen-Milieu statt. In einer düsteren Zone des Verfalls. Manches deutet darauf hin, dass es ein Petersburger Elendsviertel heutiger
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