EU verhängt gegen Google eine Rekordstrafe

Die US-Firma muss 2,4 Milliarden Euro zahlen, weil sie über ihre Suchmaschine auf eigene Angebote lockt und die Konkurrenz benachteiligt.
In der Internet-Welt besitzt und verwaltet Google die Auslage. Die Suchanfrage öffnet das Schaufenster, was dort den prominentesten Platz hat, wird am besten verkauft. Der schönste Platz im Bildschirm-Schaufenster ist oben – und oben stehen vor allem Google-Produkte, nämlich Preisvergleichsdienste für Shopping, Reise- oder Hotelbuchungen. Die schöne Platzierung ist kein Zufall, sagt die EU-Kommission in Brüssel. Und sie sei unzulässig. „Was Google gemacht hat, ist nach EU-Kartellrecht illegal“, erklärt EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. Die Firma verschaffe mit ihrer Marktmacht als Suchmaschinenbetreiber dem
Web & Mobil Abo (0,99 € im ersten Monat, danach 6,99 € pro Monat)

30 Tage für 0,99 € danach 6,99 € mtl.

Jetzt Weiterlesen

und Vorteile sichern: