Lesen Sie weiter

Terrorist und Muttersöhnchen

Ein 21-jähriger Flüchtling muss wegen Anschlagsplänen für sechseinhalb Jahre in Haft. Dass es eine Jugendstrafe ist, liegt an seiner unreifen Persönlichkeit.
Als das Urteil fällt, sitzt Dieab K. weit vornübergebeugt und schaut mit leeren Augen vor sich hin, einmal sinkt seine Stirn sogar auf die Tischplatte. Es wirkt, als wolle er sich einrollen und schützen vor den harten Wahrheiten, die der Vorsitzende Richter Stefan Maier soeben ausspricht: Er habe sich bereiterklärt zu morden, er habe einen verheerenden
  • 417 Leser

93 % noch nicht gelesen!