Nach neun Monaten auf den Index

Es wurde 200 000 Mal verkauft. Jetzt gilt das Skandal-Album von Kollegah und Farid Bang als jugendgefährdend.
Die Entscheidung aus Bonn dürfte dem Boss, wie sich Gangster-Rapper Kollegah nennen lässt, allenfalls ein müdes Lächeln abringen. Das Erfolgs- und Skandal-Album „Jung, Brutal, Gutaussehend 3“, das zum scheppernden Aus für den Musikpreis Echo geführt hat, wird neun Monate nach seinem Erscheinen auf die Liste jugendgefährdender Medien gesetzt. Bereits im April hatte es Platin-Status erreicht, sich mehr als 200 000 Mal verkauft. Da wirkt die Entscheidung der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien in Bonn, das Album nach fast zehn Monaten mit Werbe- und Verkaufsverboten zu belegen, unfreiwillig komisch. Doch deren Vorsitzende
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