Kommentar Michael Gabel zu Privatinsolvenzen

Ein Herz für Schuldner

Es hört sich so einfach an: Man meldet Privatinsolvenz an, ist seine Schulden los und kann nach einer gewissen Zeit neu durchstarten. Doch für Menschen, die diesen Weg wählen, ist die Realität beschwerlich: Sie müssen von ihrem Arbeitslohn – wenn sie überhaupt einen Job bekommen –, einen großen Teil abgeben. Eventuell vorhandenes Vermögen, Haus oder Eigentumswohnung und in der Regel auch das Auto gehen ohnehin in der Insolvenzmasse auf. „Büßen“ müssen Schuldner also genug, wenn sie sich vor Gericht für zahlungsunfähig erklären. Deshalb ist der Ansatz von Bundesjustizministerin Lambrecht richtig, diesem Personenkreis
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