Bahn sagt Verkauf von Arriva ab

Finanz- und Güterverkehrsvorstand Alexander Doll steht unter Druck. Sein Posten ist in Gefahr.
Die Bahn hat den Verkauf der Auslandstochter Arriva abgesagt. Die zu erwartenden Erlöse lägen erheblich unter dem Buchwert. Das beschloss der Aufsichtsrat des Staatskonzerns am Donnerstag. Verantwortlich für den misslungenen Verkauf ist Finanz- und Güterverkehrsvorstand Alexander Doll sein, dessen Posten wackelt. Vom Verkauf der Tochter hatte sich die Bahn 4 Mrd. EUR erhofft. Sie musste den Gewinn aber deutlich nach unten korrigieren, da Arriva mit mehr als einer 1 Mrd. EUR hochverschuldet ist und noch Pensionsansprüche in Höhe von mindestens 400 Mio. EUR anstehen. „Die Bahn hat stets behauptet, dass Arriva ein super Investment ist.
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