Höchststrafe für ein blutiges Massaker

Oberlandesgericht Stuttgart verurteilt den Chef einer Kampftruppe, die in Syrien viele Menschen getötet hat.
Abdul Jawad al-K. muss gewusst haben, was ihn erwartet, als er nach Deutschland kam im Oktober 2014. Das Massaker auf einem Müllplatz nahe der syrischen Stadt Tabka hatte sich unter seinen Landsleuten bereits herumgesprochen. Als Anführer einer Soldatentruppe soll er zusammen mit anderen Anhängern der radikal-islamistischen Terrorgruppe Dschabhat al-Nusra mindestens 19 Anhänger des verhassten Assad-Regimes getötet haben, eiskalt und grausam. Polizisten gehörten im März 2013 ebenso zu den wehrlosen Opfern wie Verwaltungsbeamte und Milizionäre. In Deutschland gerät al-K. ins Visier der Ermittler – und wird vor Gericht gestellt. Nun
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