SPD lobt die Kanzlerin für ihr Eingreifen in Thüringen

Überlebt die Bundesregierung die Folgen der Wahl in Erfurt? Die Sozialdemokraten misstrauen der CDU, planen aber keinen Bruch – zumindest solange Angela Merkel Regierungschefin bleibt.
Carsten Schneider zufolge hängt jetzt alles an Angela Merkel. „Ich bin froh, dass sie einen klaren Kompass hat“, lobte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion das Eingreifen der Bundeskanzlerin nach der Thüringen-Wahl. Zugleich machte Schneider am Mittwoch klar, dass es wohl Neuwahlen gibt, wenn die CDU weiter in die Instabilität abrutscht. Er stimmte damit mit Generalsekretär Lars Klingbeil überein, der bereits zuvor betont hatte: „Angela Merkel ist die amtierende Bundeskanzlerin. Mit ihr sind wir in diese Koalition gegangen.“ Die Regierung steckt in einer sonderbaren Situation. Während
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