Kommentar Dieter Keller zur Wirkung des Mindestlohns

Erfreuliche Entwicklung

Über die Schere bei den Einkommen, die zwischen Gering- und Spitzenverdienern immer weiter auseinandergeht, wird gern geklagt. Jetzt zeigt sich: Der Mindestlohn hat diese Entwicklung ein Stück weit zurückgedreht, wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) herausgefunden hat. Im Prinzip war das zu erwarten, weil die unterste Verdienstgrenze für zahlreiche Arbeitnehmer angehoben wurde. Es ist aber gut, dass sich die Theorie auch in der Praxis bestätigt. Weniger erfreulich ist, dass der Mindestlohn offenbar immer noch zahlreichen Geringverdienern vorenthalten wird. Die scheinbar genau wirkenden Zahlen des DIW sind zwar mit Vorsicht
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